Funklochsuche

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Re: Funklochsuche

von Elisabeth Buchs » 12. August 2004 10:05

Ich gebe hier von mir bisher noch nicht überprüfte "Funköcher" weiter: Beim Klöntaler-See im Glarnerland soll noch eines sein. Ebenfalls im Gasterental bei Kandersteg (Selden) und beim Clos du Doux.

Wichtige Angaben zu Funklöchern, auch in andern europäischen Ländern zeigt die Internet-Seite: www.funkloch.info von Frau von Watzdorf. Sie wäre froh um weitere Angaben von erprobten bzw. ausgemessenen elektrosmogarmen Orten.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Funklochsuche

von Elisabeth Buchs » 9. August 2004 10:34

Hallo Frau Gabriel

Vor mehr als einem Jahr habe ich die bis jetzt in der Schweiz erste Selbsthilfegruppe "Elektrosensible" in der Region Bern gegründet, wir treffen uns alle zwei Monate zum gegenseitigen Austausch und Diskussion über verschiedene Elektrosmog-Themen, wozu auch die von Ihnen angesprochenen gehören. Es kommen auch mehrere Betroffene aus weiter entfernten Kantonen der Schweiz, eine Frau ebenfalls aus Genf. Wenn Sie sich auf Grund Ihrer tragischen Leidensgeschichte dafür interessieren, können Sie mir ein privates Mail schicken (einfach Mail-Adresse beim Gigaherz-Forum anklicken). Als besonders positiv wurde von den Betroffenen der Selbsthilfegruppe erwähnt, dass sie nicht mehr allein sind mit ihrem Problem, denn das teilweise Unverständnis und Anfeindungen der "Elektroresistenten", die uns als eingebildete Kranke hinstellen wollen und oft nicht bereit sind, wenn auch nur wenig Rücksicht zu nehmen, ist nicht einfach zu ertragen.

Uebrigens: einer unser obersten "Landesväter", Bundesrat Leuenberger ist gemäss Artikel im Puls-Tip ebenfalls elektrosensibel und hat Sanierungen durchführen lassen. Er hat in die Veröffentlichung des Artikels eingewilligt, d.h. steht dazu. Doch mit der Umsetzung seiner eigenen Erfahrungen klappt es noch nicht so ganz.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Funklochsuche

von Sibylle Gabriel » 9. August 2004 00:51

Hallo Frau Buchs

Vielen Dank für die Informtionen. Zum Verzweifeln ist vorallem, dass die meisten Ärzte keine Zeit haben, sich wirklich über die Gesundheitsschäden, die durch Elektrosmog verursacht werden, sich zu informieren. Meine Leidensgeschichte geht über Jahre und ich habe schon sehr viele Mediziner um Rat gefragt und immer wieder als verrückt angesehen worden. Ich war schon einmal linksseitig gelähmt, ohne Gefässverängung oder Blutgerinsel. das war wiedreum nur psychisch bedingt, genau wie meine totale Schlaflosigkeit. Aber irgendwann werden ja auch verantwortliche Professoren und Politiker betroffen, und dann wird die Sache ernst genommen. Man sollte mal unetrsuchen, wer alles von diesen Herren und Damen in der eigenen Wohnung Massnahmen zum Schutze vor Elektrosmog vorgenommen hat.Die Bevölkerung müsste auch viel mehr sensibilisiert werden. Vorallem die Eltern, damit sie ihre Kinder schützen, den was die ihren Hirnen schaden, indem sie sie dauernd den niederfrequent gepulsten Mikrowellen aussetzen, ist ganz einfach unverantwortungsvoll. In der Schule können sie sich auch nicht mehr konzentrieren, da die Hirnaktivität, die nötig wird bei jedem Fokusieren auf eine bestimmte Sache, gestört wird. Somit riskieren wir nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere ganze Gesellschaft. Herzliche Grüsse Sibylle Gabriel.

Re: Funklochsuche

von Elisabeth Buchs » 8. August 2004 11:03

Hallo Frau Gabriel

Sie könnten die Senderstandort-Karte des Bundesamts für Kommunikation www.bakom.ch, dann Funk anklicken. Doch dort werden in Städten die Antennen leider nicht nach Strassen angegeben, man muss die genaue Strasse mühsam mittels Stadtkarten z.B. von Twix Route rausfinden. Die Antennen sind in schwache, mittelstarke und starke aufgeteilt. Dann spielt z.B. die Topographie eine Rolle, die Senderichtung, ob Häuser davor stehen. Evt. gibt es noch Versorgungskarten der einzelnen Betreiber Swisscom, Orange, Sunrise, doch ob die die rausgeben...

Am besten Sie suchen jemanden, der sich auskennt mit Elektrosmog-Messungen oder lernen es selber, auch mit "Schätzeisen" lässt sich schon einiges herausfinden, denn wer verfügt schon über einen lieben Sponsor, der 18 000 Fr spendet für einen Spectrum-Analyser, sogar wenn man es noch lernen würde, ihn zu bedienen.

Ausserdem: das DECT oder der W-Lan des Nachbarn kann Elektrosensiblen durch die nahe Distanz ebenso gesundheitliche Probleme bereiten wie die "grossen Mobilfunkantennen".
Ausserdem: auch die Niederfrequenz z.B. Hochspannungsleitungen, Magnetfelder durch vagabundierende Ströme von Leitungen, Bahnen, Transienten, hohe Ankoppelungsspannungen usw. können empfindlichen Personen gesundheitliche Probleme verursachen. Auch wenn es in Städten an einzelnen Orten unter Umständen sogar besser sein kann als auf dem Land, empfiehlt es sich, auch dort auf Wohnungssuche zu gehen.

Es ist ein Fass ohne Boden und zum Verzweifeln, vor allem weil der Elektrosmog noch ständig zunimmt.

