von BLUE SKY » 26. November 2007 11:01
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Sehr lesenswert:
Meinen Sie damit, dass das ECOLOG-Institut hier seine Verantwortung für einen Vorschlag von 10 mW/m² = 10000µW/m² Gesamt-EMF-Belastung als
Vorsorgewert dokumentiert?
Worin mögen die Wissenschaftler des ECOLOG eine Rechtfertigung von Aussagen finden, von denen sie wissen, dass sie damit Praktiken gutheissen, die für viele Menschen eine Katatrophe bedeuten?
Sicher nicht in einer Berücksichtigung der Forderung der EEA in ihrem Bericht "Späte Lehren aus frühen Warnungen", dass die Verhinderung von Katastrophen die Würdigung von Erfahrungen von "Laien" verlangt.
Indes verschiedet man sich "stragtegisch" (s.u.) schleichend aus der Verantwortung für seine bisherige Beratung, indem man die früher gemachten Vorschläge nur vage realtiviert:
Den ECOLOG-Empfehlungen für Vorsorgewerte übergeordnet
war die Empfehlung, bei der Errichtung emittierender Anlagen
grundsätzlich eine Minimierung der Expositionen anzustreben.
Der Bericht der BioIniative Working Group bestätigt
einmal mehr, wie wichtig die Beachtung des Minimierungsgebots
ist. Es wird auch künftig die Leitlinie für die praktische
Arbeit des ECOLOG-Instituts darstellen. Da es sich gezeigt
hat, dass unterschiedliche Vorschläge für Vorsorgewerte, zumal
wenn für sie der Anspruch erhoben wird, wissenschaftlich
begründet zu sein, zu Verwirrung führen und ein strategisches
Vorgehen [sic] im Sinne der Vorsorge eher behindern, wird das
ECOLOG-Institut zwar weiterhin die Forschung zu möglichen
Risiken durch elektromagnetische Felder beobachten, auswerten
und kommentieren, aber vorerst auf eigene Vorschläge für
Vorsorgewerte verzichten.
Das ECOLG weiss anscheinend, welche Linie - nach aussen - nicht überschritten werden darf, wenn die Gelder für Auftragsforschung nicht versiegen sollen.
Wir aussen vorgelassenen
"Laien" (also diejenigen, die durch die Studienergebnissen des Prof
Lai über die Verhältnisse zwischen Geldgebern und Forschungsergebnissen unterrrichtet sind

) sollen darauf gespannt bleiben, welche Rolle unsere persönlichen Erfahrungen mit EMF-Wirkungen auf der Bühne der Wissenschaft spielen dürfen , wenn sich der Vorhang dieses strategischen Theaters eines - für uns schönen? -Tages lüften wird.
ECOLOG scheint nun nicht mehr zu den Akteuren, sondern zu den Kritikern gezählt werden zu wollen. Bei so viel
schauspielerischem Talent erscheint das Empfinden, dass eine Klarstellung eine expliziete Klarstellung der eigenen Rolle angesagt sei nicht nur gerechtfertigt, sondern als selbstempfehlender Fingerzeig, dass man in der Lage sei, die Zeichen der Zeit zu deuten.
Die Dimensionen der EEA-Grenzwert-Empfehlung wären unter derselben Prämisse ebenso zu diskutuieren. Vor dem Hintergrund der genannten allgemeinen Empfehlung im Bericht "Späte Lehren..." lässt dieser Vorschlag die EEA als eine Instution "mit vielen Gesichtern" erscheinen.
[quote="Elisabeth Buchs"]Sehr lesenswert:
[/quote]
Meinen Sie damit, dass das ECOLOG-Institut hier seine Verantwortung für einen Vorschlag von 10 mW/m² = 10000µW/m² Gesamt-EMF-Belastung als [u]Vorsorgewert[/u] dokumentiert?
Worin mögen die Wissenschaftler des ECOLOG eine Rechtfertigung von Aussagen finden, von denen sie wissen, dass sie damit Praktiken gutheissen, die für viele Menschen eine Katatrophe bedeuten?
Sicher nicht in einer Berücksichtigung der Forderung der EEA in ihrem Bericht "Späte Lehren aus frühen Warnungen", dass die Verhinderung von Katastrophen die Würdigung von Erfahrungen von "Laien" verlangt.
Indes verschiedet man sich "stragtegisch" (s.u.) schleichend aus der Verantwortung für seine bisherige Beratung, indem man die früher gemachten Vorschläge nur vage realtiviert:
[i]Den ECOLOG-Empfehlungen für Vorsorgewerte übergeordnet
war die Empfehlung, bei der Errichtung emittierender Anlagen
grundsätzlich eine Minimierung der Expositionen anzustreben.
Der Bericht der BioIniative Working Group bestätigt
einmal mehr, wie wichtig die Beachtung des Minimierungsgebots
ist. Es wird auch künftig die Leitlinie für die praktische
Arbeit des ECOLOG-Instituts darstellen. Da es sich gezeigt
hat, dass unterschiedliche Vorschläge für Vorsorgewerte, zumal
wenn für sie der Anspruch erhoben wird, wissenschaftlich
begründet zu sein, zu Verwirrung führen und ein strategisches
Vorgehen [sic] im Sinne der Vorsorge eher behindern, wird das
ECOLOG-Institut zwar weiterhin die Forschung zu möglichen
Risiken durch elektromagnetische Felder beobachten, auswerten
und kommentieren, aber vorerst auf eigene Vorschläge für
Vorsorgewerte verzichten.[/i]
Das ECOLG weiss anscheinend, welche Linie - nach aussen - nicht überschritten werden darf, wenn die Gelder für Auftragsforschung nicht versiegen sollen.
Wir aussen vorgelassenen [i]"Laien" [/i](also diejenigen, die durch die Studienergebnissen des Prof [i]Lai [/i]über die Verhältnisse zwischen Geldgebern und Forschungsergebnissen unterrrichtet sind 8) ) sollen darauf gespannt bleiben, welche Rolle unsere persönlichen Erfahrungen mit EMF-Wirkungen auf der Bühne der Wissenschaft spielen dürfen , wenn sich der Vorhang dieses strategischen Theaters eines - für uns schönen? -Tages lüften wird.
ECOLOG scheint nun nicht mehr zu den Akteuren, sondern zu den Kritikern gezählt werden zu wollen. Bei so viel
schauspielerischem Talent erscheint das Empfinden, dass eine Klarstellung eine expliziete Klarstellung der eigenen Rolle angesagt sei nicht nur gerechtfertigt, sondern als selbstempfehlender Fingerzeig, dass man in der Lage sei, die Zeichen der Zeit zu deuten.
Die Dimensionen der EEA-Grenzwert-Empfehlung wären unter derselben Prämisse ebenso zu diskutuieren. Vor dem Hintergrund der genannten allgemeinen Empfehlung im Bericht "Späte Lehren..." lässt dieser Vorschlag die EEA als eine Instution "mit vielen Gesichtern" erscheinen.