von A.Masson » 24. März 2005 20:56
Zur besonders starken Antenne, 6860 W ERP in eine Richtung (von 30 Grad bis 40 Grad):
Da gibt es nichts mehr einzubeziehen, und es kann nur noch der Baufortschritt beobachtet werden. Die Beschwerdefrist läuft jetzt über die Ostertage ab; die sehr wenigen Leute, die sich wehrten, können die Gerichts- und Spruch- und Gegenanwaltsgebühren nicht bezahlen, zumal man mit Sicherheit verliert. Die Beschwerde wäre fertig geschrieben, aber sie kann so nicht abgeschickt werden.
Unter Google suche man einmal unter uhs (ultra high site), umts etc., und man wird die neueste Entwicklung in Deutschland sehen, wonach man mit den UMTS-Antennen nicht mehr direkt in die Quartiere geht, sondern ab sehr hohen Türmen hinunterzustrahlen versucht. Exakt und haargenau diese Situation hätte man gehabt in Allenwinden, ab einem Hügel mit darauf stehendem Hochspannungsmast. Auch die Horizontaldistanz (einige wenige Kilometer) wäre gut dringelegen. Der Gemeinderat hat diese Informationen bereits bei seinem Entscheid zur Baubewilligung auf dem Tisch gehabt - aber er schaut nicht hin, er schaut nicht her, er hat auswendig gelernt, dass die Behörden gar nichts tun können als nur bewilligen.
Es ist zur reinen Glaubensfrage geworden. Argumentieren oder diskutieren kann man nicht mehr. Man kann auch nicht diskutieren, ob es einen Teufel gibt oder nicht.
Manchmal gibt's trotzdem etwas Humor in der tristen Angelegenheit. Die Gemeinde- und Kantonsbehörden jammern und wiederholen immer wieder, dass sie keinen Spielraum hätten in der ganzen Bewilligungspraxis. Alles müssen sie bewilligen: keinen Spielraum, keinen Spielraum, keinen Ermessensspielraum. Nun schreibt gerade Orange das Gegenteil! Der Gemeindepräsident erkundigt sich wegen einer anderen Antenne, unter anderem bei Orange, und die wissen nichts passenderes zu schreiben als: "Wenn Herr Masson hier den Finger auf wunde Punkte legt, kann man ihm teilweise zustimmen. Wenn er aber nicht verstehen will, dass die Behörden auf Stufe Kanton und Gemeinde in der Anwendung dieser Bestimmungen einen Ermessensspielraum haben und diesen richtigerweise auch anwenden, dann ist das sein Problem." (17.Feb.2005). Hüst und hott, und niemand weiss was er wott. Wir sind sicher gut behütet durch unsere Obrigkeit. Schlafen Sie gut, solange noch nicht 6860 W auf Ihr Schlafzimmerfenster zielen.
A.Masson
Zur besonders starken Antenne, 6860 W ERP in eine Richtung (von 30 Grad bis 40 Grad):
Da gibt es nichts mehr einzubeziehen, und es kann nur noch der Baufortschritt beobachtet werden. Die Beschwerdefrist läuft jetzt über die Ostertage ab; die sehr wenigen Leute, die sich wehrten, können die Gerichts- und Spruch- und Gegenanwaltsgebühren nicht bezahlen, zumal man mit Sicherheit verliert. Die Beschwerde wäre fertig geschrieben, aber sie kann so nicht abgeschickt werden.
Unter Google suche man einmal unter uhs (ultra high site), umts etc., und man wird die neueste Entwicklung in Deutschland sehen, wonach man mit den UMTS-Antennen nicht mehr direkt in die Quartiere geht, sondern ab sehr hohen Türmen hinunterzustrahlen versucht. Exakt und haargenau diese Situation hätte man gehabt in Allenwinden, ab einem Hügel mit darauf stehendem Hochspannungsmast. Auch die Horizontaldistanz (einige wenige Kilometer) wäre gut dringelegen. Der Gemeinderat hat diese Informationen bereits bei seinem Entscheid zur Baubewilligung auf dem Tisch gehabt - aber er schaut nicht hin, er schaut nicht her, er hat auswendig gelernt, dass die Behörden gar nichts tun können als nur bewilligen.
Es ist zur reinen Glaubensfrage geworden. Argumentieren oder diskutieren kann man nicht mehr. Man kann auch nicht diskutieren, ob es einen Teufel gibt oder nicht.
Manchmal gibt's trotzdem etwas Humor in der tristen Angelegenheit. Die Gemeinde- und Kantonsbehörden jammern und wiederholen immer wieder, dass sie keinen Spielraum hätten in der ganzen Bewilligungspraxis. Alles müssen sie bewilligen: keinen Spielraum, keinen Spielraum, keinen Ermessensspielraum. Nun schreibt gerade Orange das Gegenteil! Der Gemeindepräsident erkundigt sich wegen einer anderen Antenne, unter anderem bei Orange, und die wissen nichts passenderes zu schreiben als: "Wenn Herr Masson hier den Finger auf wunde Punkte legt, kann man ihm teilweise zustimmen. Wenn er aber nicht verstehen will, dass die Behörden auf Stufe Kanton und Gemeinde in der Anwendung dieser Bestimmungen einen Ermessensspielraum haben und diesen richtigerweise auch anwenden, dann ist das sein Problem." (17.Feb.2005). Hüst und hott, und niemand weiss was er wott. Wir sind sicher gut behütet durch unsere Obrigkeit. Schlafen Sie gut, solange noch nicht 6860 W auf Ihr Schlafzimmerfenster zielen.
A.Masson