von The Future's Black » 10. Dezember 2004 12:13
aus: St. Galler Tagblatt; 10.12.2004
Frontseite TT
Toggenburger
Misstrauen dominiert
Am Mittwoch fand ein Informationsabend zur geplanten UMTS-Antenne Chapf statt
Wattwil. Im voll besetzten «Thurpark»-Saal hatten die Vertreter der Swisscom einen schweren Stand. Misstrauen, Wut und Ablehnung gegen die Swisscomstrategie und gegen die UMTS-Technologie dominierte die Diskussion.
hansruedi Kugler
Das Thema UMTS-Antenne bringt viele Leute in Wattwil und Umgebung in Rage. Die Ausgangslage ist klar: Die Swisscom hat ein Baugesuch für die Erweiterung der bestehenden Mobilfunkantenne auf dem Chapf mit UMTS eingereicht. Das Gesuch liegt beim Kanton, der zurzeit die gegen diesen Bau eingegangenen Einsprachen prüft. Die Gemeinde hat bei diesem Entscheid kein Mitspracherecht. Gegen diesen Ausbau formiert sich seit einiger Zeit trotzdem Widerstand. Die «Interessengemeinschaft MobilFunkAntenne Stopp Wattwil» (IG MFASW) hat bereits gegen 1000 Unterschriften gegen diesen Ausbau gesammelt, fordert von dem Gemeinderat ein aktiveres Vorgehen gegen diesen Ausbau. Wie ein solches aussehen soll, ist aber eine offene Frage. Denn im Fall der Chapfantenne entscheidet der Kanton.
Unbedenklich ...
Am Mittwochabend kam es nun auf Initiative der Interessengemeinschaft und des Gemeinderates von Wattwil zu einem öffentlichen Informationsabend, an dem Vertreter der Swisscom und der kantonalen Verwaltung auf Mobilfunkkritiker von Elektrosmogbetroffenen und Medizin stiessen. Dabei kamen die bekannten Argumente auf den Tisch: Die Grenzwerte für die Strahlen seien vom Bundesrat so streng festgelegt worden, dass man eine Gesundheitsgefährdung weitgehend ausschliessen könne, war auf der Seite der Swisscom und vom Vertreter des kantonalen Amtes für Umweltschutz zu hören. Die seit 2000 bestehende Verordnung beruhe auf breit abgestützten internationalen Studien. Für Anlagen, welche diese Grenzwerte einhalten, könne die Bewilligung nicht verweigert werden. Alles andere wäre Willkür, meinte Martin Hohl.
... oder unverantwortlich?
Wie zu erwarten, konzentrierten sich die Kritiker vor allem auf die gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkantennen. Besonders Markus Lauener von der Fachstelle Elektrosmogbetroffener sprach von einer gravierenden Gefährdung. Nicht nur Schlafstörungen, sondern auch ein erhöhtes Krebsrisiko, Schädigung des Immunsystems, Häufung von Leukämiefällen, Hormonstörungen sei bei Menschen nachgewiesen. Zudem habe man in Tierversuchen irreversible Schäden wie Unfruchtbarkeit und Hirnschäden festgestellt. Auf einem Bauernhof in der Nähe von Winterthur seien nach dem Bau einer Mobilfunkantenne plötzlich viele Kälber blind auf die Welt gekommen. Yvonne Gilli ergänzte diese Einschätzungen mit ihren Erfahrungen als Allgemeinpraktikerin. Sie schränkte zuerst ein, dass die Sensibilität auf Umweltfaktoren wie Elektrostrahlen sehr unterschiedlich sei. Für elektrosensible Menschen könne eine Antenne aber massive Beschwerden verursachen. Dieser Zusammenhang sei für sie offensichtlich. Die Referenten zweifelten in der Folge die Studien der jeweiligen Gegenseite an. Auf die Einzelstudien, auf die sich die Mobilfunkkritiker beriefen, kam jeweils das Argument der Swisscomvertreter, in der Gesamtheit aller Studien ergäbe sich mit den geltenden Grenzwerten kein Nachweis einer Gesundheitsschädigung.
Zorniges Publikum
Das sahen die Fragesteller aus dem Publikum ganz anders. Misstrauen und Zorn waren die dominanten Töne in ihren Voten. Gemeindepräsident Markus Haag moderierte die Aussprache. Flavio Soldati versicherte auf die Frage von Daniela Vetsch, dass bis jetzt die UMTS-Anlage auf dem Chapf nicht in Betrieb sei. In Bütschwil sei man bei der Aufschaltung der UMTS-Antenne von Behörden und Swisscom hintergangen worden, warf eine Bütschwilerin den Swisscomvertretern vor. Seither leide die ganze Familie unter massiven Gesundheitsstörungen. Angst vor Gesundheitsschäden bei ihren Tieren bekundete eine Chapf-Anliegerin und forderte eine Schadensvergütung von der Swisscom. Wenn man den Beweis antreten könne, dann müsse die Swisscom zahlen. Nur die Beweisführung sei halt schwierig.
Die politische Machtlosigkeit war ebenfalls ein Thema und veranlasste diverse Votanten, den Gemeinderat zu aktivem Widerstand aufzufordern. Markus Haag wies darauf hin, dass der Kanton alleine über das Baugesuch entscheide. Er halte sich an rechtsstaatliche Grundsätze. Für die Abklärung von Strahlenbelas tungen habe die Gemeinde den Fachmann für Elektrosmogmessungen Urs Hafner beauftragt. So versuche die Gemeinde, für die Bevölkerung das Beste aus der Situation zu machen.
Wörtlich
Grenzwerte
Der Bundesrat hat in seiner Verordnung zu den nicht ionisierenden Strahlen die Grenzwerte sehr streng gesetzt. Die Grenzwerte werden so festgelegt, dass erhebliche Störungen ausgeschlossen werden. Mit Grenzwerten kann man aber nicht alle Störungen ausschliessen. Das Gesetz gibt einerseits Gesundheitsschutz, anderseits auch Rechte. Wenn jemand die Grenzwerte einhält, dann hat er das Recht zu bauen. Der Geimenderat hat hier keinen Handlungsspielraum. (hak)
Marin Hohl
Kant. Amt für Umweltschutz
Wörtlich
Haftplicht empfohlen
Ich empfehle der Swisscom dringend, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen für allfällige Gesundheitsschäden der betroffenen Bevölkerung. Die Swisscom hat ja Erfahrung mit Gesundheitsschäden bei den eigenen Mitarbeitern. Bei den Arbeitern, die an den Funkanlagen auf dem Säntis beschäftigt waren, hat man zum Beispiel erhebliche Schädigungen der Spermien festgestellt. (hak)
Daniela Vetsch
«Interessengemeinschaft MobilFunk Antenne Stopp Wattwil»
Wörtlich
Sichere Grenzwerte
Die UMTS-Technologie hat als erstes Ziel die Schaffung eines weltweit kompatiblen Mobilfunknetzes. Ich untersuche die Wirkung und Auswirkung von Strahlen auf die Biologie und Umwelt. Wenn man alle Studien berücksichtigt, so kommt man zum Ergebnis, dass die Grenzwerte, an die wir uns halten, keinerlei Gesundheits risiken in Kauf nehmen. Auch auf das Krebsrisiko haben diese Strahlen keine Auswirkungen. Auch bei Pflanzen und Tieren sind keine Schäden feststellbar. (hak)
Wörtlich
Massives Risiko
Seit dem Beginn des flächendeckenden Mobilfunks 1998 haben verschiedene Krankheiten signifikant zugenommen. Studien belegen, dass insbesondere Schlafstörungen und Herz-Kreislaufstörungen resultieren, dass das Krebsrisiko steigt und es zu einer Schwächung des Immunsys tems kommen kann. Auch sind schwere Missbildungen bei Kälbern aufgrund der Nähe zu Mobilfunkantennen nachgewiesen. Dies auch bei niedrigen Messwerten. (hak)
Wörtlich
Keine Medikamente
Für uns Ärzte ist es oft schwierig, die unspezifischen Symptome von Patienten eindeutig zuzuordnen. In den letzten Jahren hat sich aber in der Praxis gezeigt, dass ein auffälliger Zusammenhang besteht zwischen Befindlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen und der Nähe von Mobilfunkantennen. Die Schulmedizin kennt keine Mittel gegen die Auswirkungen von Elektrostrahlen. Die Politik hat mit der Vergabe der UMTS-Lizenzen die Demokratie ausgehebelt. (hak)
Wörtlich
Gesetzlicher Auftrag
Mit dem Erwerb der UMTS-Lizenz sind wir vom Bundesrat verpflichtet worden, ein UMTS-Netz flächendeckend aufzubauen. Im August 2004 haben wir das entsprechende Gesuch beim Kanton St. Gallen eingereicht. Wenn wir das Netz nicht flächendeckend einrichten würden, gäbe es eine Strafe. Im Moment ist nur die UMTS-Aufrüstung bei der Antenne Chapf geplant. Die UMTS-Anlage auf dem Chapf ist noch nicht in Betrieb. Bei Bedarf werden weitere dazu kommen. (hak)
Wörtlich
Auslöser
Nicht eine einzelne Quelle, sondern die Summe und die Vielfalt von Strahlen sind schuld an den verbreiteten Gesundheitsstörungen. Statische Aufladung, Hochspannungsleitungen, Stromkabel im Haushalt, TV, Stereoanlage spielen auch eine Rolle. Bei der Summe der bisherigen Belastung kann aber die Natelantenne der letzte Auslöser sein für Gesundheitsstörungen bei elektrosensiblen Personen. Die Probleme tauchen besonders auf wegen den digitalen pulsierenden Wellen. (hak)
Bernhard Eicher
Forschungszentrum Swisscom
Markus Lauener
Fachstelle nichtionisierende Strahlung der IG Elektrosmogbetroffener
Dr. med. Yvonne Gilli
Allgemeinärztin, Wil
Flavio Soldati
Swisscom- Projektleiter UMTS-Aufrüstung der Antenne Chapf
Urs Hafner
Fachmann für Elektrosmog
aus: St. Galler Tagblatt; 10.12.2004
Frontseite TT
Toggenburger
Misstrauen dominiert
Am Mittwoch fand ein Informationsabend zur geplanten UMTS-Antenne Chapf statt
Wattwil. Im voll besetzten «Thurpark»-Saal hatten die Vertreter der Swisscom einen schweren Stand. Misstrauen, Wut und Ablehnung gegen die Swisscomstrategie und gegen die UMTS-Technologie dominierte die Diskussion.
hansruedi Kugler
Das Thema UMTS-Antenne bringt viele Leute in Wattwil und Umgebung in Rage. Die Ausgangslage ist klar: Die Swisscom hat ein Baugesuch für die Erweiterung der bestehenden Mobilfunkantenne auf dem Chapf mit UMTS eingereicht. Das Gesuch liegt beim Kanton, der zurzeit die gegen diesen Bau eingegangenen Einsprachen prüft. Die Gemeinde hat bei diesem Entscheid kein Mitspracherecht. Gegen diesen Ausbau formiert sich seit einiger Zeit trotzdem Widerstand. Die «Interessengemeinschaft MobilFunkAntenne Stopp Wattwil» (IG MFASW) hat bereits gegen 1000 Unterschriften gegen diesen Ausbau gesammelt, fordert von dem Gemeinderat ein aktiveres Vorgehen gegen diesen Ausbau. Wie ein solches aussehen soll, ist aber eine offene Frage. Denn im Fall der Chapfantenne entscheidet der Kanton.
Unbedenklich ...
Am Mittwochabend kam es nun auf Initiative der Interessengemeinschaft und des Gemeinderates von Wattwil zu einem öffentlichen Informationsabend, an dem Vertreter der Swisscom und der kantonalen Verwaltung auf Mobilfunkkritiker von Elektrosmogbetroffenen und Medizin stiessen. Dabei kamen die bekannten Argumente auf den Tisch: Die Grenzwerte für die Strahlen seien vom Bundesrat so streng festgelegt worden, dass man eine Gesundheitsgefährdung weitgehend ausschliessen könne, war auf der Seite der Swisscom und vom Vertreter des kantonalen Amtes für Umweltschutz zu hören. Die seit 2000 bestehende Verordnung beruhe auf breit abgestützten internationalen Studien. Für Anlagen, welche diese Grenzwerte einhalten, könne die Bewilligung nicht verweigert werden. Alles andere wäre Willkür, meinte Martin Hohl.
