Mobilfunkbetreiber müssen Bedarf für UMTS wecken

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Mobilfunkbetreiber müssen Bedarf für UMTS wecken

Alles eine Frage der Kaufkraft...

von Rainer » 14. März 2004 23:36

...und die lässt sich bekanntlich nicht beliebig vermehren, egal wie hoch die Investitionen auch sein mögen, der Markt ist nahezu gesättigt! Kaufkraft abzuschöpfen wo keine ist, kann nicht funktionieren, außer die Mobilfunkbetreiber schaffen es, den Konsumenten davon zu überzeugen, dass er sein Auto verkaufen soll und seinen nächsten Urlaub am besten zu Hause verbringt, damit ihm genug finanzielle Mittel bleiben, alle technischen Vorzüge der neuesten Mobilfunkgeneration in vollen Zügen genießen zu können.
Langfristig lässt dies nur einen wirtschaftlichen Niedergang der Mobilfunkbranche zu, was weniger als Genugtuung für die Menschen, die unter der Strahlenfolter leiden müssen, zu begrüßen ist, sondern wegen dem möglichen Wegfall vieler potentieller Antennenstandorte.
Was bleibt den Netzbetreibern anderes übrig als möglichst fieberhaft das UMTS- Netz zum Laufen zu bringen, um das GSM- Netz baldmöglichst abschalten zu können?
Böse Zeitgenossen kämen auf die Idee, am besten das Festnetz verrotten zu lassen, um irgendwann einmal alle zum Telefonieren mit dem Handy zu zwingen. Menschen sind bekanntlich erfinderisch. Wer gezwungen wird, teure Mobilfunknetze zu benutzen, wird irgendwann einmal einen Weg finden, die Gebührenmaschine, egal ob Datenvolumen- oder Zeittaktmodell, mit allen Mitteln der Kunst auszuhebeln. Breitbandsysteme verleiten regelrecht dazu, maximal komprimierte Datenpakete blitzschnell zu verschicken (Wer nur mit Kleinbuchstaben schreibt, spart schon wieder ein Datenbit ;o). Hobby- Programmierer kämen vielleicht auf die Idee eine Handysoftware zu entwickeln, die Gespräche in Echtzeit MP3- komprimiert. Wenn alle Tricks nicht helfen, dann wird halt seltener um Hörer gegriffen um die Haushaltskasse zu schonen.
Und bleibt als Fazit übrig: Selbst wenn letztendlich ein Mobilfunknetz im Mischbetrieb entsteht, in der Stadt UMTS und auf dem Land GSM, die Profite werden trotz Breitbandangebot nicht merklich steigen, als zusätzliche Belastung kommen die Schuldenberge für die neue UMTS- Infrastruktur hinzu.

Mobilfunkbetreiber müssen Bedarf für UMTS wecken

von mips » 14. März 2004 13:03

nachzulesen auf http://www.heise.de/newsticker/meldung/45524

Denn behauptet die gleiche Branche, dass sie nur das umsetzen, was ihre Kunden wollen.

Nach oben