auf nach stäfa? was haltet ihr davon?

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von Hans-U. Jakob » 13. Mai 2009 16:49

Toggenburger hat geschrieben:Die 58 % der bewilligten Sendeleistung (im Mittel über alle Netzbetreiber und Funkdienste) stammen aus dem Bericht "Evaluation der QS-Systeme für Mobilfunksendeanlagen". Woher die 1/3 von Vmax stammen entzieht sich meiner Kenntnis.
Untersucht haben die Clowns dort nach Voranmeldung 376 von 10128 Basisstationen. Das sind absolut lächerliche 3.7%. Die wären doch besser gleich zu Hause geblieben!
Siehe www.gigaherz.ch/1337
Hans-U. Jakob

von Toggenburger » 13. Mai 2009 13:43

Die 58 % der bewilligten Sendeleistung (im Mittel über alle Netzbetreiber und Funkdienste) stammen aus dem Bericht "Evaluation der QS-Systeme für Mobilfunksendeanlagen". Woher die 1/3 von Vmax stammen entzieht sich meiner Kenntnis.

von Jürg » 9. Mai 2009 13:54

@toggenburger
Die Mobilfunkanbeiter wären ja blöd, wenn sie die Grenzwerte in der Berechnung nicht ausnützen würden. Sonst müssten sie bei jeder Kapazitätssteigerung ein neues Baugesuch eingeben. Die Antennen laufen im Schnitt mit 58 % der bewilligten Leistung.
diese antwort kommt mir sehr bekannt vor und sie wurde am 6. februar 2008 schon einmal fast wörtlich aufgeführt (von Gast Vmax!).
Alle eingereichten Baugesuche schöpfen den Anlagegrenzwert bis zum Maximum aus (wobei die Berechner bewusst nicht bis auf 99.5% gehen, sondern etwas darunter bleiben). Die Betreiber wären ja blöd, wenn sie dies nicht machen würden. Das heisst aber nicht, dass die Anlagen auch tatsächlich mit diesen Werten betrieben werden. Im Schnitt kann von ca. 1/3 der angegebenen Leistung ausgegangen werden.
viewtopic.php?t=12608&postdays=0&postorder=asc&start=15

toggenburger und Vmax (vielleicht ein und der selbe) kommt hier selber zum schluss dass innert jahresfrist die antennen von ca 1/3 der zugelassenen leistung mit nun 58% (im schnitt!) ausgelastet werden. in einem jahr hätten wir also dann auf allen antennen annähernd volle leistung!

zudem sprechen sie ja selbst von einer möglichen Kapazitätssteigerung und die kann, wie sie sehr wohl wissen, täglich sein.

leider zieht sich diese mobilfunkbetreiber-rechtfertigerei schon seit jahren in der gleichen art hin. ich bezweifele das noch jemand diese mähr von "mehr Antennen, weniger Strahlung" glaubt (ausser Ihr selber)

wie mika waltari sag: es tönt wie fliegengesumme in meinen ohren

Re: Kann ich voll Bestätigen...

von Toggenburger » 7. Mai 2009 23:26

[quote="unwichtig als Gast]
Logisch, UMTS Frequenzen sind auch meist deutlich höher, um die 2000 MHz, also braucht es deutlich mehr Sendeleistung um auch im tiefsten Keller noch zu funktionieren, als GSM-900.

[/quote]

Ein normales Telefongespräch mit UMTS braucht weniger Leistung als ein Gespräch mit der alten GSM-Technik, wegen der ausgeklügelteren Leistungsregelung von UMTS. Höhere Leistung wird nur bei hohen Datenraten benötigt. Die Antennen haben einen kleineren Öffnungswinkel, dies ist auch ein Grund für ein höheres W ERP (die Ausgangsleistung muss gar nicht unbedingt höher sein).

von Toggenburger » 7. Mai 2009 23:19

Jürg hat geschrieben: Das stimmt einfach so nicht....warum wird dann fast jede antenne auf dem möglichen maximalwert geplant.
ich bin überzeugt dass jede antenne bei bedarf auf maximalwert geht.
also nichts von "viele antennen, weniger leistung", wer glaubt den dieses märchen noch.
Die Mobilfunkanbeiter wären ja blöd, wenn sie die Grenzwerte in der Berechnung nicht ausnützen würden. Sonst müssten sie bei jeder Kapazitätssteigerung ein neues Baugesuch eingeben. Die Antennen laufen im Schnitt mit 58 % der bewilligten Leistung.

