von A.Masson » 20. Februar 2004 14:07
Zur Einheiten-Umrechnung:
dBuV (dBMikrovolt) ist ein logarithmisches Mass für die Volt, also z.B. für die Spannung, welche die Antenne dem Messgerät abliefert.
V/m ist ein Mass für die Feldstärke, für die Stärke des Feldes, das frei und ganz ohne Geräte in der Luft ist. Steigt die Feldstärke, so steigen auch die durch die Antenne erzeugten Volt.
Damit hat es sich aber bereits. Die Feldstärke kann nicht rein rechnerisch in die Volt umgewandelt werden, die das Messgerät dem Messgerät zur Verfügung stellt. Eine empfindliche Antenne macht viele Volt, eine andere Antenne wenig Volt aus ein und derselben Feldstärke Da ist die Antenne dazwischen, und um diesen Zusammenhang festzustellen, müsste man alles zum Eichen geben. Das kostet aber.
Oder man nimmt als Antenne z.B. einen Stab gewisser Länge an, so dass man mit groben Annahmen einen Zusammenhang von den V/m bis zu den V über den Daumen abschätzen kann.
Kommt dazu, dass die Antenne in unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich empfindlich ist.
Kommt dazu, dass speziell bei einfacheren Geräten auch etwas angezeigt wird, wenn gar keine Antenne auf dem Messgerät ist. Das wird eingestrahlt durch das Plasticgehäuse, kommt ganz unkontrolliert in die Elektronik. Das kann übrigens praktisch sein, wenn man ganz nahe bei der Antenne misst, man hat dann sicher nur die Signale der betrachteten Antenne. Jede Ablesung in V/m muss man hier von vornherein vergessen.
Solange man biologisch keine Ahnung hat über die Auswirkungen der Strahlung, speziell die Unterschiede bei verschiedenen Menschen, ist wohl auch die Jagd nach genauen Messwerten einigermassen sinnlos. Vergleichen, wo es mehr hat und wo weniger, das kann man auch mit ungeeichten Messungen. Wenn man immer mit derselben Antenne misst, so braucht man die exakten, geeichten Werte gar nicht zu kennen ? Uiiiih, das wird aber Antworten geben!! Einzig ob "über oder unter den gesetzlichen Grenzwerten", das muss geeicht entschieden werden, das ist klar. Das hat aber mit Biologie nichts zu tun.
A.Masson
Zur Einheiten-Umrechnung:
dBuV (dBMikrovolt) ist ein logarithmisches Mass für die Volt, also z.B. für die Spannung, welche die Antenne dem Messgerät abliefert.
V/m ist ein Mass für die Feldstärke, für die Stärke des Feldes, das frei und ganz ohne Geräte in der Luft ist. Steigt die Feldstärke, so steigen auch die durch die Antenne erzeugten Volt.
Damit hat es sich aber bereits. Die Feldstärke kann nicht rein rechnerisch in die Volt umgewandelt werden, die das Messgerät dem Messgerät zur Verfügung stellt. Eine empfindliche Antenne macht viele Volt, eine andere Antenne wenig Volt aus ein und derselben Feldstärke Da ist die Antenne dazwischen, und um diesen Zusammenhang festzustellen, müsste man alles zum Eichen geben. Das kostet aber.
Oder man nimmt als Antenne z.B. einen Stab gewisser Länge an, so dass man mit groben Annahmen einen Zusammenhang von den V/m bis zu den V über den Daumen abschätzen kann.
Kommt dazu, dass die Antenne in unterschiedlichen Richtungen unterschiedlich empfindlich ist.
Kommt dazu, dass speziell bei einfacheren Geräten auch etwas angezeigt wird, wenn gar keine Antenne auf dem Messgerät ist. Das wird eingestrahlt durch das Plasticgehäuse, kommt ganz unkontrolliert in die Elektronik. Das kann übrigens praktisch sein, wenn man ganz nahe bei der Antenne misst, man hat dann sicher nur die Signale der betrachteten Antenne. Jede Ablesung in V/m muss man hier von vornherein vergessen.
Solange man biologisch keine Ahnung hat über die Auswirkungen der Strahlung, speziell die Unterschiede bei verschiedenen Menschen, ist wohl auch die Jagd nach genauen Messwerten einigermassen sinnlos. Vergleichen, wo es mehr hat und wo weniger, das kann man auch mit ungeeichten Messungen. Wenn man immer mit derselben Antenne misst, so braucht man die exakten, geeichten Werte gar nicht zu kennen ? Uiiiih, das wird aber Antworten geben!! Einzig ob "über oder unter den gesetzlichen Grenzwerten", das muss geeicht entschieden werden, das ist klar. Das hat aber mit Biologie nichts zu tun.
A.Masson