von Elisabeth Buchs » 17. März 2005 10:40
Bei der Wiederholung des Experiments mit den drei Versuchspersonen, denen es im ersten Test gelungen war, die Exposition eines kopfnahen Mobilfunktelefons zu 100 % genau zu unterscheiden, konnte das Testergebnis des ersten Versuchs nicht mehr bestätigt werden.
Während der einstündigen Testphase wurden die Probanden 3-mal einem Feld ausgesetzt und 3-mal keinem. In dieser Zeitspanne wurden die Probanden im Einfachblindversuch dem Feld eines Handys mit 2 W Sendeleistung ausgesetzt, das ca. 30 cm vom Kopf der Probanden entfernt war. Gemessen wurde die spezifische Absorptionsrate SAR am Kopf der Versuchspersonen. Der Abstand von 30 cm zwischen Handy und Kopf spiegelt in etwa die Alltagssituation wider, dass jemand in einem öffentlichen Verkehrsmittel sitzt und ein Sitznachbar mit dem Handy telefoniert. Nach 30 cm ist in den Versuchen des Bundesamts für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin der SAR-Wert bereits auf 1 : 1100 des Wertes gefallen, der unmittelbar am Handy gemessen werden konnte.
Wegen knapper Budgetmittel will sich das BAuA nicht länger um die Erforschung der Elektrosensibilität kümmern, ungeachtet der Ergebnisse.
Kommentar: Durch wertfreies Sammeln eigener Beobachtungen und wenn möglich Ueberprüfen, wann ich auf welche Felder reagiere, hoffe ich einige Verknüpfungen herstellen zu können betreffend Elektrosensibilität.
Auf einer etwa halbstündigen Bahnfahrt im gleichen Abteil neben einer handytelefonierenen und einer "simsenden" Person spürte ich rein gar nichts.
Bei einem etwa zweistündigen Aufenthalt neben zwei Orange-Antennen bekam ich Beschwerden wie bleierne Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Etwa 10 m während ungefähr einer Viertelstunde neben einer auf einem Gebäude stehenden Antenne spüre ich rein gar nichts.
Auf der Autobahn bekomme ich oft ein kurzes Stechen im Kopf, am selben Ort bei der gleichen Strecke manchmal tageszeitabhängig (unterschiedliche Auslastung der Antenne?)
Im Stadtzentrum kann ich mich meistens beschwerdefrei aufhalten, während ich manchmal auf dem Land an gewissen Orten ein kurzes Stechen bekomme.
In den Ferien etwa 100 m neben einer Antenne hatte ich vor allem Freitag und Samstag Abend Probleme, dies trotz Abschirmung (vermehrtes Handytelefonieren zu dieser Zeit?)
Vom DECT der Nachbarn nahe unserer Küche - kam im Wohn- und Schlafzimmer nicht rein, bekam ich von ihrem ersten stärkeren DECT, gemessen ca. 0,2 V/m bleierne Müdigkeit, Kopfschmerzen, die ich auf zuerst auf die Ozonbelastung im Jahrhundertsommer zurückführte. Bei Entfernen des DECT verschwanden die Beschwerden trotz Ozon. Beim zweiten schwächeren DECT, ca. 0,15 V/m ab und zu Kopfschmerzen. Dank Abschirmung direkt an der Fassade beim DECT jetzt keinerlei Probleme mehr.
Bei Tests mit Elektrosensiblen ist vor allem eine genügende Zeitdauer wichtig. Unter einer dreitägigen Versuchsdauer z.B. mit einem DECT (mit Abbruchmöglichkeit, wenn es gemerkt wird) und Regeneration von einem Tag und einer Nacht, würde ich gar keinen Versuch anbieten.
Bei der Niederfrequenz wird es eher noch schwieriger, die Symptome unterscheiden sich bei mir von denen von Mobilfunk, DECT und Radar. Ich hatte über das Buwal Kontakt zu Herrn Christopher Müller von der Nemesis-Studie, wurde damals wegen schlechter Gesundheit nicht angenommen, war jedoch am Schlussvortrag in der ETH dabei. Soviel ich noch weiss, wurde 4 Stunden befeldet von Mitternacht bis 4 Uhr, oder eben dann nicht. Da ich mit Schlaflosigkeit reagiere, frage ich mich, ob ich das Feld überhaupt gemerkt hätte, wenn ich schon vorher eingeschlafen wäre.