Da die Antennen mit 58 % der bewilligten Leistung laufen, sind auch nicht alle Endstufen (TRX) verbaut, weil dies viel zu teuer wäre. Es können also nicht alle bei Bedarf auf maximale Leistung gehen.

Jürg hat geschrieben: zudem sind die grenzwerte dieser anlage in schlieren rein theoretische berechnungen am schreibtisch. die realität wird wohl eher grösser sein. .
Gerade umgekehrt. In der Berechnung sind mehrere Sicherheiten eingebaut (z.B nicht mehr als 15 dB Dämpfung zulässig). Die gemessenen Werte sind tiefer.
Jürg hat geschrieben:was mit den anderen 14 antennen in schlieren, sowie der neuen anlage der "POLYCOM" auf dem limmattalspital, die zu diesem wert hinzuadiert werden müssen, für eine effektive bestrahlungsleistung entsteht, bleibt weder erfasst noch berücksichtigt.
Alle 14 oder 15 Antennen zusammen müssen den Immissionsgrenzwert an allen Orten einhalten, was sie auch bei weitem machen. Polycom sendet maximal 320 W ERP (bei 16 Frequenzen, in der Regel aber nur die Hälfte oder weniger).

Kann ich voll Bestätigen...

von unwichtig als Gast » 5. Mai 2009 17:00

Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Toggenburger hat geschrieben: Obwohl es bei einem feinmaschigen Netz mehr Antennen braucht, wird die von allen Anlagen insgesamt abgestrahlte Leistung - zumindest in städtischen Gebieten - nicht grösser, sondern kleiner. Ein feinmaschiges Netz kann mit einer insgesamt geringeren Sendeleistung sogar mehr Gespräche führen.
Das ist doch eines der 7 Standardmärchen aus der Toggenburger Puppenkiste.
FAKT ist: UMTS-Antennen strahlen in städtischen Gebieten mit mindestens der doppelten Sendeleistung von GSM-Antennen, nämlich mit mindestens 1000Watt ERP pro Sektor und in ländlichen Gebieten mit der 6-Fachen Leistung von GSM, nämlich mit bis zu 3000Watt ERP pro Sektor.
Oder andersherum: In städtischen Gebieten werden 3 mal mehr UMTS-als GSM-Antennen aufgestellt. Dies erst noch mit doppelter Sendeleistung von GSM. Und in ländlichen Gebieten behilft man sich mit bis zu 6-facher Sendeleistung. Quelle: Ueber 600 bei Gigaherz archivierte Standortdatenblätter.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)
Logisch, UMTS Frequenzen sind auch meist deutlich höher, um die 2000 MHz, also braucht es deutlich mehr Sendeleistung um auch im tiefsten Keller noch zu funktionieren, als GSM-900.

Der uns nächste Mast, ca. 2,8 km entfernt wurde Ende letzten Jahres von GSM auf UMTS umgestellt, die Strahlung ist seither deutlich angestiegen!

von Hans-U. Jakob » 5. Mai 2009 09:38

Toggenburger hat geschrieben: Obwohl es bei einem feinmaschigen Netz mehr Antennen braucht, wird die von allen Anlagen insgesamt abgestrahlte Leistung - zumindest in städtischen Gebieten - nicht grösser, sondern kleiner. Ein feinmaschiges Netz kann mit einer insgesamt geringeren Sendeleistung sogar mehr Gespräche führen.
Das ist doch eines der 7 Standardmärchen aus der Toggenburger Puppenkiste.
FAKT ist: UMTS-Antennen strahlen in städtischen Gebieten mit mindestens der doppelten Sendeleistung von GSM-Antennen, nämlich mit mindestens 1000Watt ERP pro Sektor und in ländlichen Gebieten mit der 6-Fachen Leistung von GSM, nämlich mit bis zu 3000Watt ERP pro Sektor.
Oder andersherum: In städtischen Gebieten werden 3 mal mehr UMTS-als GSM-Antennen aufgestellt. Dies erst noch mit doppelter Sendeleistung von GSM. Und in ländlichen Gebieten behilft man sich mit bis zu 6-facher Sendeleistung. Quelle: Ueber 600 bei Gigaherz archivierte Standortdatenblätter.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