... oder unverantwortlich?
Wie zu erwarten, konzentrierten sich die Kritiker vor allem auf die gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkantennen. Besonders Markus Lauener von der Fachstelle Elektrosmogbetroffener sprach von einer gravierenden Gefährdung. Nicht nur Schlafstörungen, sondern auch ein erhöhtes Krebsrisiko, Schädigung des Immunsystems, Häufung von Leukämiefällen, Hormonstörungen sei bei Menschen nachgewiesen. Zudem habe man in Tierversuchen irreversible Schäden wie Unfruchtbarkeit und Hirnschäden festgestellt. Auf einem Bauernhof in der Nähe von Winterthur seien nach dem Bau einer Mobilfunkantenne plötzlich viele Kälber blind auf die Welt gekommen. Yvonne Gilli ergänzte diese Einschätzungen mit ihren Erfahrungen als Allgemeinpraktikerin. Sie schränkte zuerst ein, dass die Sensibilität auf Umweltfaktoren wie Elektrostrahlen sehr unterschiedlich sei. Für elektrosensible Menschen könne eine Antenne aber massive Beschwerden verursachen. Dieser Zusammenhang sei für sie offensichtlich. Die Referenten zweifelten in der Folge die Studien der jeweiligen Gegenseite an. Auf die Einzelstudien, auf die sich die Mobilfunkkritiker beriefen, kam jeweils das Argument der Swisscomvertreter, in der Gesamtheit aller Studien ergäbe sich mit den geltenden Grenzwerten kein Nachweis einer Gesundheitsschädigung.
Zorniges Publikum
Das sahen die Fragesteller aus dem Publikum ganz anders. Misstrauen und Zorn waren die dominanten Töne in ihren Voten. Gemeindepräsident Markus Haag moderierte die Aussprache. Flavio Soldati versicherte auf die Frage von Daniela Vetsch, dass bis jetzt die UMTS-Anlage auf dem Chapf nicht in Betrieb sei. In Bütschwil sei man bei der Aufschaltung der UMTS-Antenne von Behörden und Swisscom hintergangen worden, warf eine Bütschwilerin den Swisscomvertretern vor. Seither leide die ganze Familie unter massiven Gesundheitsstörungen. Angst vor Gesundheitsschäden bei ihren Tieren bekundete eine Chapf-Anliegerin und forderte eine Schadensvergütung von der Swisscom. Wenn man den Beweis antreten könne, dann müsse die Swisscom zahlen. Nur die Beweisführung sei halt schwierig.
Die politische Machtlosigkeit war ebenfalls ein Thema und veranlasste diverse Votanten, den Gemeinderat zu aktivem Widerstand aufzufordern. Markus Haag wies darauf hin, dass der Kanton alleine über das Baugesuch entscheide. Er halte sich an rechtsstaatliche Grundsätze. Für die Abklärung von Strahlenbelas tungen habe die Gemeinde den Fachmann für Elektrosmogmessungen Urs Hafner beauftragt. So versuche die Gemeinde, für die Bevölkerung das Beste aus der Situation zu machen.