Es bleiben viele offene Fragen und ich hoffe, dass die Elektrosensibilität aufrichtig erforscht wird und nicht nur in Kurzzeitversuchen, von denen man den Verdacht nicht ganz loswerden kann, dass sie darauf angelegt werden könnten, nichts zu finden.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Bei der Wiederholung des Experiments mit den drei Versuchspersonen, denen es im ersten Test gelungen war, die Exposition eines kopfnahen Mobilfunktelefons zu 100 % genau zu unterscheiden, konnte das Testergebnis des ersten Versuchs nicht mehr bestätigt werden.
Während der einstündigen Testphase wurden die Probanden 3-mal einem Feld ausgesetzt und 3-mal keinem. In dieser Zeitspanne wurden die Probanden im Einfachblindversuch dem Feld eines Handys mit 2 W Sendeleistung ausgesetzt, das ca. 30 cm vom Kopf der Probanden entfernt war. Gemessen wurde die spezifische Absorptionsrate SAR am Kopf der Versuchspersonen. Der Abstand von 30 cm zwischen Handy und Kopf spiegelt in etwa die Alltagssituation wider, dass jemand in einem öffentlichen Verkehrsmittel sitzt und ein Sitznachbar mit dem Handy telefoniert. Nach 30 cm ist in den Versuchen des Bundesamts für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin der SAR-Wert bereits auf 1 : 1100 des Wertes gefallen, der unmittelbar am Handy gemessen werden konnte.
Wegen knapper Budgetmittel will sich das BAuA nicht länger um die Erforschung der Elektrosensibilität kümmern, ungeachtet der Ergebnisse.
Kommentar: Durch wertfreies Sammeln eigener Beobachtungen und wenn möglich Ueberprüfen, wann ich auf welche Felder reagiere, hoffe ich einige Verknüpfungen herstellen zu können betreffend Elektrosensibilität.
Auf einer etwa halbstündigen Bahnfahrt im gleichen Abteil neben einer handytelefonierenen und einer "simsenden" Person spürte ich rein gar nichts.
Bei einem etwa zweistündigen Aufenthalt neben zwei Orange-Antennen bekam ich Beschwerden wie bleierne Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Etwa 10 m während ungefähr einer Viertelstunde neben einer auf einem Gebäude stehenden Antenne spüre ich rein gar nichts.
Auf der Autobahn bekomme ich oft ein kurzes Stechen im Kopf, am selben Ort bei der gleichen Strecke manchmal tageszeitabhängig (unterschiedliche Auslastung der Antenne?)
Im Stadtzentrum kann ich mich meistens beschwerdefrei aufhalten, während ich manchmal auf dem Land an gewissen Orten ein kurzes Stechen bekomme.
In den Ferien etwa 100 m neben einer Antenne hatte ich vor allem Freitag und Samstag Abend Probleme, dies trotz Abschirmung (vermehrtes Handytelefonieren zu dieser Zeit?)
Vom DECT der Nachbarn nahe unserer Küche - kam im Wohn- und Schlafzimmer nicht rein, bekam ich von ihrem ersten stärkeren DECT, gemessen ca. 0,2 V/m bleierne Müdigkeit, Kopfschmerzen, die ich auf zuerst auf die Ozonbelastung im Jahrhundertsommer zurückführte. Bei Entfernen des DECT verschwanden die Beschwerden trotz Ozon. Beim zweiten schwächeren DECT, ca. 0,15 V/m ab und zu Kopfschmerzen. Dank Abschirmung direkt an der Fassade beim DECT jetzt keinerlei Probleme mehr.
Bei Tests mit Elektrosensiblen ist vor allem eine genügende Zeitdauer wichtig. Unter einer dreitägigen Versuchsdauer z.B. mit einem DECT (mit Abbruchmöglichkeit, wenn es gemerkt wird) und Regeneration von einem Tag und einer Nacht, würde ich gar keinen Versuch anbieten.
Bei der Niederfrequenz wird es eher noch schwieriger, die Symptome unterscheiden sich bei mir von denen von Mobilfunk, DECT und Radar. Ich hatte über das Buwal Kontakt zu Herrn Christopher Müller von der Nemesis-Studie, wurde damals wegen schlechter Gesundheit nicht angenommen, war jedoch am Schlussvortrag in der ETH dabei. Soviel ich noch weiss, wurde 4 Stunden befeldet von Mitternacht bis 4 Uhr, oder eben dann nicht. Da ich mit Schlaflosigkeit reagiere, frage ich mich, ob ich das Feld überhaupt gemerkt hätte, wenn ich schon vorher eingeschlafen wäre.
Es bleiben viele offene Fragen und ich hoffe, dass die Elektrosensibilität aufrichtig erforscht wird und nicht nur in Kurzzeitversuchen, von denen man den Verdacht nicht ganz loswerden kann, dass sie darauf angelegt werden könnten, nichts zu finden.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs