von A.Masson » 16. Oktober 2004 17:29
Seit Januar 2004 schaue ich gelegentlich auf der Senderkarte des BAKOM, wieviele UMTS-Sender sich auf dem Gebiet von 56 mittleren Ortschaften befinden (ohne grosse Städte): von A wie Arbon, B wie Brugg, ... bis Vevey, Volketswil, Wettingen, Wetzikon, Wil.
Mitte Januar waren es 74 Sender, vermutlich alles Swisscom.
Mitte April waren es 176 Sender. Dann gab es Probleme mit der Zählung, weil bereits bestehende Sender plötzlich wieder aus der BAKOM-Karte verschwunden sind. Anfangs Oktober sind es 287 Sender (nur bei Locarno werden zuwenig angezeigt, nämlich 2 UMTS-Sender, wo es früher schon deren 6 waren). Der Ausbau ist noch in vollem Gange. Noch nie habe ich andere Frequenzen gehört als von Swisscom, auch in grossen Städten nicht. Einmal kommen also noch die Orange- und Sunrise-Sender hinzu.
Soeben hat Swisscom einen neuen Rekord gebrochen punkto Leistung einer ausgeschriebenen Anlage. Im Kanton Zug wurden bisher immer 800 bis 1000 W ERP pro Richtung beantragt (nur UMTS, die anderen Frequenzen 900 und 1800 MHz kommen noch dazu). Neuerdings wurde in Baar bei der Antenne Allenwinden allein für UMTS eine Leistung von 1900 W ERP beantragt, für eine einzige Richtung! Die Behörden waren immer der Ansicht, UMTS komme dann mit viel kleineren Leistungen aus als bei den bisherigen D- und E-Frequenzen; das BAKOM erwartete in seinem "Faktenblatt UMTS" als maximal mögliche Leistung bei UMTS um die 300 bis 400 W ERP. Besagte Antenne in Allenwinden soll im Azimutbereich 30 bis 40 Grad (also praktisch zusammen) insgesamt 6860 W ERP abstrahlen, wenn alle Frequenzen und alle Firmen zusammengezählt werden. Wo wird das noch überboten ? Darf das als momentaner Rekord betrachtet werden ??
Anzahlmässig hat von den kleineren Orten Biel den Rekord, mit gegenwärtig 20 laufenden UMTS-Sendern. Gut bedient ist auch St.Gallen mit 16 Anlagen. Es wurde immer der erste angezeigte Gebietsausschnitt der BAKOM-Karte ausgezählt. Damit kann ich wohl aufhören mit der Zählerei - es geht einfach immer weiter. Bitte neue Rekorde in der Leistung aber noch melden, damit wir wissen, was noch auf uns zukommt. Immer stärker, immer stärker, bei immer kleineren Gebieten, die es zu versorgen gilt. Und jedesmal werden die Grenzwerte gerade noch eingehalten, da sind wir aber froh.
A.Masson
Seit Januar 2004 schaue ich gelegentlich auf der Senderkarte des BAKOM, wieviele UMTS-Sender sich auf dem Gebiet von 56 mittleren Ortschaften befinden (ohne grosse Städte): von A wie Arbon, B wie Brugg, ... bis Vevey, Volketswil, Wettingen, Wetzikon, Wil.
Mitte Januar waren es 74 Sender, vermutlich alles Swisscom.
Mitte April waren es 176 Sender. Dann gab es Probleme mit der Zählung, weil bereits bestehende Sender plötzlich wieder aus der BAKOM-Karte verschwunden sind. Anfangs Oktober sind es 287 Sender (nur bei Locarno werden zuwenig angezeigt, nämlich 2 UMTS-Sender, wo es früher schon deren 6 waren). Der Ausbau ist noch in vollem Gange. Noch nie habe ich andere Frequenzen gehört als von Swisscom, auch in grossen Städten nicht. Einmal kommen also noch die Orange- und Sunrise-Sender hinzu.
Soeben hat Swisscom einen neuen Rekord gebrochen punkto Leistung einer ausgeschriebenen Anlage. Im Kanton Zug wurden bisher immer 800 bis 1000 W ERP pro Richtung beantragt (nur UMTS, die anderen Frequenzen 900 und 1800 MHz kommen noch dazu). Neuerdings wurde in Baar bei der Antenne Allenwinden allein für UMTS eine Leistung von 1900 W ERP beantragt, für eine einzige Richtung! Die Behörden waren immer der Ansicht, UMTS komme dann mit viel kleineren Leistungen aus als bei den bisherigen D- und E-Frequenzen; das BAKOM erwartete in seinem "Faktenblatt UMTS" als maximal mögliche Leistung bei UMTS um die 300 bis 400 W ERP. Besagte Antenne in Allenwinden soll im Azimutbereich 30 bis 40 Grad (also praktisch zusammen) insgesamt 6860 W ERP abstrahlen, wenn alle Frequenzen und alle Firmen zusammengezählt werden. Wo wird das noch überboten ? Darf das als momentaner Rekord betrachtet werden ??
Anzahlmässig hat von den kleineren Orten Biel den Rekord, mit gegenwärtig 20 laufenden UMTS-Sendern. Gut bedient ist auch St.Gallen mit 16 Anlagen. Es wurde immer der erste angezeigte Gebietsausschnitt der BAKOM-Karte ausgezählt. Damit kann ich wohl aufhören mit der Zählerei - es geht einfach immer weiter. Bitte neue Rekorde in der Leistung aber noch melden, damit wir wissen, was noch auf uns zukommt. Immer stärker, immer stärker, bei immer kleineren Gebieten, die es zu versorgen gilt. Und jedesmal werden die Grenzwerte gerade noch eingehalten, da sind wir aber froh.
A.Masson