von Elisabeth Buchs » 31. Mai 2004 10:37
Im Gegensatz zu Schweden ist Elektrosensibilität bei uns noch nicht als Krankheit anerkannt. Elektrosensibilität lässt sich anhand der Anamnese feststellen, z.B. dass die Beschwerden schwächer werden, wenn der Betroffene aus den Feldern raus ist. Ausserdem gibt es u.a. Untersuchungen von Melatonin, Dunkelfeld-Mikroskopie, Rhythmogramm, Stresshormone, Immununtersuchungen, die Hinweise geben können auf Elektrosensibiltät. Wie Allergien ist Elektrosensibilität wohl am ehesten eine Mischung aus Veranlagung und Exposition. Scheinbar entsteht sie auch aus einer toxischen Belastung z.B. von Amalgamplomben und ungenügender Entgiftung.
Auch in andern Berufen ist Elektrosensibilität ein grosses Problem, z.B. Arbeitsplätze in der Nähe von Mobilfunkantennen, DECT in Spitälern, Neonlampen in den Geschäften. Am ehesten kommen noch Naturberufe wie Förster, Gärtner, Bauer, Hüttenwart in Frage.
Vielleicht wäre es möglich, dass Sie sich als Elektriker spezialisieren könnten auf einen weniger feldbelasteten Bereich oder eine entsprechende Abmachung mit dem Arbeitgeber.
Wenn ein Bäcker an einer Mehlallergie leidet, wird dies als Berufskrankheit anerkannt und soviel ich weiss eine Umschulung ermöglicht. Elektrosensibilität wird leider noch oft als Einbildung und psychisch dargestellt. Berufsunfähig werden aufgrund der Symptome wie chronische Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder aus psychischen Gründen wäre unter Umständen vielleicht möglich, doch was bringt das, man hat keine Arbeit mehr, ist immer noch elektrosensibel, wird evt. noch abgestempelt als Drückeberger und Simulant und wird zum Schluss erst recht depressiv.
Es würde mich noch interessieren, welche Symptome Sie haben und wie es Ihnen zuhause bezüglich Elektrosmog geht. Wenn zuhause die Felder minimiert werden, könnte man sie am Arbeitsplatz vielleicht besser vertragen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Im Gegensatz zu Schweden ist Elektrosensibilität bei uns noch nicht als Krankheit anerkannt. Elektrosensibilität lässt sich anhand der Anamnese feststellen, z.B. dass die Beschwerden schwächer werden, wenn der Betroffene aus den Feldern raus ist. Ausserdem gibt es u.a. Untersuchungen von Melatonin, Dunkelfeld-Mikroskopie, Rhythmogramm, Stresshormone, Immununtersuchungen, die Hinweise geben können auf Elektrosensibiltät. Wie Allergien ist Elektrosensibilität wohl am ehesten eine Mischung aus Veranlagung und Exposition. Scheinbar entsteht sie auch aus einer toxischen Belastung z.B. von Amalgamplomben und ungenügender Entgiftung.
Auch in andern Berufen ist Elektrosensibilität ein grosses Problem, z.B. Arbeitsplätze in der Nähe von Mobilfunkantennen, DECT in Spitälern, Neonlampen in den Geschäften. Am ehesten kommen noch Naturberufe wie Förster, Gärtner, Bauer, Hüttenwart in Frage.
Vielleicht wäre es möglich, dass Sie sich als Elektriker spezialisieren könnten auf einen weniger feldbelasteten Bereich oder eine entsprechende Abmachung mit dem Arbeitgeber.
Wenn ein Bäcker an einer Mehlallergie leidet, wird dies als Berufskrankheit anerkannt und soviel ich weiss eine Umschulung ermöglicht. Elektrosensibilität wird leider noch oft als Einbildung und psychisch dargestellt. Berufsunfähig werden aufgrund der Symptome wie chronische Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder aus psychischen Gründen wäre unter Umständen vielleicht möglich, doch was bringt das, man hat keine Arbeit mehr, ist immer noch elektrosensibel, wird evt. noch abgestempelt als Drückeberger und Simulant und wird zum Schluss erst recht depressiv.
Es würde mich noch interessieren, welche Symptome Sie haben und wie es Ihnen zuhause bezüglich Elektrosmog geht. Wenn zuhause die Felder minimiert werden, könnte man sie am Arbeitsplatz vielleicht besser vertragen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs