von Elisabeth Buchs » 11. November 2007 15:25
Gestern am Gigaherz-Kongress haben wir im Vortrag von Frau Dr. Gilli näheres über dieses umweltmedizinische Beratungsnetz erfahren:
Kerngruppe:
Edith Steiner
Hansjörg Bhend
Cornelia Semadeni
Bernhard Aufdereggen
Ruth Gilli
Rita Moll
Ziel:
Anlaufstelle für Betroffene
Informationsplattform
Schnittstelle
Vorgehen:
Zentrale telefonische Anlaufstelle
Umweltmedizinisch interessierte Grundversorgerpraxen
Ausgewiesene Umweltfachstellen
Fachliche Begleitung der Grundversorger/innen durch ausgewiesene Spezialisten/innen
Wissenschaftliche Begleitung
Start:
2008
Erstkonsultation Fragebogen
Aktenstudium Ortsbegehung durch Umweltfachperson
Zweite Konsultation
Case conference
Abschlusskonsultation
Wissenschaftliche Auswertung, Datenauswertung, Einbezug der Forschungsstiftung Mobilkommunikation von Dr. Dürrenberger
Plausibilitätsbeurteilung. Es wird das Basler Pilotprojekt erwähnt, das mir aufgefallen ist durch seine Psychiatrisierungsbestrebungen. Dort soll es 0,5 V/m für eine Plausibilität gebraucht haben, diese Werte sind viel zu hoch, wenn man einmal geschädigt ist, verträgt man auch viel geringere Werte nicht mehr.
Mitarbeit durch Herrn Markus Durrer, Herrn Nussbaumer, Dr. Röösli und Dr. Gaston Thies, Lufthygieneamt Basel
Frau Gilli betont: Die aerztliche Unabhängigkeit soll gewahrt bleiben.
Wissenschaftliche Begleitung
Datenmaterial
Datensammlung anonym
Schriftliches Einverständnis
Finanzierung:
Aefu: Projektaufbau
Aerztliche Leistung nach Tarmed bezahlt
Messung vorerst durch Patient bezahlt
Unterstützung an Behörden in Arbeit (hoffentlich nicht das BAG)
Wissenschaftliche Begleitung durch Forschungsstiftung Mobilkommunikation
Bei der Diskussion tauchte die Frage des Einbezugs von Quecksilberbelastung auf.
Kommentar: Schon in der Pause kamen die ersten kritischen Kommentare von Elektrosensiblen. Bei meinen Notitzen sehe ich einige Fragezeichen... Bemerkenswert ist auch, dass z.B. Kla Kla mit seinen negativen Auesserungen gegenüber den sogenannten "ES" so auf diese Meldestellen steht. Von welcher Anzahl sich Meldender wird etwas für uns gemacht und was? Die zu lesenden und hörenden Kommentare von Herrn Röösli und Herrn Dürrenberger bei Vorträgen, Radiosendungen sowie die Vorgänge um die TNO-"Replikation" geben wenig Anlass zur Annahme dass die beiden Herren aus Menschenfreundlichkeit gegenüber den Elektrosensiblen dort mitmachen, eher wegen Aufträgen und/oder Einflussnahme. Auch das Lufthygieneamt Basel ist nicht in guter Erinnerung. Nebenbei sollte man bei Einwänden wegen Unterstellungen allfälliger Industrieabhängigkeiten auch mal überlegen, was den Elektrosensiblen mit der Zerstörung ihrer psychischen Integrität angetan wird, wer dem andern mit der Faust ins Gesicht schlägt, muss damit gerechnet werden, dass der andere sich wehrt. Den Betroffenen ist auch nur bedingt geholfen durch eine solche Stelle, wenn das masslose Aufrüsten mit Elektrosmoganwendungen ungehindert weiter geht, da würde ich mir diesbezüglich mehr Engagement von der Seite der Aefu wünschen, denn mit Messen, abschirmen und Organismus stärken kommt man rasch an gewisse Grenzen, wenn nicht gleichzeitig die Exposition vermindert wird. Böse Zungen behaupten ja schon auch mal, einige Baubiologen würden zwar den Topf am Kochen halten, aber hätten nur bedingtes Engagement zum Stopp des masslosen Aufrüstens. Die Aefu können z.B. keinen Einfluss nehmen auf Nachbarn mit elektrosmogverursachenden Geräten und sie arbeiten nur mit schulmedizinischen Mitteln. Es kommt jetzt auch auf die weitere Ausgestaltung an, was aus diesem Projekt wird.