von Jürg » 4. Mai 2009 15:58

@toggenburger
Obwohl es bei einem feinmaschigen Netz mehr Antennen braucht, wird die von allen Anlagen insgesamt abgestrahlte Leistung - zumindest in städtischen Gebieten - nicht grösser, sondern kleiner. Ein feinmaschiges Netz kann mit einer insgesamt geringeren Sendeleistung sogar mehr Gespräche führen.
Das stimmt einfach so nicht....warum wird dann fast jede antenne auf dem möglichen maximalwert geplant.
ich bin überzeugt dass jede antenne bei bedarf auf maximalwert geht.
also nichts von "viele antennen, weniger leistung", wer glaubt den dieses märchen noch.

Die erstellung einer antenne kostet praktisch gleichviel ob sie mit maximaler oder minimaler leistung sendet.

fact ist
auch die geplante anlage in schlieren von der wir hier reden, stösst in der unmittelbaren nähe an den grenzwert. man muss zum schluss kommen dass nicht mehr antennen mit weniger leistung zum schutze aller gebaut werden, sondern mehr anlagen, die mit maximaler leistung an die grenzwerte stossen. zudem sind die grenzwerte dieser anlage in schlieren rein theoretische berechnungen am schreibtisch. die realität wird wohl eher grösser sein.

Zitat:
2. Einhaltung des Anlagegrenzwertes

Mobilfunkanlagen, die eine gesamte äquivalente Strahlungsleistung (ERP) von mindestens 6 Watt aufweisen, müssen im massgebenden Betriebszustand an sog. Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN) zudem den in Anhang 1 Ziffer 6 NISV festgelegten Anlagegrenzwert einhalten.
Als massgebender Betriebszustand gilt der maximale Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung).

Für die Beurteilung, ob der Anlagegrenzwert eingehalten ist, wird nur die von der Anlage selbst erzeugte Strahlung berücksichtigt.
Zur Anlage gehören alle Sendeantennen für Mobilfunk und WLL, die auf demselben Mast angebracht sind oder die in einem engen räumlichen Zusammenhang, namentlich auf dem Dach des gleichen Gebäudes, stehen.

Tabelle 2: Die Anlagegrenzwerte für Mobilfunk und WLL.
Massgebend ist der Effektivwert der elektrischen Feldstärke bei voller Auslastung der Anlage (maximaler Gesprächs- und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung).

GSM 900, GSM-Rail, Anlagegrenzwert 4 V/m
GSM 1800, UMTS, WLL Anlagegrenzwert 6 V/m
...

was mit den anderen 14 antennen in schlieren, sowie der neuen anlage der "POLYCOM" auf dem limmattalspital, die zu diesem wert hinzuadiert werden müssen, für eine effektive bestrahlungsleistung entsteht, bleibt weder erfasst noch berücksichtigt.

es sei einmal mehr gesagt: jeder betreiber hält nur die ihm vorgeschriebenen werte ein (die wir als viel zu hoch betrachten) und nie wird die effektiv anfallende Strahlung aus der summe aller strahlungsquellen betrachtet. wenn dann noch das DECT telefon, der V-LAN und das WIFI und nun noch POLYCOM zusammenkommen, entsteht dieser Strahlenmix der für viele problematisch ist und oft auch zu diffusen symptomen führt.

von Toggenburger » 4. Mai 2009 13:33

Jürg hat geschrieben:Ich würde mir auch wünschen dass Schlieren mit seinen 18 Antennen die momentan zum grossen Teil in der Industrie und nähe Bahnhof stehen, aufhört weiter zu bewilligen (müssen?)
Die neue geplante Antenne mitten im alten Dorfkern, neben dem Kinderhort und Spielplatz, neben dem Altersheim und dem neuen Dorfteil ist meiner Meinung nach vollkommen überflüssig. Schlieren hat im gegensatz zu Stäfa praktischt überall einen hervorragenden Handy Empfang. Dass das Lilienzentrum nun auch im 2ten Garage-UG empfang haben soll und die Schüler von der nahen Schule aus Bilder und Filme verschicken können, finde ich absolut überflüssig.
Obwohl es bei einem feinmaschigen Netz mehr Antennen braucht, wird die von allen Anlagen insgesamt abgestrahlte Leistung - zumindest in städtischen Gebieten - nicht grösser, sondern kleiner. Ein feinmaschiges Netz kann mit einer insgesamt geringeren Sendeleistung sogar mehr Gespräche führen.

von Ulido » 29. März 2009 20:45

Hallo,

insbesondere auch an @Thomas

Am Besten nur das lesen, was da in meinem Beitrag wirklich drinsteht. Nichts dazuinterpretieren. Dafür aber auch den gesamten Beitrag würdigen, nicht einfach den Hauptteil weglassen.

