von Hans-U. Jakob » 26. Februar 2005 17:11
Als erstes keine Panik und immer kühlen Kopf bewahren!
Es gibt für den nachträglichen Einbau Abschirmtapeten, Abschirmvorhänge oder für die Fenster Isolierglas. Bei Neuwohnungen ist solches Isolierglas bereits Standard. Der Hauptanteil der Strahlung kommt dann neben den Fenstern durch die Backsteinmauern. Deshalb Vorhänge über die ganze Wandbreite ziehen.
Das bestes und billigstes Abschirmmaterial ist metallisches Fliegengitter. Maschenweite ca. 1mm. Dieses kann auf die Mauern aufgebracht und nachträglich mit schönem Holztäfer überdeckt werden. Hier kommt praktisch nichts mehr durch.
Balkone können mit Isolierglas zu schönen Wintergärten umfunktioniert werden.
Bei all diesen Massnahmen ist der Erfolg physikalisch messbar.
Was nicht messbar ist, nützt auch nichts. All die unzähligen Apparätchen, Figuren, Chips’chen, Steine, usw. was da an Harmonisierungsprodukten so alles angeboten wird, helfen Ihnen gar nicht, den Verkäufern hingegen schon.
Vorsicht auch vor Billiganbietern von Elektrosmogmessungen. Es gibt da eine Verkaufskette, die bietet zwecks Sammlung von Adressen interessante, seriöse Vorträge. Dann ist aber Schluss mit der Seriosität. Für 180 Franken kommen die dann zu Ihnen ins Haus. Nur so günstig, weil sie angeblich gerade in der Gegend sind.
Sind sie einmal in der Wohnung drinnen, werden Ihnen unwahrscheinlich hohe (meist tödliche) Messwerte angegeben, um Sie zum Kauf von Harmonisierungsmaterial so um die Fr. 3000 herum zu bewegen. Was meistens angesichts der angeblichen Todesgefahr auch gelingt.
Wir werden öfters in solche Wohnungen gerufen, um diese Werte zu bestätigen, das heisst dann, zu dementieren.
Sagte doch kürzlich der Firmensprecher zu einem Hereingefallenen, als dieser die Gigaherz-Messungen präsentierte: „Da sehen sie nur was unsere Produkte bereits bewirkt haben.“
Freuen Sie sich an Ihrer schönen, neuen Wohnung. Zum Ueberlegen und um sich beraten zu lassen haben Sie genügend Zeit. Panikreaktionen sind nicht angesagt. Und Traurigkeit schon gar nicht. Zur Zeit geht es leider Tausenden so wie Ihnen in der Schweiz.
Deshalb heisst es Zusammenstehen und der Mobilfunkmafia den Kampf ansagen.
Hans-U. Jakob (Messtechniker bei Gigaherz.ch)
Als erstes keine Panik und immer kühlen Kopf bewahren!
Es gibt für den nachträglichen Einbau Abschirmtapeten, Abschirmvorhänge oder für die Fenster Isolierglas. Bei Neuwohnungen ist solches Isolierglas bereits Standard. Der Hauptanteil der Strahlung kommt dann neben den Fenstern durch die Backsteinmauern. Deshalb Vorhänge über die ganze Wandbreite ziehen.
Das bestes und billigstes Abschirmmaterial ist metallisches Fliegengitter. Maschenweite ca. 1mm. Dieses kann auf die Mauern aufgebracht und nachträglich mit schönem Holztäfer überdeckt werden. Hier kommt praktisch nichts mehr durch.
Balkone können mit Isolierglas zu schönen Wintergärten umfunktioniert werden.
Bei all diesen Massnahmen ist der Erfolg physikalisch messbar.
Was nicht messbar ist, nützt auch nichts. All die unzähligen Apparätchen, Figuren, Chips’chen, Steine, usw. was da an Harmonisierungsprodukten so alles angeboten wird, helfen Ihnen gar nicht, den Verkäufern hingegen schon.
Vorsicht auch vor Billiganbietern von Elektrosmogmessungen. Es gibt da eine Verkaufskette, die bietet zwecks Sammlung von Adressen interessante, seriöse Vorträge. Dann ist aber Schluss mit der Seriosität. Für 180 Franken kommen die dann zu Ihnen ins Haus. Nur so günstig, weil sie angeblich gerade in der Gegend sind.
Sind sie einmal in der Wohnung drinnen, werden Ihnen unwahrscheinlich hohe (meist tödliche) Messwerte angegeben, um Sie zum Kauf von Harmonisierungsmaterial so um die Fr. 3000 herum zu bewegen. Was meistens angesichts der angeblichen Todesgefahr auch gelingt.
Wir werden öfters in solche Wohnungen gerufen, um diese Werte zu bestätigen, das heisst dann, zu dementieren.
Sagte doch kürzlich der Firmensprecher zu einem Hereingefallenen, als dieser die Gigaherz-Messungen präsentierte: „Da sehen sie nur was unsere Produkte bereits bewirkt haben.“
Freuen Sie sich an Ihrer schönen, neuen Wohnung. Zum Ueberlegen und um sich beraten zu lassen haben Sie genügend Zeit. Panikreaktionen sind nicht angesagt. Und Traurigkeit schon gar nicht. Zur Zeit geht es leider Tausenden so wie Ihnen in der Schweiz.
Deshalb heisst es Zusammenstehen und der Mobilfunkmafia den Kampf ansagen.
Hans-U. Jakob (Messtechniker bei Gigaherz.ch)