Wörtlich
Grenzwerte
Der Bundesrat hat in seiner Verordnung zu den nicht ionisierenden Strahlen die Grenzwerte sehr streng gesetzt. Die Grenzwerte werden so festgelegt, dass erhebliche Störungen ausgeschlossen werden. Mit Grenzwerten kann man aber nicht alle Störungen ausschliessen. Das Gesetz gibt einerseits Gesundheitsschutz, anderseits auch Rechte. Wenn jemand die Grenzwerte einhält, dann hat er das Recht zu bauen. Der Geimenderat hat hier keinen Handlungsspielraum. (hak)
Marin Hohl
Kant. Amt für Umweltschutz
Wörtlich
Haftplicht empfohlen
Ich empfehle der Swisscom dringend, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen für allfällige Gesundheitsschäden der betroffenen Bevölkerung. Die Swisscom hat ja Erfahrung mit Gesundheitsschäden bei den eigenen Mitarbeitern. Bei den Arbeitern, die an den Funkanlagen auf dem Säntis beschäftigt waren, hat man zum Beispiel erhebliche Schädigungen der Spermien festgestellt. (hak)
Daniela Vetsch
«Interessengemeinschaft MobilFunk Antenne Stopp Wattwil»
Wörtlich
Sichere Grenzwerte
Die UMTS-Technologie hat als erstes Ziel die Schaffung eines weltweit kompatiblen Mobilfunknetzes. Ich untersuche die Wirkung und Auswirkung von Strahlen auf die Biologie und Umwelt. Wenn man alle Studien berücksichtigt, so kommt man zum Ergebnis, dass die Grenzwerte, an die wir uns halten, keinerlei Gesundheits risiken in Kauf nehmen. Auch auf das Krebsrisiko haben diese Strahlen keine Auswirkungen. Auch bei Pflanzen und Tieren sind keine Schäden feststellbar. (hak)
Wörtlich
Massives Risiko
Seit dem Beginn des flächendeckenden Mobilfunks 1998 haben verschiedene Krankheiten signifikant zugenommen. Studien belegen, dass insbesondere Schlafstörungen und Herz-Kreislaufstörungen resultieren, dass das Krebsrisiko steigt und es zu einer Schwächung des Immunsys tems kommen kann. Auch sind schwere Missbildungen bei Kälbern aufgrund der Nähe zu Mobilfunkantennen nachgewiesen. Dies auch bei niedrigen Messwerten. (hak)
Wörtlich
Keine Medikamente
Für uns Ärzte ist es oft schwierig, die unspezifischen Symptome von Patienten eindeutig zuzuordnen. In den letzten Jahren hat sich aber in der Praxis gezeigt, dass ein auffälliger Zusammenhang besteht zwischen Befindlichkeitsstörungen, Schlafstörungen, Kreislaufstörungen und der Nähe von Mobilfunkantennen. Die Schulmedizin kennt keine Mittel gegen die Auswirkungen von Elektrostrahlen. Die Politik hat mit der Vergabe der UMTS-Lizenzen die Demokratie ausgehebelt. (hak)
Wörtlich
Gesetzlicher Auftrag
Mit dem Erwerb der UMTS-Lizenz sind wir vom Bundesrat verpflichtet worden, ein UMTS-Netz flächendeckend aufzubauen. Im August 2004 haben wir das entsprechende Gesuch beim Kanton St. Gallen eingereicht. Wenn wir das Netz nicht flächendeckend einrichten würden, gäbe es eine Strafe. Im Moment ist nur die UMTS-Aufrüstung bei der Antenne Chapf geplant. Die UMTS-Anlage auf dem Chapf ist noch nicht in Betrieb. Bei Bedarf werden weitere dazu kommen. (hak)
Wörtlich
Auslöser
Nicht eine einzelne Quelle, sondern die Summe und die Vielfalt von Strahlen sind schuld an den verbreiteten Gesundheitsstörungen. Statische Aufladung, Hochspannungsleitungen, Stromkabel im Haushalt, TV, Stereoanlage spielen auch eine Rolle. Bei der Summe der bisherigen Belastung kann aber die Natelantenne der letzte Auslöser sein für Gesundheitsstörungen bei elektrosensiblen Personen. Die Probleme tauchen besonders auf wegen den digitalen pulsierenden Wellen. (hak)
Bernhard Eicher
Forschungszentrum Swisscom
Markus Lauener
Fachstelle nichtionisierende Strahlung der IG Elektrosmogbetroffener
Dr. med. Yvonne Gilli
Allgemeinärztin, Wil
Flavio Soldati
Swisscom- Projektleiter UMTS-Aufrüstung der Antenne Chapf
Urs Hafner
Fachmann für Elektrosmog