von pegasus » 11. August 2004 14:51
Kürzlich war in unserer Zeitung ein längerer Artikel über das Herz-Handy zu lesen: herzkranke Patienten könnten damit eine ganz schnelle Diagnose vom Herz- Zentrum erhalten (ob es ein Ernstfall oder harmlos ist), wenn sie auf diesem Gerät die Notfall-Taste drücken (die Nummer des Zentrums wird automatisch gewählt) und sich dann das Handy auf die Brust legen.
Mitten im ganzen Artikel war ein eingerahmter Kommentar eines Herzspezialisten aus unserem Ort plaziert: darin lobte derselbe diese neuste Errungenschaft der Technik über alle Massen!
Dies ärgerte mich, denn ich kann mir nicht vorstellen so ein Gerät selbst einzusetzen, denn das würde ganz bestimmt falsche Daten übermitteln, da ich ja schon mit Rhythmusstörungen reagiere, wenn einige Meter von mir entfernt telefoniert wird!
Deshalb ging ich gestern in die Praxis um einen Termin für einen Untersuch abzumachen, in der Hoffnung, ihn über die Handy-problematik aufklären zu können..... Doch schon die Empfangsdame wimmelte mich ab: ich müsse zuerst zum Hausarzt und wenn dann etwas sei, würde der mich dann an sie überweisen. Also darf ich dann 2 Mal bezahlen! Ich sagte dann, dass es um Handystrahlen gehe und um den Artikel, der kürzlich in der Zeitung war. "Ich sei in dem Fall einer der ganz ganz seltenen Menschen, die darunter leiden würden - sie selber spüre gar nichts!" Auf meine Frage wegen der Beeinflussung durch das Herzhandy meinte sie, das würden sie vorher austesten, ob jemand darauf reagiere. Also sagte ich, dass sie in dem Fall schon Erfahrung hätten damit. Ja, aber erst ein Fall. Es hätte ja bald jeder ein Handy und diese könne man nicht mehr abschaffen. Ich sagte dann:"wenn der Mensch das Handy nicht abschafft, dann schafft vielleicht das Handy den Menschen ab!"
Also: ich fühlte mich total nicht ernst genommen und es wurde wieder verharmlost, dass die Balken krachten.
Völlig frustriert verliess ich die Praxis.
Aufklärung tut not!
MfG
Pegasus
Kürzlich war in unserer Zeitung ein längerer Artikel über das Herz-Handy zu lesen: herzkranke Patienten könnten damit eine ganz schnelle Diagnose vom Herz- Zentrum erhalten (ob es ein Ernstfall oder harmlos ist), wenn sie auf diesem Gerät die Notfall-Taste drücken (die Nummer des Zentrums wird automatisch gewählt) und sich dann das Handy auf die Brust legen.
Mitten im ganzen Artikel war ein eingerahmter Kommentar eines Herzspezialisten aus unserem Ort plaziert: darin lobte derselbe diese neuste Errungenschaft der Technik über alle Massen!
Dies ärgerte mich, denn ich kann mir nicht vorstellen so ein Gerät selbst einzusetzen, denn das würde ganz bestimmt falsche Daten übermitteln, da ich ja schon mit Rhythmusstörungen reagiere, wenn einige Meter von mir entfernt telefoniert wird!
Deshalb ging ich gestern in die Praxis um einen Termin für einen Untersuch abzumachen, in der Hoffnung, ihn über die Handy-problematik aufklären zu können..... Doch schon die Empfangsdame wimmelte mich ab: ich müsse zuerst zum Hausarzt und wenn dann etwas sei, würde der mich dann an sie überweisen. Also darf ich dann 2 Mal bezahlen! Ich sagte dann, dass es um Handystrahlen gehe und um den Artikel, der kürzlich in der Zeitung war. "Ich sei in dem Fall einer der ganz ganz seltenen Menschen, die darunter leiden würden - sie selber spüre gar nichts!" Auf meine Frage wegen der Beeinflussung durch das Herzhandy meinte sie, das würden sie vorher austesten, ob jemand darauf reagiere. Also sagte ich, dass sie in dem Fall schon Erfahrung hätten damit. Ja, aber erst ein Fall. Es hätte ja bald jeder ein Handy und diese könne man nicht mehr abschaffen. Ich sagte dann:"wenn der Mensch das Handy nicht abschafft, dann schafft vielleicht das Handy den Menschen ab!"
Also: ich fühlte mich total nicht ernst genommen und es wurde wieder verharmlost, dass die Balken krachten.
Völlig frustriert verliess ich die Praxis.
Aufklärung tut not!
MfG
Pegasus