von Doris » 6. November 2007 22:02
Es ist uns doch vollkommen egal, ob die Sendeleistung am Ohr reduziert wird oder nicht. Uns interessieren vielmehr die Sendeanlagen und deren Sendestärke. Die Anwohner sollen geschützt werden und nicht jene, die stundenlang mobil telefonieren. Die sind nämlich selber Schuld.
Das kann Ihnen doch nicht wirklich egal sein. Die momentanen Erkenntnisse, dass sich evtl.die Gehirntumorrate bei Langzeitnutzung erhöht bzw. DNA Schäden unterhalb der Grenzwerte auftreten, wurde ausschließlich bei Handy-Feldern festgestellt. Das würde bedeuten, dass das Netz noch weiter verdichtet werden würde, um die Belastung des Handy-Telefonierers zu reduzieren.
In Anbetracht dessen, dass immer jüngere Kinder telefonieren, ist es mir nicht egal, ob die Belastung am Ohr eines Kindes und Jugendlichen hoch ist. Und das, obwohl oder auch weil ich selbst aktiv mobilfunkkritisch tätig bin und mein 14-jähriger Sohn kein Handy benutzt.
Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob Grenzwertsenkungen den Elektrosensiblen wirklich was bringt. Die ganze Welt telefoniert ständig mobil, d.h. dieses "Bedürfnis" muss und wird befriedigt. Dafür braucht man nun mal die Basisstationen. Wenn ich lese, dass hier Leute unter DECT-Strahlung leiden, die vom gegenüberliegenden NAchbarwohnhaus ankommen, dann glaube ich, dass so einem sensiblen Menschen nicht geholfen ist. Um welchen Faktor sollen denn die Grenzwerte gesenkt werden, damit Sie und die anderen Elektrosensiblen glauben, dass sie dann nicht mehr belastet werden? Und wissen Sie, was das in der Realität bedeuten würde? Die Bedürfnisse der Bevölkerung immer und überall zu telefonieren werden weiterhin befriedigt werden und ob die Elektrosensiblen mit diesen Konsequenzen glücklicher werden würden, bezweifle ich.
Und wenn Sie nun antworten, dass es in der Verantwortung der Eltern liegt, ob sie ihrem Kind ein Handy kaufen oder nicht, muss ich darauf erwidern, dass vielleicht die Fixierung auf den SEndemasten als das Hauptübel durch unzählige Bürgerinitiativen dafür mit verantwortlich zu machen ist, dass sich viele Bürger und eben auch Eltern über die evtl. Gefährdung durch das Handy nicht richtig bewusst sind bzw. nie bewusst waren. Und vielleicht konnte es durch diese falsche Prioritätensetzung bei der Aufklärung eben auch passieren, dass sich das Handy als unverzichtbarer Gegenstand eines fast jeden und zur Überwachung bis runter ins Kindesalter so fest etabliert hat, dass die evtl. Risiken billigend in Kauf genommen werden. Auch ich habe als Sendemastgegner - aufgeklärt durch die Bürgerwelle (Deutschland) - meinen Weg als Mobilfunkkritikerin begonnen. Ich möchte hier eine evtl. Beeinträchtigung durch ungünstig positionierte Sendemasten nicht runterspielen, aber von Anfang an hätte das eigene Handy mindestens die gleiche Gewichtung bei der Aufklärung erhalten müssen wie der Sendemast. Und das war und ist nicht der Fall, sonst würden nicht heute noch so manche Bürgerinitiativen mit dem Satz beginnen "Wir sind nicht gegen das Handy, wir alle benutzen auch selber eines, sondern...."
Doris
[quote]Es ist uns doch vollkommen egal, ob die Sendeleistung am Ohr reduziert wird oder nicht. Uns interessieren vielmehr die Sendeanlagen und deren Sendestärke. Die Anwohner sollen geschützt werden und nicht jene, die stundenlang mobil telefonieren. Die sind nämlich selber Schuld.[/quote]
Das kann Ihnen doch nicht wirklich egal sein. Die momentanen Erkenntnisse, dass sich evtl.die Gehirntumorrate bei Langzeitnutzung erhöht bzw. DNA Schäden unterhalb der Grenzwerte auftreten, wurde ausschließlich bei Handy-Feldern festgestellt. Das würde bedeuten, dass das Netz noch weiter verdichtet werden würde, um die Belastung des Handy-Telefonierers zu reduzieren.
In Anbetracht dessen, dass immer jüngere Kinder telefonieren, ist es mir nicht egal, ob die Belastung am Ohr eines Kindes und Jugendlichen hoch ist. Und das, obwohl oder auch weil ich selbst aktiv mobilfunkkritisch tätig bin und mein 14-jähriger Sohn kein Handy benutzt.
Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob Grenzwertsenkungen den Elektrosensiblen wirklich was bringt. Die ganze Welt telefoniert ständig mobil, d.h. dieses "Bedürfnis" muss und wird befriedigt. Dafür braucht man nun mal die Basisstationen. Wenn ich lese, dass hier Leute unter DECT-Strahlung leiden, die vom gegenüberliegenden NAchbarwohnhaus ankommen, dann glaube ich, dass so einem sensiblen Menschen nicht geholfen ist. Um welchen Faktor sollen denn die Grenzwerte gesenkt werden, damit Sie und die anderen Elektrosensiblen glauben, dass sie dann nicht mehr belastet werden? Und wissen Sie, was das in der Realität bedeuten würde? Die Bedürfnisse der Bevölkerung immer und überall zu telefonieren werden weiterhin befriedigt werden und ob die Elektrosensiblen mit diesen Konsequenzen glücklicher werden würden, bezweifle ich.
Und wenn Sie nun antworten, dass es in der Verantwortung der Eltern liegt, ob sie ihrem Kind ein Handy kaufen oder nicht, muss ich darauf erwidern, dass vielleicht die Fixierung auf den SEndemasten als das Hauptübel durch unzählige Bürgerinitiativen dafür mit verantwortlich zu machen ist, dass sich viele Bürger und eben auch Eltern über die evtl. Gefährdung durch das Handy nicht richtig bewusst sind bzw. nie bewusst waren. Und vielleicht konnte es durch diese falsche Prioritätensetzung bei der Aufklärung eben auch passieren, dass sich das Handy als unverzichtbarer Gegenstand eines fast jeden und zur Überwachung bis runter ins Kindesalter so fest etabliert hat, dass die evtl. Risiken billigend in Kauf genommen werden. Auch ich habe als Sendemastgegner - aufgeklärt durch die Bürgerwelle (Deutschland) - meinen Weg als Mobilfunkkritikerin begonnen. Ich möchte hier eine evtl. Beeinträchtigung durch ungünstig positionierte Sendemasten nicht runterspielen, aber von Anfang an hätte das eigene Handy mindestens die gleiche Gewichtung bei der Aufklärung erhalten müssen wie der Sendemast. Und das war und ist nicht der Fall, sonst würden nicht heute noch so manche Bürgerinitiativen mit dem Satz beginnen "Wir sind nicht gegen das Handy, wir alle benutzen auch selber eines, sondern...."
Doris