Theorie-Studie zu Auswirkungen von Elektrosmog

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de-ionisierende Strahlung

von Horst » 9. April 2004 13:28

Die elektromagnetischen Wellen des Handys bezeichnen die Experten als nicht-ionsierenede Strahlung, weil die Quantenenergie nicht ausreicht um Elektronen aus ihren Atomschalen zu werfen.
Man benötigt viel Energie um Ionen herzustellen, anders herum braucht man also kaum Energie um das labile Gleichgewicht bereits vorhandene freier Ladungen wieder zu neutralisieren, es wird sogar Energie frei.

Wenn beim Geldrolleneffekt durch ein Handy rote Blutkörperchen ihre Oberflächenladung verlieren und sich zusammenballen, ist ein solcher Effekt dafür zuständig?

Theorie-Studie zu Auswirkungen von Elektrosmog

von mips » 7. April 2004 18:46

Eine neue theoretische Studie des schwedischen Physikers Bo E. Sernelius gibt Hinweise darauf, wie sich elektromagnetische Strahlung im Mikrowellenbereich, wie sie beispielsweise von Handys ausgesendet wird, auf Zellgewebe auswirken könnte. Dies geht aus einem Artikel[1] in dem Fachjournal "Physical Chemistry Chemical Physics" hervor, auf die der New Scientist[2] in seiner kommenden Ausgabe verweist.

Anders als die bisher gängigen Modelle, nach denen die Auswirkungen auf menschliches Gewebe[3] rein thermischer Art sind, kommt Sernelius durch theoretische Berechnungen zum Resultat, dass die sogenannten "Van der Waals"-Kräfte zwischen einzelnen Zellen durch das elektromagnetische Wechselfeld um viele Größenordnungen verstärkt werden können. Dieser Effekt tritt sprungartig und unerwartet bei etwa 850 MHz auf, also etwa im Bereich der D-Netze der Mobilfunk-Anbieter.

Sernelius wartet nun auf Experimente zur Bestätigung oder Widerlegung des Effekts, stellt aber ausdrücklich klar, dass die Studie kein Beweis der Schädlichkeit von elektromagnetischer Strahlung sei.
(mhe[4]/c't) (mhe/c't)

URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/46376

Links in diesem Artikel:
[1] http://xlink.rsc.org/?DOI=B312859H
[2] http://www.newscientist.com
[3] http://www.heise.de/mobil/newsticker/meldung/44137
[4] mailto:mhe@ct.heise.de

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