von Elisabeth Buchs » 14. Februar 2005 10:19
Soeben über den Verteiler von Herrn Weiner reingekommen (Quelle/Informant(in): Frau Dr. Waldmann-Selsam, Bayern): Man wolle von der Universität Bern aus zusammen mit den Hausärzten eine sogenannte epidemiologische Studie organisieren, d.h. die Reaktion von Menschen auf Mobilfunk wird nicht unter Laborbedingungen untersucht, sondern sie werden in ihrem alltäglichen Umfeld über längere Zeit medizinisch begleitet. Im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit werden in einer Studie die Erfahrungen der Hausärzte mit Patienten, die unter elektromagnetischen Feldern leiden, erfasst.
Dr. med. Gerd Oberfeld, als Referent für Gesundheit und Umweltmedizin bei der Salzburger Landesregierung tätig, zog einen historischen Vergleich: Vor 150 Jahren habe man in London festgestellt, dass sich in der Nähe von bestimmten Brunnen schwere Durchfallerkrankungen mit Todesfolge häuften. Daraufhin habe man die Brunnen gesperrt - und tatsächlich seien die Infektionen sofort zurückgegangen. Erst 30 Jahre später habe Robert Koch den verantwortlichen Choleraerreger entdeckt und danach habe es noch einmal 70 Jahr gedauert, bis man den genauen Wirkungsmechanismus verstand. "Wir sind heute in der Beobachtungsphase", so Oberfelds Parallele, "wir erkennen, dass es Krankheiten durch Mobilfunk gibt, wenn auch die genauen Kausalzusammenhänge noch nicht klar sind. Aber bis jetzt tun wir nichts, sondern warten nur weiter ab, bis wir alles bis ins letzte Detail erforscht haben und erklären können."
Der Einfluss der Industrie auf Politik, Behörden, aber auch die Aerzteschaft selbst ist nach Ansicht der Experten enorm. Auch im "Deutschen Aerzteblatt", dem Organ der Aerzteschaft werde bisher kaum über das Thema berichtet. "Information und Aufklärung der Aerzte sind nicht ausreichend", stellte der Bamberger Allgemeinarzt und Mitorganisator des Symposiums Dr. Helmut Heyn fest.
Auf der eigenen Homepage - die sich derzeit noch im Aufbau befindet - werden die Bamberger Symposiums-Vorträge in Kürze abrufbar sein:
www.Aerzte-warnen-vor-Mobilfunk.de
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Soeben über den Verteiler von Herrn Weiner reingekommen (Quelle/Informant(in): Frau Dr. Waldmann-Selsam, Bayern): Man wolle von der Universität Bern aus zusammen mit den Hausärzten eine sogenannte epidemiologische Studie organisieren, d.h. die Reaktion von Menschen auf Mobilfunk wird nicht unter Laborbedingungen untersucht, sondern sie werden in ihrem alltäglichen Umfeld über längere Zeit medizinisch begleitet. Im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Gesundheit werden in einer Studie die Erfahrungen der Hausärzte mit Patienten, die unter elektromagnetischen Feldern leiden, erfasst.
Dr. med. Gerd Oberfeld, als Referent für Gesundheit und Umweltmedizin bei der Salzburger Landesregierung tätig, zog einen historischen Vergleich: Vor 150 Jahren habe man in London festgestellt, dass sich in der Nähe von bestimmten Brunnen schwere Durchfallerkrankungen mit Todesfolge häuften. Daraufhin habe man die Brunnen gesperrt - und tatsächlich seien die Infektionen sofort zurückgegangen. Erst 30 Jahre später habe Robert Koch den verantwortlichen Choleraerreger entdeckt und danach habe es noch einmal 70 Jahr gedauert, bis man den genauen Wirkungsmechanismus verstand. "Wir sind heute in der Beobachtungsphase", so Oberfelds Parallele, "wir erkennen, dass es Krankheiten durch Mobilfunk gibt, wenn auch die genauen Kausalzusammenhänge noch nicht klar sind. Aber bis jetzt tun wir nichts, sondern warten nur weiter ab, bis wir alles bis ins letzte Detail erforscht haben und erklären können."
Der Einfluss der Industrie auf Politik, Behörden, aber auch die Aerzteschaft selbst ist nach Ansicht der Experten enorm. Auch im "Deutschen Aerzteblatt", dem Organ der Aerzteschaft werde bisher kaum über das Thema berichtet. "Information und Aufklärung der Aerzte sind nicht ausreichend", stellte der Bamberger Allgemeinarzt und Mitorganisator des Symposiums Dr. Helmut Heyn fest.
Auf der eigenen Homepage - die sich derzeit noch im Aufbau befindet - werden die Bamberger Symposiums-Vorträge in Kürze abrufbar sein:
www.Aerzte-warnen-vor-Mobilfunk.de
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs