von Hans-U. Jakob » 18. August 2001 19:20
Hallo Frau Riccabona,
Grundsätzlich gilt schon, je weniger Sie das Handy benutzen, desto besser für Ihre Gesundheit.
Aber: Sobald Sie das Handy auf Empfangsbereitschft schalten, nimmt dieses automatisch, ohne Ihr Dazutun, mit dem nächstliegenden Sendemast Verbindung auf. Der angefunkte Sendemast gibt dann dem Zentralrechner Ihren Standort bekannt. Denn wenn ein Anruf für Sie kommt muss der Zentralrechner ja wissen, wo Sie sich gerade befinden. Der Zentralrechner will das für Sie bestimmte Gespräch nicht über alle 20'000 Sendemaste in Österreich ausstrahlen lassen, sondern nur gerade in der Funkzelle, in welcher Sie sich befinden. So eine Funkzelle kann sich in ländlichen Gebieten über 2.5km erstrecken, in städtischen Gebieten sind es oft nur gerade 70m.
Im Zentrum einer solchen Funkzelle steht immer ein Sendemast. Jedes Ma,l wenn Sie und ihr Handy den Standort wechseln, meldet sich das Handy neu an. Das kann bereits innerhalb desselben Hauses passieren. Wenn Sie sich schnell fortbewegen, z.B mit dem Auto oder mit der Bahn, kommuniziert Ihr Handy fast dauernd, ohne Ihr Dazutun mit den stets wechselnden Sendemasten. Wenn Sie das empfangsbereite Handy zu Hause auf die Kommode oder den Nachttisch legen, verhält es sich ruhig. Etwa alle 30 Minuten fragt dann der Zentralrechner über den zuletzt registrierten Standort: "Hallo Veri sind Sie noch da?" Ihr Handy gibt deshalb nachts mindestens alle 30 Minuten einmal automatisch Antwort.
Haben Sie Ihr Handy jedoch komplett abgeschaltet, streicht Sie der Zentralrechner nach spätestens 30 Minuten von der Teilnehmerliste und es herrscht auch in Ihrem Schlafraum Funkstille. Wenn das Handy auf Sendung ist, das heisst, wenn Sie sprechen, herrschen 3 cm neben dem Handy, also an Ihrem Kopf E-Feldstärken von 30 bis 60 Volt pro Meter mit Spitzen bis 200 Volt pro Meter. Wenn Sie SMS verschicken und das Handy dazu nicht am Ohr halten sind das während dem kurzen Senden der Nachricht noch 3 bis 6 V/m an Ihrem Kopf mit Spitzen bis zu 20V/m. Lesen Sie dazu bei
http://www.gigaherz.ch/334 mit dem Titel "Das Handy, eine Zeitbombe am Ohr"
Falls dies nicht klappt, melden Sie sich bitte wieder.
Denken Sie daran, mit jeder Handy-Benutzung, ausser beim Spielen, wird irgendwo ein Sendemast zusätzliche Strahlung verursachen und dort eine Unzahl von Anwohnern gefährden.
Wo in Östereich sind sie zu Hause?
Beste Grüsse, Hans-U.Jakob
Hallo Frau Riccabona,
Grundsätzlich gilt schon, je weniger Sie das Handy benutzen, desto besser für Ihre Gesundheit.
Aber: Sobald Sie das Handy auf Empfangsbereitschft schalten, nimmt dieses automatisch, ohne Ihr Dazutun, mit dem nächstliegenden Sendemast Verbindung auf. Der angefunkte Sendemast gibt dann dem Zentralrechner Ihren Standort bekannt. Denn wenn ein Anruf für Sie kommt muss der Zentralrechner ja wissen, wo Sie sich gerade befinden. Der Zentralrechner will das für Sie bestimmte Gespräch nicht über alle 20'000 Sendemaste in Österreich ausstrahlen lassen, sondern nur gerade in der Funkzelle, in welcher Sie sich befinden. So eine Funkzelle kann sich in ländlichen Gebieten über 2.5km erstrecken, in städtischen Gebieten sind es oft nur gerade 70m.
Im Zentrum einer solchen Funkzelle steht immer ein Sendemast. Jedes Ma,l wenn Sie und ihr Handy den Standort wechseln, meldet sich das Handy neu an. Das kann bereits innerhalb desselben Hauses passieren. Wenn Sie sich schnell fortbewegen, z.B mit dem Auto oder mit der Bahn, kommuniziert Ihr Handy fast dauernd, ohne Ihr Dazutun mit den stets wechselnden Sendemasten. Wenn Sie das empfangsbereite Handy zu Hause auf die Kommode oder den Nachttisch legen, verhält es sich ruhig. Etwa alle 30 Minuten fragt dann der Zentralrechner über den zuletzt registrierten Standort: "Hallo Veri sind Sie noch da?" Ihr Handy gibt deshalb nachts mindestens alle 30 Minuten einmal automatisch Antwort.
Haben Sie Ihr Handy jedoch komplett abgeschaltet, streicht Sie der Zentralrechner nach spätestens 30 Minuten von der Teilnehmerliste und es herrscht auch in Ihrem Schlafraum Funkstille. Wenn das Handy auf Sendung ist, das heisst, wenn Sie sprechen, herrschen 3 cm neben dem Handy, also an Ihrem Kopf E-Feldstärken von 30 bis 60 Volt pro Meter mit Spitzen bis 200 Volt pro Meter. Wenn Sie SMS verschicken und das Handy dazu nicht am Ohr halten sind das während dem kurzen Senden der Nachricht noch 3 bis 6 V/m an Ihrem Kopf mit Spitzen bis zu 20V/m. Lesen Sie dazu bei http://www.gigaherz.ch/334 mit dem Titel "Das Handy, eine Zeitbombe am Ohr"
Falls dies nicht klappt, melden Sie sich bitte wieder.
Denken Sie daran, mit jeder Handy-Benutzung, ausser beim Spielen, wird irgendwo ein Sendemast zusätzliche Strahlung verursachen und dort eine Unzahl von Anwohnern gefährden.
Wo in Östereich sind sie zu Hause?
Beste Grüsse, Hans-U.Jakob