von BLUE SKY » 26. April 2008 13:00
leser hat geschrieben:vieleicht gibts diesen unterschied zwischen strahlensuchern und strahlenflüchtern auch bei menschen?
http://www.salzburg.gv.at/abschlussberi ... ersion.pdf
9.4. Non-Responder und Responder?
In der Analyse von Verlaufskurven individueller ProbandInnen fiel uns auf, dass durchaus die
Möglichkeit besteht, dass man bei Wirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf den Menschen
„Non-Responder“ und „Responder“ voneinander unterschieden werden könnten. Letztere Gruppe
dürfte sogar nochmals unterteilbar sein, in solche, bei denen sofort Reaktionen auftreten, und in
weitere, bei denen leicht bis stark verzögert Veränderungen der gemessenen Parameter feststellbar
sind. Es muss jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass wir diese Unterscheidung mit
äußerster Zurückhaltung und derzeit nur für die speziell hier untersuchte „Kurzzeit-Sondersituation“,
d.h. exakt unter den hier verwendeten Versuchsbedingungen getroffen werden könnte. Was dies im
Einzelnen pathophysiologisch bedeuten könnte, erscheint derzeit noch völlig unklar. So wäre es
zwar denkbar, dass unter bestimmten Umständen Erbschäden (wie z.B. die immer wieder
beschriebenen DNA-Veränderungen) zwar auftreten könnten, diese sich aber je nach Individuum
unterschiedlich auswirken könnten. Responder könnten durch eine mögliche Suppression ihres
Immunsystems in einem solchen Fall stärker von möglichen Wirkungen betroffen sein (hier ist die
Wahrscheinlichkeit kleiner, dass das körpereigene Abwehrsystem veränderte Zellen vollends
eliminieren kann), als Non-Responder (bei denen das Immunsystem möglicherweise nicht oder nur
sehr wenig supprimiert wird).
Die Auswertungen individueller Verlaufskurven ergaben auch Hinweise dafür, dass
Lebensstilfaktoren (z.B. Übergewicht) eine Rolle dabei
[quote="leser"]vieleicht gibts diesen unterschied zwischen strahlensuchern und strahlenflüchtern auch bei menschen?[/quote]
http://www.salzburg.gv.at/abschlussbericht_gsm_endversion.pdf
[i][b]9.4. Non-Responder und Responder?[/b]
In der Analyse von Verlaufskurven individueller ProbandInnen fiel uns auf, dass durchaus die
Möglichkeit besteht, dass man bei Wirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf den Menschen
„Non-Responder“ und „Responder“ voneinander unterschieden werden könnten. Letztere Gruppe
dürfte sogar nochmals unterteilbar sein, in solche, bei denen sofort Reaktionen auftreten, und in
weitere, bei denen leicht bis stark verzögert Veränderungen der gemessenen Parameter feststellbar
sind. Es muss jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass wir diese Unterscheidung mit
äußerster Zurückhaltung und derzeit nur für die speziell hier untersuchte „Kurzzeit-Sondersituation“,
d.h. exakt unter den hier verwendeten Versuchsbedingungen getroffen werden könnte. Was dies im
Einzelnen pathophysiologisch bedeuten könnte, erscheint derzeit noch völlig unklar. So wäre es
zwar denkbar, dass unter bestimmten Umständen Erbschäden (wie z.B. die immer wieder
beschriebenen DNA-Veränderungen) zwar auftreten könnten, diese sich aber je nach Individuum
unterschiedlich auswirken könnten. Responder könnten durch eine mögliche Suppression ihres
Immunsystems in einem solchen Fall stärker von möglichen Wirkungen betroffen sein (hier ist die
Wahrscheinlichkeit kleiner, dass das körpereigene Abwehrsystem veränderte Zellen vollends
eliminieren kann), als Non-Responder (bei denen das Immunsystem möglicherweise nicht oder nur
sehr wenig supprimiert wird).
Die Auswertungen individueller Verlaufskurven ergaben auch Hinweise dafür, dass
Lebensstilfaktoren (z.B. Übergewicht) eine Rolle dabei[/i]