Parkinson, Elektrosmog und Leidensbereitschaft

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Parkinson, Elektrosmog und Leidensbereitschaft

von BLUE SKY » 31. Januar 2010 13:00

mal so betrachtet
http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/ ... me-freund/
Leben mit Parkinson
Der seltsame Freund
Wigand Lange hat beschlossen, nicht an Parkinson zu leiden. Der Schriftsteller hat sich stattdessen mit Parkinson angefreundet. Eine Beziehungsgeschichte.
VON JOHANNES GERNERT


"Manchmal fühlt es sich an, als würde sein Hirn die Schädeldecke wegpressen. Es gibt Tage, da bekommt er die schweren Beine kaum aus dem Bett gewuchtet. Computer, Halogenlampen, Handymasten - sie schießen ihre elektrischen Strahlen auf ihn. Negative Schwingungen. Fast überall. Er flieht davor. Er zieht aus, um, ein. Dahin, wo der Hund verfroren ist, sagt er, in den ganz tiefen Süden Bayerns. In ein Dorf ohne Strahlenmasten und Elektrosmog. Es kommt vor, dass er dort nur zum Bäcker schlurfen kann und gebeugt vorwärts kriecht wie eine alte Frau. Er muss vorsichtig sein, auch mit dem Alkohol, mit der Ernährung, mit der Anstrengung - mit so vielem.

Schuld daran ist Parkinson."


[...]

Vor einigen Wochen erst hat der Mediziner Peter Ubel in den USA eine Studie veröffentlicht. Menschen, die die Hoffnung auf Heilung aufgeben, schreibt er, seien glücklicher. Sie versuchen, mit der Situation zufrieden zu sein.

Welche gesundheitliche Problematik stand hinter der im taz-Artikel in diesen Kontext gestellten Studie?

Die Last der falschen Hoffnung
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 50354.html
Hoffnungslosigkeit macht zuweilen zufriedener
http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/ ... 24402.html

****************

Parkinsonsche Bewegungsstörungen - eine ganze Familie von Erkrankungen
http://www.diagnoseklinik-muenchen.de/p ... zAodPHjcCQ

Kribbeln, Zittern, Vergesslichkeit, unkoordinierte oder verlangsamte Bewegungen, Muskelstarre - all diese Beschwerden können bei einer Parkinson-Erkrankung auftreten, einer Erkrankung, die immerhin 280.000 Menschen in Deutschland betrifft. Oftmals wird deshalb auch heute noch bei entsprechenden Symptomen ohne weitere Untersuchungen gleich die Diagnose "Morbus Parkinson" gestellt, und sofort eine medikamentöse Behandlung mit Dopamin-Ersatzstoffen begonnen.

Studien haben jedoch ergeben, dass bis zu 25% der unter der Diagnose "Morbus Parkinson" behandelten Patienten in Wirklichkeit nicht an einem Parkinson-Syndrom leiden!

Je mehr man das Gehirn und seine Krankheiten erforscht, desto deutlicher stellt sich heraus: Derartige Beschwerden werden nicht nur von Parkinson verursacht! Nein, eine ganze Reihe von anderen Störungen des Nervensystems - inzwischen unter dem Begriff "nicht-typische-Parkinson-Erkrankungen" zusammengefasst - lösen derartige Beschwerden aus, und eine eindeutige Unterscheidung ist ohne weiterführende Untersuchungen oft nicht möglich! Diese Erkenntnis ist deshalb so wichtig, weil diese Erkrankungen einerseits einen ganz anderen Verlauf haben können, und andererseits auch oft mit anderen Therapien zu behandeln sind.

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