von Chris » 31. Januar 2005 11:02
Die Eile, mit der sich die mit der Wiederholungsstudie der TNO-Studie Beauftragten zu Wort gemeldet haben, bestärkt mich in der Annahme, dass es sich dabei um einen Versuch um Schadensbegrenzung handelt, denn das Volk ist sehr hellhörig geworden. Die Argumentation, mit der die 10V/m Exposition einerseits, die Eingrenzung der Altersgruppe und die Forderung nach gesunden, aber elektrosensiblen Probanden anderseits verteidigt wird, scheint mir auf sehr tönernen Füssen zu stehen. Die Eile war wohl auch deshalb begründet, weil niemand mehr, der sich auch nur ein bisschen in der Szene auskennt, daran glauben mag, dass eine solche Studie nicht nach den Wünschen der Betreiber „frisiert“ wird, da sie ja als Geldgeber zu 40 Prozent zeichnen. Es tut mir leid, aber in punkto Studien und deren Ergebnisse, sowie deren Interpretation wurde in der Vergangenheit schon so viel Schindluderei getrieben, so dass sich die beteiligten Wissenschafter nicht zu wundern brauchen, wenn der schon so oft gebrannte Beobachter nach dem Feuer sucht, das da neu entzündet wird. Ausserdem: Was sich in einer solch kurzzeitigen Laborstudie feststellen lässt, kann nicht automatisch auf die Langzeitbelastung von Menschen übertragen werden. Diese leben schliesslich unter Alltagsbedingungen, wo auch noch andere Faktoren mitspielen. Diese lassen sich – im Gegensatz zur Bestrahlung mit Mobilfunkwellen, hier mit UMTS – ja nicht ausschalten. Das heisst also: Auch wer in einem solchen Versuch nicht gerade sofort umkippt, wird, wenn er zu den angesprochenen Alltagsbelastungen diesen zusätzlichen Attacken auf seine Gesundheit ausgeliefert ist, entsprechend reagieren, nach dem Prinzip des Tropfens, der das Mass zum Überlaufen bringt.
Für mich und wahrscheinlich für die meisten gilt deshalb die Forderung: ein rigoroser Ausbaustopp für UMTS, solange, bis die entsprechenden Resulate vorliegen und nicht umgekehrt: wir bauen aus und schauen dann, was bei der Studie heraus kommt.
Chris
Die Eile, mit der sich die mit der Wiederholungsstudie der TNO-Studie Beauftragten zu Wort gemeldet haben, bestärkt mich in der Annahme, dass es sich dabei um einen Versuch um Schadensbegrenzung handelt, denn das Volk ist sehr hellhörig geworden. Die Argumentation, mit der die 10V/m Exposition einerseits, die Eingrenzung der Altersgruppe und die Forderung nach gesunden, aber elektrosensiblen Probanden anderseits verteidigt wird, scheint mir auf sehr tönernen Füssen zu stehen. Die Eile war wohl auch deshalb begründet, weil niemand mehr, der sich auch nur ein bisschen in der Szene auskennt, daran glauben mag, dass eine solche Studie nicht nach den Wünschen der Betreiber „frisiert“ wird, da sie ja als Geldgeber zu 40 Prozent zeichnen. Es tut mir leid, aber in punkto Studien und deren Ergebnisse, sowie deren Interpretation wurde in der Vergangenheit schon so viel Schindluderei getrieben, so dass sich die beteiligten Wissenschafter nicht zu wundern brauchen, wenn der schon so oft gebrannte Beobachter nach dem Feuer sucht, das da neu entzündet wird. Ausserdem: Was sich in einer solch kurzzeitigen Laborstudie feststellen lässt, kann nicht automatisch auf die Langzeitbelastung von Menschen übertragen werden. Diese leben schliesslich unter Alltagsbedingungen, wo auch noch andere Faktoren mitspielen. Diese lassen sich – im Gegensatz zur Bestrahlung mit Mobilfunkwellen, hier mit UMTS – ja nicht ausschalten. Das heisst also: Auch wer in einem solchen Versuch nicht gerade sofort umkippt, wird, wenn er zu den angesprochenen Alltagsbelastungen diesen zusätzlichen Attacken auf seine Gesundheit ausgeliefert ist, entsprechend reagieren, nach dem Prinzip des Tropfens, der das Mass zum Überlaufen bringt.
Für mich und wahrscheinlich für die meisten gilt deshalb die Forderung: ein rigoroser Ausbaustopp für UMTS, solange, bis die entsprechenden Resulate vorliegen und nicht umgekehrt: wir bauen aus und schauen dann, was bei der Studie heraus kommt.
Chris