von BLUE SKY » 5. Juni 2010 15:02
Belohnung für Falschinterpretationen
Das Gute zu verbreiten, war noch nie so einfach.
Swisscom, Gandhi, zwei Professoren, nobody und gigaherz als Basis für sorgenfreies Leben im Unnötigen.
Die im Beitrag von Hans-U. Jakob „2.44 Millionen Belohnung für Falschmeldungen zu Interphone“
http://gigaherz.ch/pages/posts/2.44-mil ... ne1615.php
genannte Website zu Gandhi
http://www.dadalos.org/deutsch/vorbilde ... gandhi.htm bringt schon im zweiten Satz die Sache auf den Punkt: „Sein gewaltloses Eintreten gegen Diskriminierung in Südafrika und Indien machen ihn zusammen mit seiner daraus resultierenden Lehre zu einem der wichtigsten Vorbilder der Menschheit.“
Gandhis Motiv war die Herstellung von Freiheit, Gleichheit und Solidarität im Sinne der Menschenrechte, jedoch gegründet gerade nicht auf Mittel wie z.B. die der Französischen Revolution.
Seine Suche nach Wirtschaftsformen, die der Würde des Menschen im praktischen Leben Wirklichkeit verschaffen, hat seine Bewertung der Industrialisierung geprägt. Keineswegs handelte es sich dabei um ideologisch motivierte, selbstgefällige Rückwärtsgewandtheit gegenüber Technik und Modernisierung der Zivilisation. Ausschlaggebend war das Selbstbestimmungs- und Selbstgestaltungsrecht der Menschen im Rahmen der im Wirtschaftsleben als unabdingbar erachteten Respektierung selbst artikulierter Bedürfnisse von Schwachen. Als in diesem Sinne „schwach“ sind diejenigen Menschen zu verstehen, die in Bedingungen leben, die sie ausbeutbar machen.
Aus dieser Perspektive untersuchte er die Anknüpfung an vorgefundene oder wiederbelebbare Traditionen auf ihre Eignung als Mittel zur Emanzipation und lehnte sie ab – wie z.B. das Kastensystem -, wenn sie dem nicht entsprechen konnten. Konsequent hat Gandhi den „experimentellen“ Charakter seines Ansatzes betont und damit die Gleichwertigkeit von grundsätzlicher Offenheit und Verbindlichkeit in moralischer Hinsicht als Vorraussetzung für die Entwicklung einer gewaltfreien Kultur gewürdigt. Im Experiment sollte sich erweisen, welche Lebensformen als für dieses Ziel geeignet erkannt werden konnten. Das Aufgreifen oder Ausscheiden sowohl tradierter als auch moderner Formen musste sich praktisch bewahrheiten.
Weil das Gebaren der Wirtschaftsakteure in der damaligen englischen Textilindustrie sich als auf Ausbeutung angelegt erwies, wurde die Anknüpfung an die Tradition (z.B. Spinnrad) gewählt. Der Einheit der Verwirklichung der materiellen und ideellen Bedürfnisse der Menschen war damit allein noch nicht gedient; es sollte ein Anfang für die Entwicklung einer Alternative geschaffen werden, deren Umsetzung schon an der Wurzel den selbst gesetzten Zielen folgte.
Die Bedürfnisse des Menschen werden im Bereich des Materiellen als Bedarf am Markt artikuliert. Die Wahr-Nehmung seiner Bedürfnisse ist beim Menschen von der Qualität des Milieus der moralischen Verbindlichkeit, in der lebt, geprägt und stellt somit einen sozialen Akt dar. In seiner Fortsetzung erfolgt aus dieser Wahr-Nehmung die Bedarfsartikulation. Überflüssige Waren stellen eine Fragwürdigkeit hinsichtlich der moralischen Verbindlichkeit im Wirtschaftsprozess ebenso dar wie ein Mangel an solchen. „Über-Flüssigkeit“ von Warenangeboten ist im real bildhaften Sinne insofern ein Ausdruck davon, dass in der Kultur Formen „zu flüssig“ im Sinne von menschlich unverbindlich sind – will sagen ungerecht, mithin ausbeutend, weil den Gleichheitsgrundsätzen nicht entsprechend.
Zur Förderung der intellektuellen Verdauung der Zutaten einer Werbekampagne wie die der Swisscom empfehle ich aus meiner Kenntnis und Erfahrung in der Anwendung des natürlichen Mentalheilmittels des Gesunderzählens - in homöopathischer Dosierung, also einfach potenziert genug genommen - den als „Kleingedrucktes zur Sendung“ nachgeschobenen Gipfelblick des Bergführers am Ende seines hemdsärmeligen Aufstiegs:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... m-02062010. Ungefähre 8 Minuten, die man sich gönnen sollte.
Lesch gelangt auf einem Weg -, der sich auf langen Strecken so unwissentlich wie verbluffend parallel zu unserer obigen Erörterung erstreckt,- zur Beantwortung seiner Frage „Woran orientiert sich die Moderne?" zur Empfehlung, als Mittel zur Befreiung aus der Gefangenschaft im Netz der Strahlung - ganz im Sinn von Gandhis Spinnrad - ein so einfaches Werkzeug wie eine Schere zu benutzen. Wie kann er das nur gemeint haben, fragt man sich doch etwas verdutzt? Denn wortwörtlich sicher nicht, jedenfalls keine Schneiderschere oder so was, dafür ist er zu sehr Physiker. Sollte diese Unschärfe, was bei einer Schere, mit der man so etwas Grosses vor hätte, ja sowieso blöd wäre, auch dem Verhaltensforscher Lerchl aufgefallen sein, wäre es nur konsequent, wenn dieser auch hier – so von Kollege zu Kollege, denn wie Lesch dem Publikum schon offenherzig eingestehen musste, versteht auch er vieles nicht mehr, womöglich - in den Maschen des Strahlennetzes ja kein Wunder - sogar nicht eine mögliche gewisse Bedeutung dessen, was er selber sagte, - also, wenn Lerchl zu der Einsicht käme, dass eine Anfrage im Sinne jener Besorgnis, die er schon einmal, das war in so einem Forum – ein Forum für befreiendes Reden gewissermassen (komisches Wort, klingt so ahnlich wie "gewisser Massen", man sollte es besser nicht mit ss schreiben) könnte man das nennen – schon einmal geäußert hatte; dass also diese gewisse, bis zur Basis hinab besorgte Nachfrage eben auch hier gerechtfertigt wäre. Natürlich, man sollte sich auch da nicht sich in ein Netz von ungerechtfertigten Sorgen einwickeln und verheddern.
Trotzdem. Sie wissen doch, wie das meine? Also ich meine, der Lerchl könnte einfach aufgrund seiner von ihm angedeuteten Fähigkeit zur Basiswahrnehmung dem Kollegen Lesch erläutern, wie man das verstehen kann, was der gesagt hat. Nämlich wie man mit so einer Schere, natürlich groß und kräftig – und isoliert, also, das wissen auch Zoologen, elektrisch topisoliert genug - müsste sie schon sein, damit man durchaus ganz konkret, wenn man die Phantasie hätte, sich das mal richtig auszumalen, und dann vielleicht auch noch kraxeln könnte, etwas machen könnte, um das Netz der Strahlung zu zerschneiden. Ganz einfach einfach so.
Immerhin, den Kittel hat der Lesch ja schon ausgezogen und die Ärmel hochgekrempelt. Deswegen hoffe ich, die reden mal miteinander darüber und sagen dann öffentlich wieder was dazu. Weil, wenn ich nicht mitbekomme, was die dazu denken, - dafür sollten die modernen Kommunikationsmittel ja schon nützlich sein, nämlich dass man das mitbekommt, was solche gut informierten Leute darüber denken - dann mache ich mir in meiner Uninformiertheit am Ende noch ganz unnötige Sorgen - wegen der Basis halt. Weil die muss ja unweigerlich, naturgesetzmässig gewissermassen, immer grösser werden, je mehr Leute in der Gesellschaft da unten ankommen, wo die sind, die nicht mehr mitkommen, weil sie nicht mehr können, vor lauter Netzstrahlung. Da sollte man dann schon was machen mit relativ einfachen Mitteln. Das sieht er, wie ich finde, genauso klar wie die swisscom, die kommt ja aus der Schweiz, wo's noch höhere Berge gibt. In solch kapitalen Höhen wird man schon von Natur aus weitsichtig. Bei so viel dünner Luft fällt es allerdings selbst der swisscom schon etwas schwer zu kapieren, für welches Vorbild sie damit letztlich so teuer wirbt. Gandhi hatte schliesslich auch kein Handy.
[b]Belohnung für Falschinterpretationen[/b]
Das Gute zu verbreiten, war noch nie so einfach.
