von Evi » 16. März 2004 13:44
Hallo Coni,
Das Ziel muss sein, eine Technologie zu entwickeln, die für die Gesundheit von Mensch und Natur unbedenklich ist. Das ist aber noch Zukunftsmusik, denn die Industrie will ihre Investitionen ja zuerst amortisieren.
Herabsetzung auf ein erträgliches Mass würde bedeuten: die Einführung der von der Landessanitätsdirektion Salzburg geforderten Werte von 0,06 V/m aussen und 0,02 V/m innen. Das hiesse, man könnte immer noch telefonieren , aber nicht bis in Tiefgaragen im 7. Untergeschoss, wie sich die Industrie das wünscht. (Reklame von Swisscom) Eigentlich heisst es ja: Mobilfunk: also, mobil telefonieren, wenn man eben nicht in seinem Haus, sondern unterwegs ist.
Es ist ausserdem nicht einzusehen, wieso es drei oder gar vier verschiedene Netze geben muss. Das wurde von der Politik gefordert, um den Wettbewerb zu fördern. In der Praxis findet jedoch dieser Wettbewerb gar nicht statt, denn die Preisunterschiede sind minim. Die Politik hat etwas entschieden, ohne vorher die Konsequenzen zu bedenken. Es hätte umgekehrt verlaufen müssen: Erst Abklärung der Unschädlichkeit der verwendeten Technologie und erst dann deren Flächen deckende Einführung.
Schuld an der ganzen Misere sind aber nicht nur diese falschen Entscheidungen der Politik und deren unbarmherzige Umsetzung in die Praxis, auch nicht allein der Aufbau der Netze durch die Betreiber, der ihnen ja zur Bedingung gemacht wurde, sondern in der Hauptsache drei Faktoren:
1. Das sture Beharren auf den einmal festgelegten Grenzwerten
2. das Abwarten auf die Ergebnisse der stets hinterher hinkenden wissenschaftlichen Erforschung der Schädlichkeit
3. die bedenkenlose Anwendung der Handytechnologie durch die Bevölkerung.
Gerade das Volk hätte es in der Hand, zur Schadensminimierung beizutragen und auf das Handy zu verzichten. Aber die meisten wissen entweder nicht Bescheid oder denken, es treffe nicht sie selbst, sondern nur die anderen und sie lassen sich von der Industrie willig vor ihren Karren spannen, gehen ein auf einen Bedarf, der künstlich geweckt wurde.
Evi
Hallo Coni,
Das Ziel muss sein, eine Technologie zu entwickeln, die für die Gesundheit von Mensch und Natur unbedenklich ist. Das ist aber noch Zukunftsmusik, denn die Industrie will ihre Investitionen ja zuerst amortisieren.
Herabsetzung auf ein erträgliches Mass würde bedeuten: die Einführung der von der Landessanitätsdirektion Salzburg geforderten Werte von 0,06 V/m aussen und 0,02 V/m innen. Das hiesse, man könnte immer noch telefonieren , aber nicht bis in Tiefgaragen im 7. Untergeschoss, wie sich die Industrie das wünscht. (Reklame von Swisscom) Eigentlich heisst es ja: Mobilfunk: also, mobil telefonieren, wenn man eben nicht in seinem Haus, sondern unterwegs ist.
Es ist ausserdem nicht einzusehen, wieso es drei oder gar vier verschiedene Netze geben muss. Das wurde von der Politik gefordert, um den Wettbewerb zu fördern. In der Praxis findet jedoch dieser Wettbewerb gar nicht statt, denn die Preisunterschiede sind minim. Die Politik hat etwas entschieden, ohne vorher die Konsequenzen zu bedenken. Es hätte umgekehrt verlaufen müssen: Erst Abklärung der Unschädlichkeit der verwendeten Technologie und erst dann deren Flächen deckende Einführung.
Schuld an der ganzen Misere sind aber nicht nur diese falschen Entscheidungen der Politik und deren unbarmherzige Umsetzung in die Praxis, auch nicht allein der Aufbau der Netze durch die Betreiber, der ihnen ja zur Bedingung gemacht wurde, sondern in der Hauptsache drei Faktoren:
1. Das sture Beharren auf den einmal festgelegten Grenzwerten
2. das Abwarten auf die Ergebnisse der stets hinterher hinkenden wissenschaftlichen Erforschung der Schädlichkeit
3. die bedenkenlose Anwendung der Handytechnologie durch die Bevölkerung.
Gerade das Volk hätte es in der Hand, zur Schadensminimierung beizutragen und auf das Handy zu verzichten. Aber die meisten wissen entweder nicht Bescheid oder denken, es treffe nicht sie selbst, sondern nur die anderen und sie lassen sich von der Industrie willig vor ihren Karren spannen, gehen ein auf einen Bedarf, der künstlich geweckt wurde.
Evi