Elisabeth Buchs
Gestern am Gigaherz-Kongress haben wir im Vortrag von Frau Dr. Gilli näheres über dieses umweltmedizinische Beratungsnetz erfahren:
Kerngruppe:
Edith Steiner
Hansjörg Bhend
Cornelia Semadeni
Bernhard Aufdereggen
Ruth Gilli
Rita Moll
Ziel:
Anlaufstelle für Betroffene
Informationsplattform
Schnittstelle
Vorgehen:
Zentrale telefonische Anlaufstelle
Umweltmedizinisch interessierte Grundversorgerpraxen
Ausgewiesene Umweltfachstellen
Fachliche Begleitung der Grundversorger/innen durch ausgewiesene Spezialisten/innen
Wissenschaftliche Begleitung
Start:
2008
Erstkonsultation Fragebogen
Aktenstudium Ortsbegehung durch Umweltfachperson
Zweite Konsultation
Case conference
Abschlusskonsultation
Wissenschaftliche Auswertung, Datenauswertung, Einbezug der Forschungsstiftung Mobilkommunikation von Dr. Dürrenberger
Plausibilitätsbeurteilung. Es wird das Basler Pilotprojekt erwähnt, das mir aufgefallen ist durch seine Psychiatrisierungsbestrebungen. Dort soll es 0,5 V/m für eine Plausibilität gebraucht haben, diese Werte sind viel zu hoch, wenn man einmal geschädigt ist, verträgt man auch viel geringere Werte nicht mehr.
Mitarbeit durch Herrn Markus Durrer, Herrn Nussbaumer, Dr. Röösli und Dr. Gaston Thies, Lufthygieneamt Basel
Frau Gilli betont: Die aerztliche Unabhängigkeit soll gewahrt bleiben.
Wissenschaftliche Begleitung
Datenmaterial
Datensammlung anonym
Schriftliches Einverständnis
Finanzierung:
Aefu: Projektaufbau
Aerztliche Leistung nach Tarmed bezahlt
Messung vorerst durch Patient bezahlt
Unterstützung an Behörden in Arbeit (hoffentlich nicht das BAG)
Wissenschaftliche Begleitung durch Forschungsstiftung Mobilkommunikation
Bei der Diskussion tauchte die Frage des Einbezugs von Quecksilberbelastung auf.
Kommentar: Schon in der Pause kamen die ersten kritischen Kommentare von Elektrosensiblen. Bei meinen Notitzen sehe ich einige Fragezeichen... Bemerkenswert ist auch, dass z.B. Kla Kla mit seinen negativen Auesserungen gegenüber den sogenannten "ES" so auf diese Meldestellen steht. Von welcher Anzahl sich Meldender wird etwas für uns gemacht und was? Die zu lesenden und hörenden Kommentare von Herrn Röösli und Herrn Dürrenberger bei Vorträgen, Radiosendungen sowie die Vorgänge um die TNO-"Replikation" geben wenig Anlass zur Annahme dass die beiden Herren aus Menschenfreundlichkeit gegenüber den Elektrosensiblen dort mitmachen, eher wegen Aufträgen und/oder Einflussnahme. Auch das Lufthygieneamt Basel ist nicht in guter Erinnerung. Nebenbei sollte man bei Einwänden wegen Unterstellungen allfälliger Industrieabhängigkeiten auch mal überlegen, was den Elektrosensiblen mit der Zerstörung ihrer psychischen Integrität angetan wird, wer dem andern mit der Faust ins Gesicht schlägt, muss damit gerechnet werden, dass der andere sich wehrt. Den Betroffenen ist auch nur bedingt geholfen durch eine solche Stelle, wenn das masslose Aufrüsten mit Elektrosmoganwendungen ungehindert weiter geht, da würde ich mir diesbezüglich mehr Engagement von der Seite der Aefu wünschen, denn mit Messen, abschirmen und Organismus stärken kommt man rasch an gewisse Grenzen, wenn nicht gleichzeitig die Exposition vermindert wird. Böse Zungen behaupten ja schon auch mal, einige Baubiologen würden zwar den Topf am Kochen halten, aber hätten nur bedingtes Engagement zum Stopp des masslosen Aufrüstens. Die Aefu können z.B. keinen Einfluss nehmen auf Nachbarn mit elektrosmogverursachenden Geräten und sie arbeiten nur mit schulmedizinischen Mitteln. Es kommt jetzt auch auf die weitere Ausgestaltung an, was aus diesem Projekt wird.
Elisabeth Buchs