von Hans-U.Jakob » 7. Mai 2004 09:14
Vagabundierende Ströme sind hauptsächlich in der Nähe von Bahnlinien anzutreffen. Der Rückleiter zur Stromquelle sind die Schienen. Bei einem unbemerkten Schienenbruch (Millimeter-Riss) sucht sich der Strom dann den Rückweg durch feuchtes Erdreich (Wasseradern)
Die grossen Bahngesellschaften rüsten deshalb ihr Fahrleitungsnetz neu mit einem separaten Rückleiter aus, welcher auf Fahrdrahthöhe direkt an den Stahlmasten befestigt wird und in gewissen Abständen mit den Schienen verbunden ist.
Dadurch lassen sich nicht nur vagabundierende Ströme weitgehend vermeiden, sondern auch noch gleich die immensen Magnetfelder rund um den Fahrdraht minimieren.
Zu den grössten Sündern auf diesem Gebiet zählen die Mittelland-Bahnen (früher EBT und VHB) Diese haben offenbar kein Geld um ihr Fahrleitungsnetz entsprechend nachzurüsten.
Auch bei Hochspannungs-Freileitungen der Kraftwerke kann es vagabundierende Ströme geben. Haarrisse in den Isolatoren können sich mit Staub füllen. Bei grosser Luftfeuchtigkeit kommt es dann zu feinen Strom-Kriechspuren über solche defekten Isolatoren via die Stahlmasten in die Erde, ohne dass es zu einem direkten Kurzschluss kommt.
Vagabundierende Ströme können in ganz seltenen Fällen auch weitab von Bahn- oder Hochspannungsleitungen anzutreffen sein,
wenn diese sich den Weg zurück zur Stromquelle, oft über viele Kilometer, selber suchen. Meist sind diese bei unterirdischen Wasseradern anzutreffen und bringen dort die Rutengänger und Pendler ins Schleudern.
Wenn ich zu Vorträgen im Land aufbreche, wandle ich mich jeweils in einen vagabundierenden Stromer.
Gruss, Hans-U.Jakob
Vagabundierende Ströme sind hauptsächlich in der Nähe von Bahnlinien anzutreffen. Der Rückleiter zur Stromquelle sind die Schienen. Bei einem unbemerkten Schienenbruch (Millimeter-Riss) sucht sich der Strom dann den Rückweg durch feuchtes Erdreich (Wasseradern)
Die grossen Bahngesellschaften rüsten deshalb ihr Fahrleitungsnetz neu mit einem separaten Rückleiter aus, welcher auf Fahrdrahthöhe direkt an den Stahlmasten befestigt wird und in gewissen Abständen mit den Schienen verbunden ist.
Dadurch lassen sich nicht nur vagabundierende Ströme weitgehend vermeiden, sondern auch noch gleich die immensen Magnetfelder rund um den Fahrdraht minimieren.
Zu den grössten Sündern auf diesem Gebiet zählen die Mittelland-Bahnen (früher EBT und VHB) Diese haben offenbar kein Geld um ihr Fahrleitungsnetz entsprechend nachzurüsten.
Auch bei Hochspannungs-Freileitungen der Kraftwerke kann es vagabundierende Ströme geben. Haarrisse in den Isolatoren können sich mit Staub füllen. Bei grosser Luftfeuchtigkeit kommt es dann zu feinen Strom-Kriechspuren über solche defekten Isolatoren via die Stahlmasten in die Erde, ohne dass es zu einem direkten Kurzschluss kommt.
Vagabundierende Ströme können in ganz seltenen Fällen auch weitab von Bahn- oder Hochspannungsleitungen anzutreffen sein,
wenn diese sich den Weg zurück zur Stromquelle, oft über viele Kilometer, selber suchen. Meist sind diese bei unterirdischen Wasseradern anzutreffen und bringen dort die Rutengänger und Pendler ins Schleudern.
Wenn ich zu Vorträgen im Land aufbreche, wandle ich mich jeweils in einen vagabundierenden Stromer.
Gruss, Hans-U.Jakob