Alles Gute und freundliche Grüsse

Elisabeth Buchs

Re: Funklochsuche

von Sibylle Gabriel » 7. August 2004 17:39

Liebe Elisabeth Buchs,
gibt es eine Liste mit den Funklöchern in Städten im Welschland, vorallem in Genf. Ich bin bald am Ende, schon zweimal umgezogen und für nichts. Ich muss dringend wieder arbeiten können und bin äusserst elektrosensibel.danke für die Auskunft.

Re: und Slowenien

von Gigaherz » 6. August 2004 14:03

Hier aus einer Meldung aus der NZZ vom 5.8.04, die uns ein aufmerksamer Leser zukommen liess (ausschnittsweise zitiert):

Zwischen Bergwild und Seepromenade. Im Mikrokosmos des slowenischen Nordens liegen die weltfernsten Naturräume ganz nah.
Gesprochen wird vom Ort Poljuka.

Keine warme Dusche
Obwohl Slowenien einen Streifen Adriaküste und mit Ljubljana eine sehenswerte Grossstadt hat, steht die Region um den Triglav-Nationalpark traditionell im Mittelpunkt des touristischen Interesses. Naturfreunde finden das europäische Hochgebirge hier noch in einem Zustand vor, den man eher im 19. Jahrhundert vermutet hätte - ohne Alpstrassen, Zweitwohnungs-Überbauungen, Riesenparkplätze und Skistationen.

Selbst vor den Zwängen der Kommunikationsgesellschaft ist man sicher. Zwischen den kahlen Giganten Triglav, Krn und Mangart funktioniert das Mobiltelefon fast nirgendwo. Nicht ohne Schadenfreude beobachten wir abends einen Landsmann, der auf der Suche nach einem Netzsignal vor der Hütte verzweifelt auf- und abläuft. Wer noch ohne die Nabelschnur der Telekommunikation leben kann, fühlt sich unter solchen Bedingungen pudelwohl.

Danke für den Hinweis
Gigaherz

Berghaus Aelggi Alp

von eoengineer » 5. August 2004 21:52

Die Aelggi Alp ist in einem Bergkessel, hinten im Kleinen Melchtal (unbesiedelts Seitental des Sarneraatales) gelegen. Ca. 100m vom Berghaus entfernt befindet sich der Mittelpunkt (Flächenschwerpunkt) der Schweiz.
Das Kleine Melchtal ist nicht mit Elektrizität erschlossen und es sind auch keine Mobilfunksender installiert. Das Berghaus ist mit einem Dieselmotor angetriebenen Stromagregat ausgerüstet, das lediglich während ein paar Stunden für den Restaurationsbetrieb Wechselspannung produziert. Die Zimmer sind mit 12V Gleichspannung elektrifiziert.
Die Zufahrt mit dem Auto ist möglich und ist mit einem zeitlich geregelten Einbahnverkehr reglementiert.

http://www.aelggi.ch

Funklochsuche

von Elisabeth Buchs » 5. August 2004 18:03

Die Suche nach einem Funkloch führt uns an die schönsten Orte der Schweiz. Ein elektrosensibles Ehepaar hat mir erzählt, dass sie vom hintersten Dorf im Vercasca-Tal aus nach einer Stunde Marschzeit ein Ferienhäuschen besitzen, wo sie sich jeweils vom Elektrosmog regenerieren können.

Eine andere elektrosensible Frau hat sich im Bavona-Tal sehr wohl gefühlt.

Nun haben wir diese Orte aufgesucht. Das Vercasca-Tal ist hochtouristisch und entsprechend "gut" mit Handy-Antennen versorgt und zwar solche mit starker Sendeleistung, die über weite Distanzen "strahlen" und deren Pulsrahmen oft stark ausgelastet sind. Ausserdem kann die Strahlung in den engen Tälern nicht raus und reflektiert an den Bergwänden. Scheinbar vertrage ich solche Antennen schlechter als z.B. mehrere Mikrozellen in Innenstädten, wo ich mich z.B. in Thun im Bälliz, wenn auch nicht für sehr lange Zeit, ungestört aufhalten kann. Jedenfalls spürte ich im Vercasca-Tal oft für kurze Zeit ein heftiges Stechen im Kopf. Im idyllischen Dörfchen Sonogno zuhinterst im Tal habe ich überraschende 1 V/m! gemessen, eine Antenne war nicht sichtbar, vielleicht im Kirchturm getarnt.

Im Bavona-Tal war es etwas besser, doch auch hier sind es nur einzelne Plätzchen mit tiefen Werten.

Am besten ging es mir auf dem einfachen Camping-Platz im Blenio Tal, den ich von meiner Schulzeit her kannte. Dort war die nächste Handy-Antenne relativ weit weg, Werte von nur etwa 0,02 V/m. Dafür hatte es eine ca. 200 m entfernte Hochspannungsleitung und eine 10 m entfernte 16 000 V-Leitung und dies vom besten Plätzchen aus, das wir gefunden haben. Scheinbar waren diese Leitungen jedoch nicht stark ausgelastet und das Schlafen im Zelt ging trotz der harten Unterlage gut. Was es im Tessin zum Glück weniger hat, jedenfalls im Sommer, wie es Frühling und Herbst aussieht, weiss ich nicht, sind Elektrozäune mit Dauerweidebetrieb, die mich an meinem Wohnort so plagen.

Von der Landschaft und dem milden Klima her kann es sich lohnen, den Wohnsitz in den Tessin zu verlegen, jedoch nicht von den Mobilfunkantennen her gesehen. Ganze "unversorgte" Regionen gibt es nicht mehr, nur noch Nischen mit geringen Werten und diese sind sogar in Städten zu finden.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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