Swisscom, Gandhi, zwei Professoren, nobody und gigaherz als Basis für sorgenfreies Leben im Unnötigen.
Die im Beitrag von Hans-U. Jakob „2.44 Millionen Belohnung für Falschmeldungen zu Interphone“
http://gigaherz.ch/pages/posts/2.44-millionen-belohnung-fuer-falschmeldungen-zu-interphone1615.php
genannte Website zu Gandhi http://www.dadalos.org/deutsch/vorbilder/vorbilder/gandhi/gandhi.htm bringt schon im zweiten Satz die Sache auf den Punkt: „Sein gewaltloses Eintreten gegen Diskriminierung in Südafrika und Indien machen ihn zusammen mit seiner daraus resultierenden Lehre zu einem der wichtigsten Vorbilder der Menschheit.“
Gandhis Motiv war die Herstellung von Freiheit, Gleichheit und Solidarität im Sinne der Menschenrechte, jedoch gegründet gerade nicht auf Mittel wie z.B. die der Französischen Revolution.
Seine Suche nach Wirtschaftsformen, die der Würde des Menschen im praktischen Leben Wirklichkeit verschaffen, hat seine Bewertung der Industrialisierung geprägt. Keineswegs handelte es sich dabei um ideologisch motivierte, selbstgefällige Rückwärtsgewandtheit gegenüber Technik und Modernisierung der Zivilisation. Ausschlaggebend war das Selbstbestimmungs- und Selbstgestaltungsrecht der Menschen im Rahmen der im Wirtschaftsleben als unabdingbar erachteten Respektierung selbst artikulierter Bedürfnisse von Schwachen. Als in diesem Sinne „schwach“ sind diejenigen Menschen zu verstehen, die in Bedingungen leben, die sie ausbeutbar machen.
Aus dieser Perspektive untersuchte er die Anknüpfung an vorgefundene oder wiederbelebbare Traditionen auf ihre Eignung als Mittel zur Emanzipation und lehnte sie ab – wie z.B. das Kastensystem -, wenn sie dem nicht entsprechen konnten. Konsequent hat Gandhi den „experimentellen“ Charakter seines Ansatzes betont und damit die Gleichwertigkeit von grundsätzlicher Offenheit und Verbindlichkeit in moralischer Hinsicht als Vorraussetzung für die Entwicklung einer gewaltfreien Kultur gewürdigt. Im Experiment sollte sich erweisen, welche Lebensformen als für dieses Ziel geeignet erkannt werden konnten. Das Aufgreifen oder Ausscheiden sowohl tradierter als auch moderner Formen musste sich praktisch bewahrheiten.
Weil das Gebaren der Wirtschaftsakteure in der damaligen englischen Textilindustrie sich als auf Ausbeutung angelegt erwies, wurde die Anknüpfung an die Tradition (z.B. Spinnrad) gewählt. Der Einheit der Verwirklichung der materiellen und ideellen Bedürfnisse der Menschen war damit allein noch nicht gedient; es sollte ein Anfang für die Entwicklung einer Alternative geschaffen werden, deren Umsetzung schon an der Wurzel den selbst gesetzten Zielen folgte.
Die Bedürfnisse des Menschen werden im Bereich des Materiellen als Bedarf am Markt artikuliert. Die Wahr-Nehmung seiner Bedürfnisse ist beim Menschen von der Qualität des Milieus der moralischen Verbindlichkeit, in der lebt, geprägt und stellt somit einen sozialen Akt dar. In seiner Fortsetzung erfolgt aus dieser Wahr-Nehmung die Bedarfsartikulation. Überflüssige Waren stellen eine Fragwürdigkeit hinsichtlich der moralischen Verbindlichkeit im Wirtschaftsprozess ebenso dar wie ein Mangel an solchen. „Über-Flüssigkeit“ von Warenangeboten ist im real bildhaften Sinne insofern ein Ausdruck davon, dass in der Kultur Formen „zu flüssig“ im Sinne von menschlich unverbindlich sind – will sagen ungerecht, mithin ausbeutend, weil den Gleichheitsgrundsätzen nicht entsprechend.
