von The Future's Black » 4. März 2005 12:10
© Der Bund; 04.03.2005; Seite 26
Stadt-Region
Der Bund
Antennenstreit: Lösung in Sicht
WILER BEI UTZENSTORF · Seit August 2004 wehren sich mehrere Personen aus Wiler bei Utzenstorf, darunter das Aktionskomitee «Nid zmitts im Dorf» und der Gemeinderat, gegen den Bau einer Orange-Antenne im Dorfzentrum. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Orange will zwar am Standort Werkstrasse festhalten. Denn der Versuch der Einsprechenden, dem Unternehmen einen Alternativstandort vorzuschlagen, schlug fehl. Orange erklärt sich aber bereit, eine Antenne mit geringerer Leistung und flacherem Sendewinkel zu bauen. Dies wird den Kreis der Betroffenen um 100 Meter verkleinern und die Strahlung bis zu 50 Prozent senken.
Wie kommt Orange zu diesem Kompromiss, das Unternehmen wäre ja im Vorteil (Verordnung über nichtionisierende Strahlung wird eingehalten)? Pressesprecher Tilman Eberle will das Vorgehen nicht verallgemeinern. In 99 Prozent der Fälle werde das geplante Projekt bewilligt. Weil sich in Wiler eine Diskussionsbereitschaft ergeben habe, habe Orange dies vorgeschlagen.
Die insgesamt 66 Einsprachen werden nun zurückgezogen und in Rechtsverwahrungen umgewandelt. Bis Orange die Änderung unterzeichnet, bleiben aber die Einsprachen des Komitees und des Gemeinderats aufrechterhalten. «Zu diesem Schritt haben wir uns schweren Herzens» entschlossen, so Komiteesprecher Markus Schütte. Der Rechtsweg bis vor Bundesgericht wäre teuer und kaum erfolgreich. Unterzeichnet haben die Einsprachen 228 Bewohner, dies bei einer Einwohnerzahl von 800. Sobald das Abkommen gilt, kann Orange ohne neue Publikation die modifizierte Antenne bauen lassen. (mob)
© Der Bund; 04.03.2005; Seite 26
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Antennenstreit: Lösung in Sicht
WILER BEI UTZENSTORF · Seit August 2004 wehren sich mehrere Personen aus Wiler bei Utzenstorf, darunter das Aktionskomitee «Nid zmitts im Dorf» und der Gemeinderat, gegen den Bau einer Orange-Antenne im Dorfzentrum. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Orange will zwar am Standort Werkstrasse festhalten. Denn der Versuch der Einsprechenden, dem Unternehmen einen Alternativstandort vorzuschlagen, schlug fehl. Orange erklärt sich aber bereit, eine Antenne mit geringerer Leistung und flacherem Sendewinkel zu bauen. Dies wird den Kreis der Betroffenen um 100 Meter verkleinern und die Strahlung bis zu 50 Prozent senken.
Wie kommt Orange zu diesem Kompromiss, das Unternehmen wäre ja im Vorteil (Verordnung über nichtionisierende Strahlung wird eingehalten)? Pressesprecher Tilman Eberle will das Vorgehen nicht verallgemeinern. In 99 Prozent der Fälle werde das geplante Projekt bewilligt. Weil sich in Wiler eine Diskussionsbereitschaft ergeben habe, habe Orange dies vorgeschlagen.
Die insgesamt 66 Einsprachen werden nun zurückgezogen und in Rechtsverwahrungen umgewandelt. Bis Orange die Änderung unterzeichnet, bleiben aber die Einsprachen des Komitees und des Gemeinderats aufrechterhalten. «Zu diesem Schritt haben wir uns schweren Herzens» entschlossen, so Komiteesprecher Markus Schütte. Der Rechtsweg bis vor Bundesgericht wäre teuer und kaum erfolgreich. Unterzeichnet haben die Einsprachen 228 Bewohner, dies bei einer Einwohnerzahl von 800. Sobald das Abkommen gilt, kann Orange ohne neue Publikation die modifizierte Antenne bauen lassen. (mob)