Hochspannungsleitungen

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Re: Die Relation ist massgebend

von BLUE SKY » 6. Januar 2008 12:26

NetWarrior hat geschrieben:
maege hat geschrieben:
Schlag nicht den, der die Gunst der Stunde nutzt.
Schlag den, der die Gunst gewährt,
den Konsumenten.

Relationen:
Überlege, ob und wen du schlägst, denn es könnte jene bedienen, die nur darauf warten, die Gunst der Stunde des Schlagens zu nutzen, auch dies in bare Münze zu verwandeln.
Und wer wird dann zahlen?

Die Relation ist massgebend

von NetWarrior » 5. Januar 2008 16:15

maege hat geschrieben:.. Lesen Sie bitte mal die Zeitungen und dann werden Sie kaum mehr behaupten, dass die Stromlobby nur durchschnittlich verdient. Ist eine Milliarde Franken Reingewinn pro Jahr bei Ihnen nur " Durchschnitt"? besseren)
Reingewinn ist immer eine Sache der Relation zu:
Anzahl Arbeitsplätze, Investiertes Kapital, Jahresumsatz.
Dies wird von den Börsen sehr gut beobachtet und bewertet.
In einem aber hast du recht.
Es lohnt sich, in Energieaktien zu investieren, denn die Ressource Elektrizität wird knapp und damit teuer.
Ich gehe nicht davon aus, dass irgent jemand zu sparen beginnt, bevor sich der Preis etwa verdreifacht hat.
Wenn der Staat den Atomkraftwerkern die uneingeschränkte Haftung abnimmt,
dann schlägt sich das eben in einer besseren Gewinn-Situation der Kraftwerke nieder.

Schlag nicht den, der die Gunst der Stunde nutzt.
Schlag den, der die Gunst gewährt,
den Konsumenten.

an Gast Peter

von maege » 5. Januar 2008 11:34

wenn ich Ihre scheinheiligen Zeilen lese, wird mir mehr als übel. Sie wissen ja gar nicht, was Sie von sich geben. Lesen Sie bitte mal die Zeitungen und dann werden Sie kaum mehr behaupten, dass die Stromlobby nur durchschnittlich verdient. Ist eine Milliarde Franken Reingewinn pro Jahr bei Ihnen nur " Durchschnitt"? Wenn ich mir Ihre Zeilen nochmals so überdenke, muss ich annehnmen, dass Sie einer von der anderen Seite sind, sonst würden Sie nicht solchen Unsinn von sich geben. ( sorry, für den Ausdruck, aber ich finde keine besseren)

Scheuklappen?

von Tilly » 5. Januar 2008 10:10

Peter hat geschrieben:Diese Diskussion ist einseitig und mit Scheuklappen gesehen. Wir alle wollen Strom, aber bitte ja keine Leitungen.
Es geht auch nicht nur um die Schweiz. Weltweit wird mehr Energie verbraucht als je zuvor. Das die Schweiz Strom exportiert hat Herr Jakob recht, aber es muss auch gesagt werden das es sich nur um den Peak Power handelt.
Stromkonzerne verdienen hier durchschnittlich. Bei unseren südlichen Nachbarn ist er teurer und sicher nicht so umweltschonend produziert.

Wer kein Strom verbraucht trägt am meisten bei das kein Smog entsteht. Dann aber auch ohne Kühlschrank und nur warmes Bier :P


Sind Sie sicher, dass nicht Sie mit größeren Scheuklappen herumrennen?
Man kann große Bogen spucken, wenn man selbst nicht unter einer Hochspannungsleitung
leben muss.
Sind Sie Interessenvertreter der Stromkonzerne, dass Sie genau wissen, was die Stromkonzerne verdienen?
Die Menschen, die unter Hochspannungsleitungen gezwungen worden sind zu wohnen,
haben ein Recht über die Gesundheitsgefahren aufgeklärt zu werden.
Dabei sollte ihnen eingeräumt werden, den Wohnstandort zu wechseln, ähnlich wie
die Umsiedelungen ganzer Ortschaften bei Braunkohlentagebauen durchgeführt wurde.
Auf alle Fälle müssen die Bürger von Fachkräften informiert werden, dass sie wissen,
woran sie leiden oder auch sterben könnten.
Auch andere Maßnahmen zum Schutze der Menschen sind möglich ( siehe Erdkabel ).
Sie brauchen also nicht auf Ihren Kühlschrank verzichten und um Gotteswillen warmes
Bier trinken müssen.
Vielmehr sollten die hohen Profite der Stromkonzerne zum Schutze der Bevölkerung
eingesetzt werden.
Die Aufklärung ist das Wichtigste, weil dann die Menschen auch auf eigene Kosten
umziehen könnten, bevor sie unter den Hochspannungsfeldern der Freileitungen
umkommen.

