David hat den Kampf gegen Goliath verloren
oder: Profitgier steht über der Gesundheit der Bevölkerung…
Nach gut dreieinhalb Jahren intensiven Einsatzes und Abwehrens mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, haben wir den aufreibenden, zeitaufwändigen und kräftezehrenden Kampf gegen die UMTS-Antenne Benedikt-Hugistrasse 45 verloren. Wir sind endgültig abgeblitzt und die Antenne kann nun gebaut werden.
Dass wir verloren haben, ist beschämend für
* die Mobilfunkanbieterin, die in beispielloser Arroganz nie auf die Besorgnis der Bevölke-rung eingegangen ist
* den Grundeigentümer, der gegen schnöden Mammon sein Grundstück zur Verfügung stellt und rücksichtslos ein ganzes Quartier schädigt
* die Stadt und ihre Behörden: sie hat uns schmählich im Stich gelassen. Die Ausrede "man könne da halt nichts machen", zählt nicht: wir haben der Stadt sehr wohl Argumente geliefert, die einen Bau hätten verhindern können. Das Beispiel anderer Orte und vergleichbarer Städte zeigt, dass man auf die Besorgnis und Gesundheit der Bevölkerung wirkungsvoll eingehen kann - wenn man auch wirklich will.
Was nun? Zwei Hinweise möchten wir Ihnen noch weitergeben:
* Falls Sie an sich oder in Ihrer Familie gesundheitliche Veränderungen feststellen sollten: gehen Sie zu Ihrem Arzt. Sagen Sie ihm, dass in ihrem Quartier neu eine UMTS-Mobilfunkantenne strahlt. (
http://www.aefu.ch/pages/3elektrosmog.html)
* Der Wert ihrer Liegenschaft wird durch diese Antenne sinken. Gemäss Hauseigentümer-verband beträgt der Wertverlust 15% pro 1 V/m. Machen Sie bei Ihrer nächsten Steuer-erklärung den Wertverlust ihrer Liegenschaft geltend (
http://www.gigaherz.ch )
Mit Ihrer Unterstützung haben wir diese Antenne nahezu vier Jahre verhindern können; vier wertvolle Jahre, während denen unsere Gesundheit von einer UMTS-Antenne nicht belastet worden ist!
Wir danken allen, die sich in diesem Kampf für ein lebenswertes Quartier engagiert haben!
Mit freundlichen Grüssen,
Verein IGEL (Interessengemeinschaft Erhaltung Lebensqualität)
http://www.igelnet.tk/