Das gilt übrigens auch für das einkopierte „Zitat“ in Ihrer Antwort.
Es ist völlig inakzeptabel, dass Sie nur die ersten Zeilen widergeben und die dann aber mit meiner Namenssignatur enden lassen, als wäre das der vollständige Beitrag. Der Leser muss erkennen können, wenn was aus dem Zusammenhang gerissen wird. Im konkreten Fall erscheint mir das böswillig, um von meiner Kernaussage abzulenken.

Zu meinem Beitrag:
Über wen soll ich abfällig geredet haben? Ich habe in den von Ihnen kopierten Zeilen lediglich Feststellungen getroffen.
Steht in meinem Beitrag, dass beruflich Telefonierende davon krank werden?
Steht da was, dass jemand seinen Arbeitsplatz riskieren/aufgeben soll, insbesondere meinetwegen? Da steht nicht mal, dass ich glaube, dass mich die Strahlung krankmacht.

Also eine derart am Inhalt vorbeigehende Reaktion auf meinen Beitrag hätte ich nicht erwartet. Und nebenbei ist mir nicht klar geworden ob Sie die angeblich so zahlreichen Berufstelefonierer vor Strahlung besser geschützt sehen möchten (weil’s ja nicht deren persönliches Risiko sei sondern das Handy zum Arbeitsalltag gehöre) oder ob Sie gegenteilig meinen, dass derjenige völlig falsch liegt, der „....glaub(s)t die Strahlung macht(dich)ihn krank“. Für mich ist Ihr Beitrag in sich selbst widersprüchlich. Möchten Sie nur provozieren?

Entschuldigend will ich mal annehmen, dass vielleicht nicht für jeden ohne weiteres zu erkennen war, dass mein Beitrag lediglich eine Antwort auf die darüber stehende Äußerung von @ Peter darstellte. Die hatte ich so verstanden, als wären zusätzliche Sender sinnvoll, um diejenigen vor der Strahlung ihres eigenen Gerätes zu schützen, die es beruflich nutzen müssen.
Es gibt aber, wie gesagt, so ziemlich überhaupt keinen Beruf ohne gesundheitliches Gefahrenpotential (selbst bei Büroarbeitern). Bis hin zu Todesfällen bei z.B. Bergleuten, Polizisten, Feuerwehrleuten und, und ... Daher wäre es für mich der Gipfel der unverfrorenen Heuchelei, noch mehr Sender zu fordern mit dem Argument, ausgerechnet die beruflich Telefonierenden besser vor Gefahren schützen zu wollen. Zumal es die ausschließlichen Jobtelefonierer, wie ich schon im Erstbeitrag schrieb, wohl überhaupt nicht gibt.

Und auch in der heutigen Arbeitswelt ist es, entgegen Ihrer Meinung, nur ein verschwindend kleiner Anteil von Schaffenden, die im Beruf unabdingbar nicht mehr auf das Handy verzichten kann. Ansonsten gilt, insbesondere für die Freizeit:
Nur Diener und Dienstmädchen müssen ständig erreichbar sein.
Und Karl Lagerfeld meinte: Telefone sind was fürs Personal.

Ich gebe damit übrigens keinerlei Werturteil über Dienstpersonal ab. Unter anderem schon deshalb nicht, weil bei dieser beruflich ausgeübten Tätigkeit noch eine Vielzahl von anderen herausragenden Qualifikationen erforderlich ist, als nur das jederzeitige zur Verfügung stehen. Aber viele Handyaner legen eben genau diese spezielle Eigenschaft der Dienerschaft an den Tag, indem sie ständig erreichbar sein wollen. Während sie sich ansonsten auf einer möglichst gehobenen sozialen Ebene angesiedelt sehen möchten, zeigen sie der Mitwelt durch ihre exzessive Handynutzung ihren eigentlichen Status. Unterwürfige Abhängigkeit. Ohne freie Selbstbestimmung. Ihr Herr ist das Handy, sie sind die Diener. Oft noch schlimmer, sie verhalten sich wie Sklaven eines technischen Geräts.

Jetzt meinen Sie vielleicht wieder, ich hätte mich abfällig geäußert. Was die per Handy „Ständig-Erreichbar-Sein-Wollenden“ angeht, wäre das auch meine Absicht gewesen.

Schöne Grüße

Ulido

Re: Berufstelefonierer sind auch Freizeittelefonierer

von paul » 29. März 2009 14:42

Thomas hat geschrieben: ... Die Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe haben sich in diversen Bereichen verändert. Wer nicht mehr aktiv am Berufsleben teil nimmt, versteht nicht wovon ich spreche. Man muss mobil erreichbar sein für die Mitarbeiter, die Kunden, den Chef und so weiter. ....
Das Handy im Berufsalltag bringt bei genauerer Betrachtung mindestens soviele Probleme wie Lösungen.
Neben den grossen Problemen für die Gesundheit, bringt Mobilfunk im Aussendienst die Möglichkeit, Mitarbeiter JEDERZEIT zu stören. Egal, ob beim Auto fahren, bei Montage-, Instruktions-, oder sonstigen Arbeiten oder Sitzungen; permanent wird man gestört; die Arbeit leidet!
Es werden neue Aufträge erteilt, obwohl man es gerade nirgendwo aufschreiben kann, und man den Kopf eh schon voll hat.
Die Selbstständigkeit aller Beteiligten sinkt, man kann ja alles jederzeit schnell rückfragen. Kommunikation ohne Ende, Sinn und Notwenigkeit!
Die Prioritäten können viertelstündlich neu festgelegt werden...die Technik machts möglich, aber die Mitarbeiter nicht!
Die Organisation wird auf Hik-Hak...jederzeit umdisponierbar...Chaos umgestellt. Und das löst nicht, sondern führt zu Problemen.
Es gibt meines Erachtens nur ganz wenige Bereich, in denen so viel Kommunikation hilfreich ist.

Ich hatte in den 90er Jahren bei Serviceeinsätzen meist gar nichts oder einen Pipser, und nur in ganz selten Fällen ein dickes Natel C mit Dachantenne und teurem Minutentarif im Auto dabei. Das Reichte volkommen! Ich musste ja sowieso das Material für alle Kunden-Einsätze mit dabei haben! Münztelefone gabs damals noch überall.
Die Abhängigkeit vom Handy basiert auf Unfähigkeit und Unwillen, richtig zu planen.

Die Aussendienstler werden heute genötigt, das Handy als Berufsrisiko zu akzeptieren.
Die Anwohner werden genötigt, die immer grössere Mobilfunkbelastung als Fortschritt und angeblich als notwendig zu akzeptieren.
Ich sage 2x nein. Stäfa machts richtig!

Re: Berufstelefonierer sind auch Freizeittelefonierer

von Hans-U. Jakob » 28. März 2009 16:26

Thomas hat geschrieben: Welchem Jahrgang (19xx) sind sie entsprungen? Die Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe haben sich in diversen Bereichen verändert. Wer nicht mehr aktiv am Berufsleben teil nimmt, versteht nicht wovon ich spreche. Man muss mobil erreichbar sein für die Mitarbeiter, die Kunden, den Chef und so weiter.

Ihre Zeilen sind anmassend und ausgesprochen respektlos.

Meine Frage war an Ulido gerichtet.
Respektlos bin ich nur gegenüber Umwelt-Verbrechern. Sonst sei ganz gut mit mir auszukommen, sagen meine rund 60'000 Mitarbeiter, für die ich auch (fast) dauern erreichbar bin. Am Festnetz. Per Telefon, Fax oder e-mail. Herr Novotny aus Wien sagt, ich sei der einzige Präsident Westeuropas, der das Telefon selber abnimmt.
Zum Chef habe ich sogar einen direkten Draht und brauche dazu nicht mal ein Festnetz, obschon der ziemlich weit oben sitzt.
Vielleicht machen Sie, lieber Thomas einmal eine Handy-Entziehungskur. Sie scheinen mir doch schon ziemlich süchtig zu sein.
Hans-U. Jakob

von simeon » 28. März 2009 15:12

Thomas spricht von 'respektlos'

wie respektlos ist es eigentlich, wenn man einer jungen familie mit mehreren kleinkindern ein mobilfunksender vor das eigenheim stellt, damit die ganze familie einem gesundheitsrisko aussetzt, das selbst die mobilfunkbetreiber nicht ausschliessen können und nebenbei wird noch der wert der immobilie in den keller getrieben (bewertungskatalog der immobilienschätzer).

wie anmassend, ignorant und unmoralisch muss man eigentlich sein, um sein persönliches mobilfunkinteresse über alle anderen interessen zu stellen?

thomas muss einen beruf haben, den es in der zeit vor dem mobilfunk noch nicht gab.

zu meiner person: ich habe kein handy und kein anderes wireless-zeug, und sollte ebenfalls immer erreichbar sein. Das geht auch bei angemessener organisation.......da spielt sogar mein boss mit.

grüsse

Re: Berufstelefonierer sind auch Freizeittelefonierer

von Elektrosmog-Erkrankte » 28. März 2009 11:24

Thomas hat geschrieben:
Hans-U. Jakob hat geschrieben: Einbildung ist, wenn man(n) glaubt, seinen Beruf nicht ohne Handy ausüben zu können.
Während meiner beruflichen Karriere habe ich über 20 Jahre lange mit modernster Technologie dafür gesorgt, dass rund eine halbe Million Menschen stets genügend sauberes Trinkwasser hatten. Und stellt euch vor: Alles ohne Handy und niemand ist verdurstet oder wurde vergiftet. Nicht einmal zu Unterbrüchen in der Wasserversorgung ist es gekommen. Alles glatt und reibungslos und komplett ohne Handy verlaufen. Unglaublich aber wahr. Warum wohl? Weil es UEBERALL Festnetztelefonie gibt.
Hans-U. Jakob
Welchem Jahrgang (19xx) sind sie entsprungen? Die Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe haben sich in diversen Bereichen verändert. Wer nicht mehr aktiv am Berufsleben teil nimmt, versteht nicht wovon ich spreche. Man muss mobil erreichbar sein für die Mitarbeiter, die Kunden, den Chef und so weiter.

Ihre Zeilen sind anmassend und ausgesprochen respektlos.

Meine Frage war an Ulido gerichtet.
So, so, und es soll dann nicht respektlos sein, wenn Sie mit der Bemerkung "weil du glaubst die Strahlung macht dich krank" Ulido und andern Betroffenen Einbildung unterstellen. Weshalb soll ich meine Gesundheit riskieren, weil Leute glauben, ohne Mobiltelefon und andern Drahtlos-Mist sei Arbeiten und Leben nicht mehr möglich? Gestern in der Tagesschau wurde erwähnt, dass jeder 6. Bürger in der Schweiz schon mit Arbeitslosenkasse, IV oder Fürsorge zu tun gehabt hat. Elektrosmog-Erkrankte werden oft arbeitsunfähig, weil sie die Strahlenbelastung am Arbeitsplatz nicht mehr ertragen. Wenn Sie NUR mit Ulido diskutieren wollen, schreiben Sie ihm privat, ansonsten müssen Sie auch mit Antworten von andern rechnen.

Re: Berufstelefonierer sind auch Freizeittelefonierer

von Thomas » 28. März 2009 11:20

Hans-U. Jakob hat geschrieben: Einbildung ist, wenn man(n) glaubt, seinen Beruf nicht ohne Handy ausüben zu können.
Während meiner beruflichen Karriere habe ich über 20 Jahre lange mit modernster Technologie dafür gesorgt, dass rund eine halbe Million Menschen stets genügend sauberes Trinkwasser hatten. Und stellt euch vor: Alles ohne Handy und niemand ist verdurstet oder wurde vergiftet. Nicht einmal zu Unterbrüchen in der Wasserversorgung ist es gekommen. Alles glatt und reibungslos und komplett ohne Handy verlaufen. Unglaublich aber wahr. Warum wohl? Weil es UEBERALL Festnetztelefonie gibt.
Hans-U. Jakob
Welchem Jahrgang (19xx) sind sie entsprungen? Die Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe haben sich in diversen Bereichen verändert. Wer nicht mehr aktiv am Berufsleben teil nimmt, versteht nicht wovon ich spreche. Man muss mobil erreichbar sein für die Mitarbeiter, die Kunden, den Chef und so weiter.

Ihre Zeilen sind anmassend und ausgesprochen respektlos.

Meine Frage war an Ulido gerichtet.

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