UMTS-Handys

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Re: UMTS-Handys

von Elisabeth Buchs » 18. November 2004 10:25

Von UMTS wurde am Anfang erhofft, dass es sich gesundheitlich weniger negativ auswirke als GSM, da es ungepulst und auf Grund der Fact Sheets vom Bakom weniger stark sei.

Dann kamen die beunruhigenden Ergebnisse der TNO-Studie. Ausserdem stellte sich heraus, dass auf Grund der Ausschreibungen die Behauptung mit den schwächeren UMTS-Antennen nicht stimmen konnte. Wobei zu sagen ist, dass das verwendete UMTS-Signal in der TNO-Studie dem wirklichen UMTS-Signal nicht ganz entsprach. Es fragt sich, ob eine reale UMTS-Antenne gepulst ist, ob es ein Dreifachpuls ist oder die Pulsung via Leistungsregelung durch die Hintertür hereinkommen könnte. Ob man bei einem Spreizbandverfahren überhaupt von Pulsung sprechen könne. Es wäre interessant, einmal eine UMTS-Antenne auf einer Wave-Datei zu hören, wenn sie nicht durch andere Signale überdeckt wird.

Nun soll in Zürich die TNO-Studie wiederholt werden. Die geplanten Versuchsbedingen sind umstritten, da sowohl mit 1 V/m wie mit 10 V/m getestet werden soll in beliebiger Reihenfolge.

Wieviele Studien es wohl gibt, die von Gegnern und Befürwortern gleichermassen akzeptiert werden...

Bis die Ergebnisse dieser Wiederholungsstudie bekannt sind, werden bereits vollendete Tatsachen geschaffen. Heute stehen in der ganzen Schweiz etwa 9800 GSM- und 1000 UMTS-Antennen. Wie viele gibt es noch? Gemäss Bakom könnten es gut und gerne 15 000 Antennen werden. Und was würde damit geschehen, wenn es sich herausstellen sollte, dass UMTS noch unverträglicher sein sollte als GSM?

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

UMTS-Handys

von Elisabeth Buchs » 17. November 2004 11:49

Gestern in der Tagesschau, heute z.B. im Thuner Tagblatt wird erwähnt, dass Swisscom nun rechtzeitig zu Weihnachten UMTS-fähige Handys auf den Markt bringt.

Privatkunden können damit fernsehen, Videotelefonie nutzen oder Musikclips betrachten. Im Fernsehbereich bietet Swisscom zehn auf dem Handy empfangbare Sender an. Die Kosten für die Benutzer betragen zum Beispiel 4 Fr für 30 Minuten, 8 Fr für 2 Std. Videoclips kosten je nach Länge zwischen 50 Rp und 6 Fr. Ein dreidimensionales Computerspiel fürs Handy ist für 12 Fr zu haben.

Es soll bis jetzt zwei UMTS-fähige Handys geben, eines von Sony Ericsson für 499 Fr und eines von Motorola für 199 Fr.

Gut laufe UMTS bereits bei den Geschäftskunden, die UMTS seit Ende August nutzen können. 14 000 Personen brauchen die Steckkarte von Swisscom, die den tragbaren Computer UMTS-fähig macht.

Noch ist UMTS nicht ganz ausgereift. Ein Gespräch via Videotelefonie wird unterbrochen, wenn einer der beiden Teilnehmer die Verbindung zum UMTS-Netz verliert. Auch ist es noch nicht möglich, Videotelefonie-Anrufe in die Netze von Sunrise und Orange zu tätigen. Es komme auf die Abdeckung bei den Mitbewerbern und die Preise für die gegenseitige Nutzug der Netze an, die noch untereinander festgelegt werden müssen.

Swisscom wird per 1. Dezember 2004 knapp 90 % der Bevölkerung abdecken. Sunrise und Orange können die vorgeschriebenen 50 & ab Anfang 2005 garantieren.

Was bei UMTS bis jetzt fehle, sei die sogenannte Killerapplikation, ein Angebot, das UMTS für den Privatanwender unentbehrlich mache.

Warum auf einem Minibildschirm für 4 Fr eine halbe Stunde fernsehen, wenn zu Hause das bessere und erst noch ruckelfreie TV-Erlebnis wartet? Wieso 12 Fr für ein Handy-Computerspiel hinblättern, das an längst vergangene Zeiten der Spielautomaten erinnert? Und braucht am Morgen früh mein Gesprächspartner meinen schlaftrunkenen Blick und meine Bartstoppeln wirklich zu sehen?

Dem Geschäftskunden erlaubt UMTS dagegen, z.B. während der Zugfahrt mit hoher Geschwindigkeit im Internet zu surfen. Eine Videotelefonie-Funktion kann im Geschäftsleben ebenfalls sinnvoll sein.

Swisscom hat für UMTS einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. UMTS ist zum jetzigen Zeitpunkt vor allem eins: ein teuer Spass - sowohl für Swisscom wie auch für die Privatnutzer.

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