von Elisabeth Buchs » 11. Januar 2005 14:03
In der Coopzeitung vom 12. Januar steht: Die von der Swisscom vertriebenen UMTS-Handys bieten jetzt auch Videotelefonie und Fernsehen. Mit dem Sony Ericsson V800 unterzogen wir den Dienst einem Praxistest.
Der Aufbau einer Videotelefonie-Verbindung ist nur möglich, wenn beide Gesprächspartner eine optimale Verbindung mit dem Netz haben. Weil man das Gerät ausgestreckt vor sich halten muss, damit der Gesprächspartner auch etwas sieht, ist telefonieren ohne Kopfhörer fast unmöglich. Zudem ruckelt die Bildübertragung heftig.
Die Swisscom bietet zudem für UMTS-Handys z.B. 10 TV-Sender an. Das Bild ruckelt ebenfalls relativ stark, Ton und Bild sind bei nicht optimaler Verbindung nicht synchron. Ausserdem entstehen relativ hohe Kosten z.B. vier Franken für eine halbe Stunde, zwölf Franken für einen Tag. Videoinhalte 6 Fr für 40 Sekunden.
Was ich mich frage, wie es aussieht mit der Uebertragungsqualität bei Laptops mit Steckerkarte via UMTS.
Wenn man das liest und sich diese Probleme nicht lösen lassen, könnte es sein, dass sich UMTS nicht so stark durchsetzt. Z.B. auch DAB-Endgeräte scheint es bis jetzt nicht viele zu geben. Ueberhaupt ist es auch das praktischste und bequemste "technische Spielzeug" nicht wert, dass Menschen dafür mit der Gesundheit bezahlen. Ohne Abklärung der gesundheitlichen Auswirkungen wurden zuerst gleich drei Netze von GSM erstellt, nun werden überall UMTS-Antennen aufgestellt, Fernsehsender sollen durch DVBT ersetzt werden, Polizeifunk durch Tetra. Es bestehen Pläne für Wimax. Von den bereits in sehr vielen Haushalten vorhandenen DECT und W-Lan nicht zu reden. Alles wird völlig übertrieben. Gestern sagte mir ein Marketing-Spezialist: die gesunden Erfindungen seien oft nicht diejenigen, mit denen sich viel Geld verdienen lasse und die Telekommunikationsindustrie sei eine "Cash Cow".
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
In der Coopzeitung vom 12. Januar steht: Die von der Swisscom vertriebenen UMTS-Handys bieten jetzt auch Videotelefonie und Fernsehen. Mit dem Sony Ericsson V800 unterzogen wir den Dienst einem Praxistest.
Der Aufbau einer Videotelefonie-Verbindung ist nur möglich, wenn beide Gesprächspartner eine optimale Verbindung mit dem Netz haben. Weil man das Gerät ausgestreckt vor sich halten muss, damit der Gesprächspartner auch etwas sieht, ist telefonieren ohne Kopfhörer fast unmöglich. Zudem ruckelt die Bildübertragung heftig.
Die Swisscom bietet zudem für UMTS-Handys z.B. 10 TV-Sender an. Das Bild ruckelt ebenfalls relativ stark, Ton und Bild sind bei nicht optimaler Verbindung nicht synchron. Ausserdem entstehen relativ hohe Kosten z.B. vier Franken für eine halbe Stunde, zwölf Franken für einen Tag. Videoinhalte 6 Fr für 40 Sekunden.
Was ich mich frage, wie es aussieht mit der Uebertragungsqualität bei Laptops mit Steckerkarte via UMTS.
Wenn man das liest und sich diese Probleme nicht lösen lassen, könnte es sein, dass sich UMTS nicht so stark durchsetzt. Z.B. auch DAB-Endgeräte scheint es bis jetzt nicht viele zu geben. Ueberhaupt ist es auch das praktischste und bequemste "technische Spielzeug" nicht wert, dass Menschen dafür mit der Gesundheit bezahlen. Ohne Abklärung der gesundheitlichen Auswirkungen wurden zuerst gleich drei Netze von GSM erstellt, nun werden überall UMTS-Antennen aufgestellt, Fernsehsender sollen durch DVBT ersetzt werden, Polizeifunk durch Tetra. Es bestehen Pläne für Wimax. Von den bereits in sehr vielen Haushalten vorhandenen DECT und W-Lan nicht zu reden. Alles wird völlig übertrieben. Gestern sagte mir ein Marketing-Spezialist: die gesunden Erfindungen seien oft nicht diejenigen, mit denen sich viel Geld verdienen lasse und die Telekommunikationsindustrie sei eine "Cash Cow".
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs