von Elisabeth Buchs » 19. Februar 2005 13:32
Hallo Liza
Im Saldo-Artikel geht es um zwei Dinge: neuartig ist die Erfindung der Swisscom eines modernen DECT (Ecomode) mit geringerer Strahlung und Schlafmodus, sobald der Hörer aufgelegt wird. Die Fragen von Karl hierzu würden mich auch interessieren, vielleicht wissen wir im Juni mehr, wenn diese Geräte auf den Markt kommen.
Dann der zweite Punkt: nachdem jahrelang das Attribut "strahlungsarm" kein Verkaufsargument war, werben nun 1500 Fachgeschäfte erstmals für ein CT1-Telefon, wo die Basistation des Gerätes nur Elektrosmog abgibt, wenn auch tatsächlich telefoniert wird.
Dass uns von den Behörden (Bakom, Comcom) die Möglichkeit der Verwendung von CT1-Telefonen durch anderweitige Nutzung dieser Frequenzen und der Auflage, dass CT1-Telefonen nicht "stören" dürfen, vermiest wird, passt zu allem andern, was wir von diesem Behörden gewohnt sind. Auch wenn es "Bundesamt für Kommunikation" und nicht "Bundesamt für Nichtkommunikation" heisst, sollte das Bakom nicht mit unseren Steuergeldern als grösster Mobilfunkpromotor des Landes fungieren und sich keinen Deut darum scheren, dass bei einer Risikotechnologie gleich drei Netze von Mobilfunkantennen aufgestellt werden und Dauerstrahler wie DECT und W-Lan gesundheitlich problematisch sein können. Und dann den Widerstand und die Erfahrungsberichte von Betroffenen ignorierend, wiederum das ganze Land mit der noch nicht genügend erforschten, zweifelhaften UMTS-Technologie sogar noch mit geplanten vier Netzen zu "versorgen".
Mit den Leuten, die sich bis jetzt nicht um die DECT-Strahlung gekümmert haben, haben Sie leider recht. Jedoch haben wir nun ihnen gegenüber ein Argument mehr als vorher, nämlich dass sogar Swisscom jetzt ein strahlungsärmeres DECT herstellt. Ausserdem gibt es für Personen mit DECT, welche die Strahlung reduzieren wollen, immer noch die einfache Lösung mit Versorgen der Basistation in einer Biscuit-Dose oder in einem Schirmschlauch.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Hallo Liza
Im Saldo-Artikel geht es um zwei Dinge: neuartig ist die Erfindung der Swisscom eines modernen DECT (Ecomode) mit geringerer Strahlung und Schlafmodus, sobald der Hörer aufgelegt wird. Die Fragen von Karl hierzu würden mich auch interessieren, vielleicht wissen wir im Juni mehr, wenn diese Geräte auf den Markt kommen.
Dann der zweite Punkt: nachdem jahrelang das Attribut "strahlungsarm" kein Verkaufsargument war, werben nun 1500 Fachgeschäfte erstmals für ein CT1-Telefon, wo die Basistation des Gerätes nur Elektrosmog abgibt, wenn auch tatsächlich telefoniert wird.
Dass uns von den Behörden (Bakom, Comcom) die Möglichkeit der Verwendung von CT1-Telefonen durch anderweitige Nutzung dieser Frequenzen und der Auflage, dass CT1-Telefonen nicht "stören" dürfen, vermiest wird, passt zu allem andern, was wir von diesem Behörden gewohnt sind. Auch wenn es "Bundesamt für Kommunikation" und nicht "Bundesamt für Nichtkommunikation" heisst, sollte das Bakom nicht mit unseren Steuergeldern als grösster Mobilfunkpromotor des Landes fungieren und sich keinen Deut darum scheren, dass bei einer Risikotechnologie gleich drei Netze von Mobilfunkantennen aufgestellt werden und Dauerstrahler wie DECT und W-Lan gesundheitlich problematisch sein können. Und dann den Widerstand und die Erfahrungsberichte von Betroffenen ignorierend, wiederum das ganze Land mit der noch nicht genügend erforschten, zweifelhaften UMTS-Technologie sogar noch mit geplanten vier Netzen zu "versorgen".
Mit den Leuten, die sich bis jetzt nicht um die DECT-Strahlung gekümmert haben, haben Sie leider recht. Jedoch haben wir nun ihnen gegenüber ein Argument mehr als vorher, nämlich dass sogar Swisscom jetzt ein strahlungsärmeres DECT herstellt. Ausserdem gibt es für Personen mit DECT, welche die Strahlung reduzieren wollen, immer noch die einfache Lösung mit Versorgen der Basistation in einer Biscuit-Dose oder in einem Schirmschlauch.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs