von Elisabeth Buchs » 26. Juli 2004 10:44
Ich kenne nun schon zwei Bekannte, die einen mit W-Lan, die andern mit DECT und W-Lan und diese leben gesund und munter damit. Wenn man als Elektrosensibel zu solchen Leuten gehen muss und sie bitten, ihre Geräte abzuschaffen, braucht es schon sehr verständnisvolle und gut gesinnte Nachbarn, die darauf eingehen.
Ein mir bekannter Elektrosensibler bezeichnet W-Lan als "Mord" und empfand W-Lan als noch schlimmer als DECT und dies von einem 30 m entfernten Nachbarhaus. Zuerst schaltete der Nachbar dann den W-Lan in der Nacht mittels Zeitschaltuhr aus, nun hat er ihn zum Glück ganz abgeschafft und meinem elektrosensiblen Bekannten geht es wieder gut. Ein anderer Betroffener leidet so sehr unter dem W-Lan seines Nachbarn in der oberen Wohnungen, dass er wegziehen möchte und nun versucht, abzuschirmen.
Ich selber arrangiere mich mehr schlecht und recht mit meiner Elektrosensibilität und hoffe immer, dass nicht noch mehr Belastungen dazukommen. Da stelle ich mir schon die Frage "warum gerade ich?", die sich wohl alle von Krankheiten Betroffene stellen. Die Antwort, der Mensch sei halt individuell reicht mir als Antwort nicht aus. Es muss doch einen Weg geben, mir und anderen Betroffenen zu helfen, dass wir den Elektrosmog wenigstens etwas besser aushalten.
Als Vergleich wie beim Heuschnupfen, den ich wenns ganz schlimm wird, mit Antihistaminika so stark reduzieren kann, dass ich ein normales Leben damit führen kann. Den meisten Leuten macht es ja auch nichts aus, inmitten von blühendem Gras zu liegen.
In einem Vortrag erwähnte Dr. Klitzing mal, dass es 1 % Elektrosensible, 60 % Personen geben soll, die erst auf höhere Felder reagieren und 39 % Resistente.
Bezüglich Unterschied zwischen Elektrosensiblen und Elektroresisten stösst man rasch auf das Thema "toxische Belastungen" z.B. Amalgam, die Entfernung und diverse Möglichkeiten der Ausleitung und Entgiftung, die meist kompliziert und aufwendig sind mit Beizug verschiedenen Naturheiler, stark einschränkender Ernährung, irgendwelchen Präparaten. Eine Frau, die ich kenne sagt, sie habe mit einem solchen bestimmten Präparat die Sensibilität reduzieren können, ich habe dieses Produkt leider nicht vertragen. Jedoch übernachtet sie wegen dem Elektrosmog immer noch im Wald. Vermutlich gibt es jedoch noch einige Faktoren mehr, die hoffentlich mal herausgefunden werden. Und damit meine ich nicht die billige Antwort, dass wir uns das bloss nur einbilden würden.
Meine schwer elektrosensible Kollegin sagte mir mal: "Von mir aus können sie so viele Hurenpfosten aufstellen, wie sie wollen, wenn ich mich nur schützen könnte und nicht so leiden würde".
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Ich kenne nun schon zwei Bekannte, die einen mit W-Lan, die andern mit DECT und W-Lan und diese leben gesund und munter damit. Wenn man als Elektrosensibel zu solchen Leuten gehen muss und sie bitten, ihre Geräte abzuschaffen, braucht es schon sehr verständnisvolle und gut gesinnte Nachbarn, die darauf eingehen.
Ein mir bekannter Elektrosensibler bezeichnet W-Lan als "Mord" und empfand W-Lan als noch schlimmer als DECT und dies von einem 30 m entfernten Nachbarhaus. Zuerst schaltete der Nachbar dann den W-Lan in der Nacht mittels Zeitschaltuhr aus, nun hat er ihn zum Glück ganz abgeschafft und meinem elektrosensiblen Bekannten geht es wieder gut. Ein anderer Betroffener leidet so sehr unter dem W-Lan seines Nachbarn in der oberen Wohnungen, dass er wegziehen möchte und nun versucht, abzuschirmen.
Ich selber arrangiere mich mehr schlecht und recht mit meiner Elektrosensibilität und hoffe immer, dass nicht noch mehr Belastungen dazukommen. Da stelle ich mir schon die Frage "warum gerade ich?", die sich wohl alle von Krankheiten Betroffene stellen. Die Antwort, der Mensch sei halt individuell reicht mir als Antwort nicht aus. Es muss doch einen Weg geben, mir und anderen Betroffenen zu helfen, dass wir den Elektrosmog wenigstens etwas besser aushalten.
Als Vergleich wie beim Heuschnupfen, den ich wenns ganz schlimm wird, mit Antihistaminika so stark reduzieren kann, dass ich ein normales Leben damit führen kann. Den meisten Leuten macht es ja auch nichts aus, inmitten von blühendem Gras zu liegen.
In einem Vortrag erwähnte Dr. Klitzing mal, dass es 1 % Elektrosensible, 60 % Personen geben soll, die erst auf höhere Felder reagieren und 39 % Resistente.
Bezüglich Unterschied zwischen Elektrosensiblen und Elektroresisten stösst man rasch auf das Thema "toxische Belastungen" z.B. Amalgam, die Entfernung und diverse Möglichkeiten der Ausleitung und Entgiftung, die meist kompliziert und aufwendig sind mit Beizug verschiedenen Naturheiler, stark einschränkender Ernährung, irgendwelchen Präparaten. Eine Frau, die ich kenne sagt, sie habe mit einem solchen bestimmten Präparat die Sensibilität reduzieren können, ich habe dieses Produkt leider nicht vertragen. Jedoch übernachtet sie wegen dem Elektrosmog immer noch im Wald. Vermutlich gibt es jedoch noch einige Faktoren mehr, die hoffentlich mal herausgefunden werden. Und damit meine ich nicht die billige Antwort, dass wir uns das bloss nur einbilden würden.
Meine schwer elektrosensible Kollegin sagte mir mal: "Von mir aus können sie so viele Hurenpfosten aufstellen, wie sie wollen, wenn ich mich nur schützen könnte und nicht so leiden würde".
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs