Elisabeth Buchs hat geschrieben:Eine Pilotstudie der Universität Regensburg zeigte, dass elektrosensible Patienten eine veränderte kortikale Erregbarkeit aufweisen.
Versuch einer Uebersetzung vom Abstract der Studie:
Veränderte kortikale Erregbarkeit bei subjektiv elektrosensiblen …
Es wurden nur solche „Elektrosensible“ untersucht, welche
unbewiesen (=subjektiv) behaupteten, „elektrosensibel“ zu sein.
Elisabeth Buchs hat geschrieben:… Patienten: Resultate einer Pilot-Studie. … Frick U, …. Abteilung der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universität von Regensburg
Man hat Psychiater auf die ES angesetzt, um zu suchen, ob diese richtig ticken, bzw. ob es andere Gründe als Elektrosmog, nämlich psychiatrische, für die Behauptung gibt, ES zu sein. Diese Studie und ihre Zielsetzung wurden von der WHO unter der damaligen Zuständigkeit von ICNIRP-Repacholi, dem Alleinverantwortlichen für die heutigen hohen Grenzwerte, koordiniert.
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Zielsetzung: Ueberempfindlichkeit auf elektromagnetische Felder wird häufig beklagt mit einer Vielzahl von unspezifischen körperlichen und/oder neuropychologischen Beschwerden verbunden zu sein. Während Provokations-Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Symtombildung zeigen sollen, oft fehlschlagen, erheben neurophysiologische Untersuchungen Grundlinien-Abweichungen bei Menschen, die Elektrosensibilität beklagen.
Klartext: ES kann nicht nachgewiesen werden, auch nicht mit Provokationsstudien (wozu auch „Strahlenwahrnehmungstests“ zählen, welche die Regensburger Psychiater ebenfalls durchgeführt haben), also gibt es objektives ES gar nicht.
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Methoden: Um eine mögliche Rolle einer dysfunktionalen kortikalen Regulation bei berichteter Ueberempfindlichkeit auf elektromagnetische Felder aufzuzeigen, wurden kortikale Erregungsparameter durch eine transkraniale magnetische Stimulation bei subjektiv elektrosensiblen Patienten gemessen (n=23) und zwei Kontrollgruppen (n=49), die sich unterscheiden in ihrem Grad von unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden.
Resultate: Elektrosensible Patienten zeigten eine reduzierte Erleichterung verglichen mit den zwei Kontrollgruppen, während Bewegungsschwellen und intrakortikale Hemmung unberührt waren.
Klartext: Die ES zeigen von den „Normalen“ abweichende Hirnfunktionen.
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Schlussfolgerungen: Diese Pilot-Studie gibt zusätzlichen Hinweis, dass eine veränderte Funktion des zentralen Nervensystems die Symptom-Auesserung bei subjektiv elektrosensiblen Patienten erklären kann wie sie gefordert werden für verschiedene Mehrfachsysmptom Erkrankungen, die eine ähnliche Sammlung von Symptomen teilen.
Klartext: Wer als Patient subjektiv ES behauptet, der tickt ähnlich falsch im Kopf wie andere Pantienten, welche ähnliche Symptome ebenfalls in nicht nachweisbarer Weise auf Umwelteinflüsse zurückführen.
Elisabeth Buchs hat geschrieben:Quelle:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/quer ... t=Abstract
Kommentar: Wenn gezeigt würde, dass Elektrosensible eine teilweise andere Reaktion haben (angeboren? erworben?), könnte man uns wenigstens nicht zusätzlich zum kaputt strahlen noch ungestraft als Hypos etc. bezeichnen und wir hätten mehr Chancen auf Schutz.
Ich würde das Ziel der Studie und die gezogenen Schlussfolgerungen eher in der Richtung sehen, dass bewiesen werden sollte und „bewiesen“ wurde, dass die
subjektiven ES sich den Zusammenhang der Symptome mit Elektrosmog nur einbilden, und zwar weil ihr Hirn anders reagiert als bei den anderen Menschen, welche an den gleichen Symptomen leiden.
An keiner Stelle findet sich ein Hinweis auf Objektivierung des Zusammenhangs von Elektrosmog und Symptomen!
Meiner Meinung nach ist das nur eine ganz fiese Studie mehr, welche letztlich die Industrie, bzw. die deren „Grenzwert-Schutzverband“, die ICNIRP, in der Person von Repacholi veranlasst hat. Mit dieser Studie sollte es gelingen, die ES weiter in die Ecke der im Hirn Abnormen zu rücken. Bedenklich ist dabei, dass eine staatliche Universität die Handlangerdienste für das private Interesse der Mobilfunkbranche an der Aufrechterhaltung der überhöhten Grenzwerte geleistet hat.
Eine Frage an alle Leser des Forums:
Würden Sie als ES die Uniklinik Regensburg aufsuchen und dort medizinische Hilfe anfragen? Wenn Sie dort einen Zusammenhang der Symptome mit Elektrosmog laut äussern würden, was denken Sie, welche Art von „Hilfe“ Ihnen diese "Ärzte" bzw. Psychiater zukommen lassen würden?
[quote="Elisabeth Buchs"]Eine Pilotstudie der Universität Regensburg zeigte, dass elektrosensible Patienten eine veränderte kortikale Erregbarkeit aufweisen.
Versuch einer Uebersetzung vom Abstract der Studie:
Veränderte kortikale Erregbarkeit bei subjektiv elektrosensiblen … [/quote]
Es wurden nur solche „Elektrosensible“ untersucht, welche [u]unbewiesen[/u] (=subjektiv) behaupteten, „elektrosensibel“ zu sein.
[quote="Elisabeth Buchs"]… Patienten: Resultate einer Pilot-Studie. … Frick U, …. Abteilung der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universität von Regensburg [/quote]
Man hat Psychiater auf die ES angesetzt, um zu suchen, ob diese richtig ticken, bzw. ob es andere Gründe als Elektrosmog, nämlich psychiatrische, für die Behauptung gibt, ES zu sein. Diese Studie und ihre Zielsetzung wurden von der WHO unter der damaligen Zuständigkeit von ICNIRP-Repacholi, dem Alleinverantwortlichen für die heutigen hohen Grenzwerte, koordiniert.
[quote="Elisabeth Buchs"]Zielsetzung: Ueberempfindlichkeit auf elektromagnetische Felder wird häufig beklagt mit einer Vielzahl von unspezifischen körperlichen und/oder neuropychologischen Beschwerden verbunden zu sein. Während Provokations-Studien, die einen kausalen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Symtombildung zeigen sollen, oft fehlschlagen, erheben neurophysiologische Untersuchungen Grundlinien-Abweichungen bei Menschen, die Elektrosensibilität beklagen. [/quote]
Klartext: ES kann nicht nachgewiesen werden, auch nicht mit Provokationsstudien (wozu auch „Strahlenwahrnehmungstests“ zählen, welche die Regensburger Psychiater ebenfalls durchgeführt haben), also gibt es objektives ES gar nicht.
[quote="Elisabeth Buchs"]Methoden: Um eine mögliche Rolle einer dysfunktionalen kortikalen Regulation bei berichteter Ueberempfindlichkeit auf elektromagnetische Felder aufzuzeigen, wurden kortikale Erregungsparameter durch eine transkraniale magnetische Stimulation bei subjektiv elektrosensiblen Patienten gemessen (n=23) und zwei Kontrollgruppen (n=49), die sich unterscheiden in ihrem Grad von unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden.
Resultate: Elektrosensible Patienten zeigten eine reduzierte Erleichterung verglichen mit den zwei Kontrollgruppen, während Bewegungsschwellen und intrakortikale Hemmung unberührt waren. [/quote]
Klartext: Die ES zeigen von den „Normalen“ abweichende Hirnfunktionen.
[quote="Elisabeth Buchs"]Schlussfolgerungen: Diese Pilot-Studie gibt zusätzlichen Hinweis, dass eine veränderte Funktion des zentralen Nervensystems die Symptom-Auesserung bei subjektiv elektrosensiblen Patienten erklären kann wie sie gefordert werden für verschiedene Mehrfachsysmptom Erkrankungen, die eine ähnliche Sammlung von Symptomen teilen. [/quote]
Klartext: Wer als Patient subjektiv ES behauptet, der tickt ähnlich falsch im Kopf wie andere Pantienten, welche ähnliche Symptome ebenfalls in nicht nachweisbarer Weise auf Umwelteinflüsse zurückführen.
[quote="Elisabeth Buchs"]Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=17324677&dopt=Abstract
Kommentar: Wenn gezeigt würde, dass Elektrosensible eine teilweise andere Reaktion haben (angeboren? erworben?), könnte man uns wenigstens nicht zusätzlich zum kaputt strahlen noch ungestraft als Hypos etc. bezeichnen und wir hätten mehr Chancen auf Schutz. [/quote]
Ich würde das Ziel der Studie und die gezogenen Schlussfolgerungen eher in der Richtung sehen, dass bewiesen werden sollte und „bewiesen“ wurde, dass die [u]subjektiven[/u] ES sich den Zusammenhang der Symptome mit Elektrosmog nur einbilden, und zwar weil ihr Hirn anders reagiert als bei den anderen Menschen, welche an den gleichen Symptomen leiden.
An keiner Stelle findet sich ein Hinweis auf Objektivierung des Zusammenhangs von Elektrosmog und Symptomen!
Meiner Meinung nach ist das nur eine ganz fiese Studie mehr, welche letztlich die Industrie, bzw. die deren „Grenzwert-Schutzverband“, die ICNIRP, in der Person von Repacholi veranlasst hat. Mit dieser Studie sollte es gelingen, die ES weiter in die Ecke der im Hirn Abnormen zu rücken. Bedenklich ist dabei, dass eine staatliche Universität die Handlangerdienste für das private Interesse der Mobilfunkbranche an der Aufrechterhaltung der überhöhten Grenzwerte geleistet hat.
Eine Frage an alle Leser des Forums:
Würden Sie als ES die Uniklinik Regensburg aufsuchen und dort medizinische Hilfe anfragen? Wenn Sie dort einen Zusammenhang der Symptome mit Elektrosmog laut äussern würden, was denken Sie, welche Art von „Hilfe“ Ihnen diese "Ärzte" bzw. Psychiater zukommen lassen würden?