Zur Förderung der intellektuellen Verdauung der Zutaten einer Werbekampagne wie die der Swisscom empfehle ich aus meiner Kenntnis und Erfahrung in der Anwendung des natürlichen Mentalheilmittels des Gesunderzählens - in homöopathischer Dosierung, also einfach potenziert genug genommen - den als „Kleingedrucktes zur Sendung“ nachgeschobenen Gipfelblick des Bergführers am Ende seines hemdsärmeligen Aufstiegs: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1010490/Vorschau-zur-Sendung-vom-02.06.2010#/beitrag/video/1053018/%C3%9Cbrigens--zur-Sendung-vom-02062010. Ungefähre 8 Minuten, die man sich gönnen sollte.
Lesch gelangt auf einem Weg -, der sich auf langen Strecken so unwissentlich wie verbluffend parallel zu unserer obigen Erörterung erstreckt,- zur Beantwortung seiner Frage „Woran orientiert sich die Moderne?" zur Empfehlung, als Mittel zur Befreiung aus der Gefangenschaft im Netz der Strahlung - ganz im Sinn von Gandhis Spinnrad - ein so einfaches Werkzeug wie eine Schere zu benutzen. Wie kann er das nur gemeint haben, fragt man sich doch etwas verdutzt? Denn wortwörtlich sicher nicht, jedenfalls keine Schneiderschere oder so was, dafür ist er zu sehr Physiker. Sollte diese Unschärfe, was bei einer Schere, mit der man so etwas Grosses vor hätte, ja sowieso blöd wäre, auch dem Verhaltensforscher Lerchl aufgefallen sein, wäre es nur konsequent, wenn dieser auch hier – so von Kollege zu Kollege, denn wie Lesch dem Publikum schon offenherzig eingestehen musste, versteht auch er vieles nicht mehr, womöglich - in den Maschen des Strahlennetzes ja kein Wunder - sogar nicht eine mögliche gewisse Bedeutung dessen, was er selber sagte, - also, wenn Lerchl zu der Einsicht käme, dass eine Anfrage im Sinne jener Besorgnis, die er schon einmal, das war in so einem Forum – ein Forum für befreiendes Reden gewissermassen (komisches Wort, klingt so ahnlich wie "gewisser Massen", man sollte es besser nicht mit ss schreiben) könnte man das nennen – schon einmal geäußert hatte; dass also diese gewisse, bis zur Basis hinab besorgte Nachfrage eben auch hier gerechtfertigt wäre. Natürlich, man sollte sich auch da nicht sich in ein Netz von ungerechtfertigten Sorgen einwickeln und verheddern.
Trotzdem. Sie wissen doch, wie das meine? Also ich meine, der Lerchl könnte einfach aufgrund seiner von ihm angedeuteten Fähigkeit zur Basiswahrnehmung dem Kollegen Lesch erläutern, wie man das verstehen kann, was der gesagt hat. Nämlich wie man mit so einer Schere, natürlich groß und kräftig – und isoliert, also, das wissen auch Zoologen, elektrisch topisoliert genug - müsste sie schon sein, damit man durchaus ganz konkret, wenn man die Phantasie hätte, sich das mal richtig auszumalen, und dann vielleicht auch noch kraxeln könnte, etwas machen könnte, um das Netz der Strahlung zu zerschneiden. Ganz einfach einfach so.
Immerhin, den Kittel hat der Lesch ja schon ausgezogen und die Ärmel hochgekrempelt. Deswegen hoffe ich, die reden mal miteinander darüber und sagen dann öffentlich wieder was dazu. Weil, wenn ich nicht mitbekomme, was die dazu denken, - dafür sollten die modernen Kommunikationsmittel ja schon nützlich sein, nämlich dass man das mitbekommt, was solche gut informierten Leute darüber denken - dann mache ich mir in meiner Uninformiertheit am Ende noch ganz unnötige Sorgen - wegen der Basis halt. Weil die muss ja unweigerlich, naturgesetzmässig gewissermassen, immer grösser werden, je mehr Leute in der Gesellschaft da unten ankommen, wo die sind, die nicht mehr mitkommen, weil sie nicht mehr können, vor lauter Netzstrahlung. Da sollte man dann schon was machen mit relativ einfachen Mitteln. Das sieht er, wie ich finde, genauso klar wie die swisscom, die kommt ja aus der Schweiz, wo's noch höhere Berge gibt. In solch kapitalen Höhen wird man schon von Natur aus weitsichtig. Bei so viel dünner Luft fällt es allerdings selbst der swisscom schon etwas schwer zu kapieren, für welches Vorbild sie damit letztlich so teuer wirbt. Gandhi hatte schliesslich auch kein Handy.