von The Future's Black » 29. Oktober 2004 11:52
St. Galler Tagblatt; 23.10.2004
Gottesdienste
Toggenburger
UMTS nein
Leserbrief zur geplanten UMTS-Antenne auf dem Wattwiler Chapf
Elektromagnetische Felder haben Auswirkungen. Ein Mitarbeiter der WHO in Genf konnte belegen, dass genmanipulierte Mäuse doppelt so häufig an Tumoren erkrankten, wenn sie täglich über 18 Monate während einer Stunde mit elektromagnetischer Strahlung, wie sie für digitale Mobiltelefone typisch ist, bestrahlt wurden. Zum guten Glück sind wir keine Mäuse. Studien der Vogelwarte Sempach zeigen, dass Brieftauben den Strahlen von Kurzwellen auswichen (und länger für den Heimflug brauchten). Leider sind wir keine Tauben. In einer Kurzzeitstudie zweier deutscher Schlafmediziner wurde die Beeinflussung des Schlafes durch Kurzwellen belegt und zwar verkürzte sich die REM-Phase (Erholungsphase) um ca. 18 Prozent. Die Resultate von Langzeitstudien auf Menschen stehen noch aus. Es sind die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, die Organisationen und Politiker aufrufen, die UMTS-Abdeckung zu verzögern und nur Wirtschaftsbereiche damit zu versorgen, die auf dieses Signal angewiesen sind. Ein Pilotprojekt der Bakom konnte belegen, dass in einer dicht besiedelten Stadt wie Salzburg der Mobilfunk unter dem schweizerischen Anlagewert bestens funktioniert. Was sagt Wattwil dazu? Es sei nicht Aufgabe der Gemeinde, zu beurteilen, ob das Toggenburg eine UMTS-Antenne braucht, meint Gemeindepräsident Markus Haag (Toggenburger vom 2. Oktober). Warum so wenig Vertrauen in die eigene Entscheidungsmöglichkeiten Herr Haag? Der Gemeinderat Krummenau bewilligte zwar eine Anlage, verweigerte aber UMTS. Die Gemeinde Wil hat ein Einspracheverfahren gegen eine UMTS-Antenne gutgeheissen. Der Kampf gegen UMTS-Antennen zahlt sich also aus. Die Grünen unterstützen die Unterschriftensammlung der überparteilichen IG MobilFunkAntenneStoppWattwil gegen UMTS (Kontaktadresse Daniela Vetsch) und rufen die Bevölkerung auf, den Brief an den Gemeinderat zu unterschreiben.
Grüne Wattwil
Catherine Lieberherr
St. Galler Tagblatt; 23.10.2004
Gottesdienste
Toggenburger
UMTS nein
Leserbrief zur geplanten UMTS-Antenne auf dem Wattwiler Chapf
Elektromagnetische Felder haben Auswirkungen. Ein Mitarbeiter der WHO in Genf konnte belegen, dass genmanipulierte Mäuse doppelt so häufig an Tumoren erkrankten, wenn sie täglich über 18 Monate während einer Stunde mit elektromagnetischer Strahlung, wie sie für digitale Mobiltelefone typisch ist, bestrahlt wurden. Zum guten Glück sind wir keine Mäuse. Studien der Vogelwarte Sempach zeigen, dass Brieftauben den Strahlen von Kurzwellen auswichen (und länger für den Heimflug brauchten). Leider sind wir keine Tauben. In einer Kurzzeitstudie zweier deutscher Schlafmediziner wurde die Beeinflussung des Schlafes durch Kurzwellen belegt und zwar verkürzte sich die REM-Phase (Erholungsphase) um ca. 18 Prozent. Die Resultate von Langzeitstudien auf Menschen stehen noch aus. Es sind die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, die Organisationen und Politiker aufrufen, die UMTS-Abdeckung zu verzögern und nur Wirtschaftsbereiche damit zu versorgen, die auf dieses Signal angewiesen sind. Ein Pilotprojekt der Bakom konnte belegen, dass in einer dicht besiedelten Stadt wie Salzburg der Mobilfunk unter dem schweizerischen Anlagewert bestens funktioniert. Was sagt Wattwil dazu? Es sei nicht Aufgabe der Gemeinde, zu beurteilen, ob das Toggenburg eine UMTS-Antenne braucht, meint Gemeindepräsident Markus Haag (Toggenburger vom 2. Oktober). Warum so wenig Vertrauen in die eigene Entscheidungsmöglichkeiten Herr Haag? Der Gemeinderat Krummenau bewilligte zwar eine Anlage, verweigerte aber UMTS. Die Gemeinde Wil hat ein Einspracheverfahren gegen eine UMTS-Antenne gutgeheissen. Der Kampf gegen UMTS-Antennen zahlt sich also aus. Die Grünen unterstützen die Unterschriftensammlung der überparteilichen IG MobilFunkAntenneStoppWattwil gegen UMTS (Kontaktadresse Daniela Vetsch) und rufen die Bevölkerung auf, den Brief an den Gemeinderat zu unterschreiben.
Grüne Wattwil
Catherine Lieberherr