Tilly

von unwichtig » 5. Januar 2008 08:35

Ihre Argumentation geht völlig an der Sache vorbei, wer keinen Esmog will soll keinen Strom nutzen? Und davon verschwinden dann auch Hochspannungsleitungen, die möglichst billig ausgeführt, um den Gewinn der Konzerne zu maximieren, zu entsprechend hoher Esmog Belastung führen?

Diesen Unfug glauben Sie doch nicht mal selber. Technisch bestehen die Möglichkeiten zur Verlegung der Leitungen strahlungsarm unter der Erde seit Jahrzehnten, ist halt nur etwas teurer und daher nur selten genutzt. Einfach mal schauen wo die Bosse der EVU wohnen, dort gibt es keine Hochspannungsleitungen im Freien. Genau wie kein Boss der Mobilfunk Mafia Visavis einer Mobilfunkantenne wohnt.

In beiden Fällen wissen Die ganz genau warum.

von Peter » 4. Januar 2008 23:55

Diese Diskussion ist einseitig und mit Scheuklappen gesehen. Wir alle wollen Strom, aber bitte ja keine Leitungen.
Es geht auch nicht nur um die Schweiz. Weltweit wird mehr Energie verbraucht als je zuvor. Das die Schweiz Strom exportiert hat Herr Jakob recht, aber es muss auch gesagt werden das es sich nur um den Peak Power handelt.
Stromkonzerne verdienen hier durchschnittlich. Bei unseren südlichen Nachbarn ist er teurer und sicher nicht so umweltschonend produziert.

Wer kein Strom verbraucht trägt am meisten bei das kein Smog entsteht. Dann aber auch ohne Kühlschrank und nur warmes Bier :P

Fachwissen erf.

von Tilly » 4. Januar 2008 18:18

Hans-U. Jakob, 12.5.07, hat Folgendes geschrieben:
Auszug:

In den dicht besiedelten oder in landschaftlich schützenswerten Gebieten der Schweiz wird bei Hochspannungs-Freileitungsprojekten der Ruf nach einer Bodenverkabelung immer lauter.
Hochspannungsleitungen erzeugen weitreichende, starke Magnetfelder, welche bis zu Distanzen von 400m zu schwerwiegenden Gesundheitsprobleme führen können.

Doch aufgepasst, konventionelle Bodenverkabelungen mittels kunststoffisolierter Kabel erzeugen in jedem Fall noch stärkere Magnetfelder als Freileitungen. Anwohner tun gut daran, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen, bevor sie sich nichtsahnend für Bodenkabel stark machen.
Die gesundheitlich einzig vertretbare Lösung besteht in gas-isolierten Leitungen GIL
Hier wird der elektrische Leiter in einem Kabelmantel geführt, welcher als ALU-Rohr ausgebildet wird. An Stelle einer Kunststoff-Isolation wird zwischen dem Stromleiter und dem Kabelmantel das Isoliergas N2SF6 eingefüllt. N2SF6 ist ungiftig und unbrennbar.
Die Rohre werden alle 120m abgeschottet, so dass selbst bei einem allerschlimmsten Unfall nie eine größere Menge auslaufen kann.
Solche Verkabelungen gibt es für Ströme bis 6000Ampère und für Spannungen bis 600‘000Volt. Das sind Eckwerte von welchen die Hersteller konventioneller Kabel nur träumen können und das erst noch ohne nennenswerte Magnetfeldbildung.
Die GIL Rohre werden vorzugsweise in begehbaren Stollen verlegt, die entweder im Tagbau oder mittels kleiner Tunnelbohrmaschinen erstellt werden.
Kommentar:
Bei diesem Problem wird wiederum sichtbar, dass es nur noch möglich ist, sich mit einem bestimmten Fachwissen auszukennen.
Dieses Fachwissen besitzen die meisten Menschen leider nicht und sind dadurch von den jeweiligen Betreibern mit Unbedenklichkeitserklärungen manipulierbar, dass sie nicht einmal wissen, warum sie erkrankt sind oder sogar unheilbar krank geworden sind.
Die Bundesämter für Strahlenschutz erfüllen ihre zugedachten Aufgaben nicht und dienen so vielmehr den jeweiligen Wirtschaftsinteressen.
Die Volksgesundheit spielt nur noch dabei eine untergeordnete Rolle.
Es grüßt
Tilly

von Hans-U. Jakob » 4. Januar 2008 09:25

Netzschalter hat geschrieben:
Merke: Wenn uns die Stromhändler weiterhin für so blöd halten, ist es für uns ein leichtes Spiel, deren Projekte noch jahrelang wenn nicht gar gänzlich zu verhindern.
Gefährden Sie da nicht die Stromversorgung unseres und der Nachbarländer?
Auch der Gigaherz Server braucht Strom und jeder der das liest hier auch mit seinem Computer.
Wer die Stromversorgung langfristig gefährdet, sind die Stromhändler selbst. Und zwar mit ihren hartnäckigen Lügereien und Betrügereien.
Bevor hier weiterdiskutiert wird, bitte folgende Beiträge lesen.
http://www.gigaherz.ch/1164
http://www.gigaherz.ch/1160
Solange die am Strom-EXPORT 1 Milliarde (1000 Millionen) pro Jahr verdienen, brauchen wir uns dieses Gejammer gar nicht anzuhören. Die haben genügend Geld, künftige Hochspannungsleitungen sauber unter die Erde zu verlegen. Und zwar magnetfeldfrei oder mindestens magnetfeldarm. Das ist im Jahr 2008 Stand der Technik. Oberirdische Hochspannungsleitungen entsprechen der Technik von 1948
Hans-U. Jakob

