Wenn die Blätter allzu früh fallen...

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Wurde die Rathauslinde verstrahlt?

von Elisabeth Buchs » 6. März 2008 13:23

Wurde die Rathauslinde verstrahlt
Karlsruher Physiker schiebt die Schuld auf die Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung

http://www.teckbote.de/region/lokales/A ... 516364.cfm

P.S. Eigentlich wollte ich den ganzen Artikel hineinsetzen, es kam jedoch die seltsame Meldung:
Forbidden
You don't have permission to access /posting.php on this server.
Apache/1.3.36 Server at forum.gigaherz.ch Port 80
Vermutlich wieder einmal wegen einer Anti-Spam-Massnahme
Hat jemand anderes diese Meldung auch schon gehabt?

Kommentar: Interessant auch, was er über Frösche und Kröten Laich und Kaulquappen schreibt, bisher dachte ich, dass das Wasser rel. gut abhält. Soviel in Erinnerung war ganz früher mal in diesem Forum eine Diskussion darüber.

Kürzlich hatte ich einen Anruf eines Betroffenen, der sagte, dass sein Usambaraveilchen, kleine Föhren und sogar sein Kefir, den er jahrelang problemlos herstellen konnte, schlecht gedeihen würden, seit drei rel. nahe Antennen vorhanden seien. Hat jemand weitere persönliche Beobachtungen dazu?

Elisabeth Buchs

Wenn die Blätter allzu früh fallen...

von Klaus » 5. März 2008 13:49

Erlenbach Verein «Mobilfunk mit Mass» begründet Baumschäden mit Handy-Strahlung

Wenn die Blätter allzu früh fallen

Nicht nur Luftschadstoffe oder Borkenkäfer schaden den Bäumen, sondern auch Mobilfunkantennen. Das sagt zumindest der Physiker Volker Schorpp, dessen Film in Erlenbach gezeigt worden ist.

Die Fotoserie der sich im Laufe der Zeit seltsam verändernden drei Linden neben einem Wohnhaus machte die rund 50 Zuschauerinnen und Zuschauer am Montagabend im katholischen Kirchenzentrum in Erlenbach betroffen. Deutlich zeigte sich der Laubverlust in der Krone eines Baumes, während sich gleichzeitig eine von einer Hauswand geschützte Linde ihrer vollen grünen Blätterpracht erfreute. Nur auf einer Seite wies die dritte Linde bräunlich verfärbte Blätter auf. Sie alle waren direkt oder indirekt der Strahlung einer Mobilfunkantenne ausgesetzt. Die Aufnahmen hatte Volker Schorpp in Deutschland gemacht. Wie der Ingenieur und Physiker im Film betont, sei dieses Schädigungsmuster in allen Ländern mit Strahlenbelastungen feststellbar.

Zu dieser Dokumentation hatte der engagierte Verein «Mobilfunk mit Mass in Erlenbach» im Anschluss an seine sechste Generalversammlung eingeladen. Aus Zeitgründen war der Wissenschaftler nicht persönlich anwesend - und auch keine der geladenen Vertreter von Förstern, Bauern oder des WWF. Im Publikum sass die mittlere und ältere Generation. «Jüngere Leute kommen selten an unsere Veranstaltungen», stellen die Vorstandsmitglieder fest, «vielleicht verdrängen sie die Strahlenbelastungen oder wollen sich nicht damit auseinandersetzen.»

Schützen die Bäume einander?

Umso mehr möchte der Verein über gesundheitliche Probleme von Mensch, Tier und Natur infolge der Einwirkungen von Strahlen aus Hochfrequenzsendern aufklären und zum Nachdenken anregen. Er widmete sich an diesem Abend vor allem den Bäumen und zeigte Ausschnitte des über zweistündigen Filmes von Volker Schorpp. Dieser spricht von einer chronischen Schädigung der Bäume, welche eindeutig dem Kegel der Strahlen ausgesetzt sind. Auffallend sei, dass sich die Bäume gegenseitig sowohl seitlich wie von oben und unten schützten. So zeigten Bilder einen gesunden Baum, der von grösseren umgeben war, welche deutliche Kahlheiten aufwiesen.

«Es ist nicht nur die Westseite der Bäume betroffen, was auf einen Witterungseinfluss schliessen lassen könnte», sagt Schorpp. Ebenso wenig seien es nur Schädlinge wie etwa Borkenkäfer, welche die Schäden verursachten. Die Auffälligkeiten würden sich ebenso in Städten zeigen, wo Hochfrequenz-Sender vermehrt Einzug halten. Auffallend sei auch, dass sich im Kegel der Strahlensendung in Ebenen Schneisen von geschädigten Bäumen bilden würden, während sich an Hängen Kreise zeigten. Von seinen physikalischen Studien ist Schorpp überzeugt. Er bemängelt, dass beschädigte Bäume schnell gefällt werden, was eine langfristige Verfolgung der Entwicklung oft verunmögliche. «Ich bin nicht voreingenommen und würde mich gerne von anderslautenden Fakten, beispielsweise von Förstern, überzeugen lassen», betonte der Wissenschaftler.

Eine Antenne weniger

Bezogen auf die Zürichsee-Region teilte der anwesende Ingenieur Peter Schlegel mit, dass kürzlich die Baurechtsbewilligung für eine UMTS-Antenne zur Abdeckung der Forch-Autobahn verweigert worden sei. In Erlenbach, wo sechs Antennen stehen, werde diejenige bei der Martin-Stiftung abgebrochen, ergänzte ein Vorstandsmitglied des Vereins «Mobilfunk mit Mass in Erlenbach». Schlegel, der öfters Messungen durchführt, berichtete auch von gesundheitlichen Schäden bei Menschen, die Strahlen verschiedener Art ausgesetzt sind. «Die grössten Gefahren gehen von DECT-Telefonen und den Funkverbindungen von Drahtlos-Computernetzwerken aus», warnte ein Votant.

Der Verein hat auch in Erlenbach einige Bäume fotografiert. Während der Diskussion nach der Filmvorführung wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Rodungen aus ganz verschiedenen Gründen erfolgen. Gartenbaumeister Hans Bachmann, der sich nicht in die Diskussion vertiefen wollte, weil er «kein Spezialist» sei, erwähnte die Kultivierung der Wälder: Wie vor 150 Jahren sei eine Arten-Mischung geplant. «Mobilfunk mit Mass»-Vorstandsmitglied Annemarie Jenal Ammann bedauerte, dass in Zürich keine Baum-Forschung betrieben werde, und ausserdem: «Es braucht Physiker, Ingenieure, Förster und Ärzte, die sich gemeinsam mit der Strahlenbelastung auseinandersetzen.»

Der Film ist als DVD beim Verein «Mobilfunk mit Mass in Erlenbach» erhältlich unter info.mobilfunk@hispeed.ch, Telefon 044 915 17 86. Weitere Infos unter www.mobilfunk-erlenbach.ch.

Zürichsee-Zeitung

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