Auswandern wegen Elektrosmog

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Re: bewusstseinswandel und widerstand statt auswandern

von Chris » 17. September 2004 18:15

Herr Speer

Genauso gut können Sie versuchen, die Tabakindustrie und den Zigarettenmarkt mit Hilfe von Solidaritätsappellen auszutrocknen. Solidarität erhalten Sie höchstens von den Nichtrauchern (analog zu den Nicht-Handy-Besitzern) , die gegen die Raucher (analog Handybesitzer) ihre Gesundheit und letztendlich ihr Leben verteidigen müssen. Den "Erfolg", der sich damit erzielen lässt, können Sie selbst feststellen.

Chris

Re: bewusstseinswandel und widerstand statt auswandern

von Elisabeth Buchs » 17. September 2004 11:26

Hallo Herr Speer

Alle mir bekannten Elektrosensiblen haben ihr Handy abgeschafft oder gar keines angeschafft. Doch leider hilft das ihnen nichts.

Und die Bürger sind leider nur in wenigen Einzelfällen solidarisch, sondern meistens egoistisch, bzw. machen nur etwas, wenn es ihnen selber etwas nützt.

Elektrosensible gelten als Wirtschaftsschädlinge und werden als Abschaum behandelt. Die noch nicht Betroffenen müllen ihre Wohnungen und Häuser mit immer mehr Elektronik voll, die Leidenden, die sich verzweifelt an die Verursacher wenden, hören Sprüche wie: Die müssen halt auf die Alp gehen, das ist Ihr Problem usw. Die Leidenden müssen damit leben, dass sie als Spinner und psychisch krank bezeichnet werden. Die Gerätehersteller achten bis jetzt kaum darauf, mit ihren Geräten unnötigen Elektrosmog zu vermeiden.

Da kann ich Betroffene immer besser verstehen, die sagen, ich haue ab, sollen die Leute doch "an ihren Antennen und DECT verrecken". Ich selber bin immer noch da und helfe mitkämpfen.

P.S. Auch mit der Solidarität gegenüber den Tieren ist es nicht weit her, siehe die grausamen Schlachtviehtransporte.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

bewusstseinswandel und widerstand statt auswandern

von Florian Speer » 16. September 2004 18:06

grüß gott frau buchs,

wo ein wille ist auch ein weg - wenn die bürger die mobilfunk -
sender weg haben wollen dann müssen sie auf handies verzichten.

die bürger sollten nicht nur untereinander solidarisch sein sondern
auch zu unseren tieren, pflanzen, (die indianer z.b. würden auch
steine nennen)

prof. herzog hat am 24.01.02 zur bay. rinderstudie eindeutiges
gesagt.

beste grüße

florian speer

Auswandern wegen Elektrosmog

von Elisabeth Buchs » 15. September 2004 21:18

Ein Rentner, der sich nach langem, anstrengendem Arbeitsleben noch auf einige schöne Jahre gefreut hat, leidet nun in seiner Wohnung dermassen unter dem Mobilfunk, dass er es manchmal kaum aushält vor Kopfschmerzen. Schlafen ist oft nur noch mit Beruhigungsmitteln möglich.

Wenn es gar nicht mehr geht zuhause, fährt er mit dem Auto in den Wald, um dort besser schlafen zu können. Vor kurzem hat ihn die Polizei aufgegriffen und nach einer Bewilligung gefragt. Er musste danach dort weggfahren und kehrte wieder heim ins Elend.

Am Tag ist er oft auf der Suche nach noch guten Plätzchen, fuhr deswegen durch halb Graubünden und hat noch einige elektrosmogarme Gegenden gefunden. Als er nun nach einiger Zeit diese Orte wieder aufsuchte, fühlte er sich plötzlich dort nicht mehr wohl. Er merkte dann, dass inzwischen auch diese Gegenden mit Mobilfunk versorgt worden waren, bzw. entdeckte die entsprechenden Antennen.

Obschon er immer gerne in der Schweiz gelebt hat und seinen Freundeskreis hier hat, will er nun nach Thailand auswandern, zuerst einmal eine Reise dorthin zum Abklären, wie es dort aussieht mit dem Elektrosmog und dann evt. seine Wohnung in der Schweiz aufgeben und definitiv auswandern. Als ungebundener Rentner ist das wenigstens noch möglich, wenn auch eine grosse Umstellung und mit Nachteilen zum Beispiel bezüglich gesundheitlichem Service verbunden. Wenigstens ist es in Thailand warm und sonnig, das Leben dadurch erfreulicher. Ich kann ihn gut verstehen, in der dicht besiedelten umweltgeschädigten Schweiz mit zunehmender Aggressivität und dem oft kalten und feuchten Wetter, wird es immer unerfreulicher. Doch was sollen Elektrosensible tun, die durch Beruf und/oder Familie hier bleiben müssen? Und wie lange wird es wohl gehen, bis auch in Thailand überall Mobilfunkantennen aufgestellt werden?

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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