von Netzschalter » 3. Januar 2008 23:46

Merke: Wenn uns die Stromhändler weiterhin für so blöd halten, ist es für uns ein leichtes Spiel, deren Projekte noch jahrelang wenn nicht gar gänzlich zu verhindern.
Gefährden Sie da nicht die Stromversorgung unseres und der Nachbarländer?
Auch der Gigaherz Server braucht Strom und jeder der das liest hier auch mit seinem Computer.

Re: Hochspannungsleitung

von NetWarrior » 3. Januar 2008 22:43

Hans-U. Jakob hat geschrieben: Merke: Wenn uns die Stromhändler weiterhin für so blöd halten, ist es für uns ein leichtes Spiel, deren Projekte noch jahrelang wenn nicht gar gänzlich zu verhindern.
Hans-U. Jakob
Ob *uns* die Stromhändler für blöd halten ist nicht relevant;
Der Grossteil der Menschheit ist blöd und die Stromhändler
sind vorwiegend am Grossteil der Bevölkerung interessiert. :twisted:

Re: Hochspannungsleitung

von Hans-U. Jakob » 3. Januar 2008 16:19

Ticker hat geschrieben:Hallo, kann mir jemand erklären, wie es bei einer Drehstrom-Hochspannungsleitung zu einer Unsymetrie kommen kann.
Gruss Ticker
Es steht da deutsch und deutlich: "Unsymmetrie zwischen den Leitungssträngen" und nicht Unsymmetrie in einer Drehstromleitung. Wie diese in Folge ungleicher Ziel- und Herkunftsorte der Leitungsstränge zu Stande kommt, ist vollkommen logisch und bedarf überhaupt keiner weiteren Erklärung.
Merke: Wenn uns die Stromhändler weiterhin für so blöd halten, ist es für uns ein leichtes Spiel, deren Projekte noch jahrelang wenn nicht gar gänzlich zu verhindern.
Hans-U. Jakob

Hochspannungsleitung

von Ticker » 3. Januar 2008 14:48

Hallo, kann mir jemand erklären, wie es bei einer Drehstrom-Hochspannungsleitung zu einer Unsymetrie kommen kann.
Gruss Ticker

Re: Hochspannungsleitungen

von Hans-U. Jakob » 1. Januar 2008 11:56

BLUE SKY hat geschrieben: viewtopic.php?t=12269

Könnten Sie, maege, mitteilen, welcher Art die Umbauten an den Leitungen vorgenommen wurden.
Auch Daten zur Leitung wären interssant.
Bei unsymmetrischen Belastungen zwischen den Leitungssträngen oder bei gegenläufigen Lastflussrichtungen können sich die Magnetfelder bis um das 5-Fache verstärken. Das kommt sehr oft vor, weil die verschiedenen Leitungsstränge NIE den gleichen Herkunfts- und Zielort haben.
Die NISV sieht den besten aller Fälle vor, nähmlich dass die Leitungsstränge symmetrisch belastet, und phasenoptimiert sind.
Bei Mäge hat sich nach dem Umbau das Magnetfeld infoge zeitweiser Unsymmetrie und zeitweise anderer Lastflussrichtungen das Magnetfeld auf das 2.5-Fache des Grenzwertes erhöht.
Hans-U. Jakob

Hochspannungsleitungen

von BLUE SKY » 31. Dezember 2007 09:02

maege hat geschrieben:seit vielen Jahren wohnen wir neben zwei Hochspannungsleitungen. Meine täglichen Kopfschmerzen begannen erst, als die Leitungen umgebaut wurden. Seither ist der Kopfschmerz mein ständiger Begleiter. Der Bluthochdruck wurde erst nach ca. 3 Jahren bei meinem Mann festgestellt, seither kann er ohne blutdrucksenkende Pillen nicht mehr auskommen. Sind wir jedoch über längere Zeit weg ( mehr wie zwei Wochen ) ist mein Kopfschmerz weg und der Bluthochdruck normalisiert sich. Ich denke schon, dass EMF grosse Auswirkungen haben. Es reagieren jedoch nicht alle Menschen gleich, doch eines ist sicher, sie sind sehr schädlich.
viewtopic.php?t=12269

Könnten Sie, maege, mitteilen, welcher Art die Umbauten an den Leitungen vorgenommen wurden.
Auch Daten zur Leitung wären interssant.

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