DVB-T -- Berechnung der maximalen Belastung möglich?

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Leider,

von Ziemli.ch verstrahlt... » 3. Oktober 2010 21:55

leider, Herr Jakob, gibt es bei bundesnetzangentur.de keine genaueren Angaben zu EIRP oder IRP was einem erlauben würde Rückschlüsse auf das was ankommt nach XX Metern zu berechnen.

Aber so ist das nun mal mit den Goym, Sie werden halt einfach zu Krüppeln gestrahlt, ohne Genaueres zu erfahren. Lerchl und seine Helfer tun ein übriges dazu, selber werden Sie natürlich auch zu Krüppel gestrahlt, aber fühlen sich noch ganz toll dabei! :-)

Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.
(Napoléon Bonaparte)

Berechnungen

von Hans-U. Jakob » 3. Oktober 2010 10:54

Anonymous hat geschrieben:Kann hier keiner helfen? :(
Doch, doch! Können schon. Aber nicht hier öffentlich. Sonst landen wir null komma plötzlich auf dem Stadtmist von München, an der Stefan Schall-Strasse oder beim Oberaffen der Bremer Stadtmusikanten. Und die Wölfle heulen schon.

Ihre Tabelle sagt mir leider gar nicht viel.
Für eine exakte Berechnung müsste ich von jeder Antenne das Antennendiagramm haben. Horizontal wie vertikal. Dann müsste ich von jeder Antenne die exakte Senderichtung wissen. Horizontal wie vertikal.
Dann müsste ich von jeder Antenne die abgestrahlte Sendeleistung in Watt ERP oder die Leistung am Senderausgang plus den Antennengewinn kennen.
Dann müsste ich den Abstand von Ihrem Wohnort und die Höhendifferenz zu jeder Antenne wissen.
Ohne diese Angaben kann ich nur schätzen.
Je nachdem wie die Antennen gerichtet sind:
haben Sie bei 155kW ERP
und 200m Höhendifferenz
bei einer Distanz von 4km
eine Belastung zwischen 0.18 und 0.68V/m (Volt pro Meter)
Wenn Sie nicht zu weit weg von Schwarzenburg wohnen, gebe ich Ihnen gerne einen Gratis-Einführungskurs in diese Rechnerei.
Hans-U. Jakob
Tel 031 731 04 31

von Gast » 3. Oktober 2010 09:32

Kann hier keiner helfen? :(

DVB-T -- Berechnung der maximalen Belastung möglich?

von Vinyard » 22. September 2010 09:52

Hallo,

ich wohne leider in unmittelbarer Nähe eines Sendeturms für Rundfunk.

Ein Gerät für Mobilfunkmessungen liegt mir auch zur Hand, aber für die Messung dieser Frequenzen ist es leider nicht brauchbar. Ein kostengünstiges für Laien empfehlenswertes Gerät ist mir auch nicht bekannt.

Allerdings kann ich mich an den Beitrag eines User (Hans-Jürgen? Hans-Joachim? oder so ähnlich...) erinnern, der die maximale Belastung auch berechnen konnte. Habe dazu leider im Netz nichts gefunden. Ist wohl zu kompliziert.

Vielleicht kann mir aber wer helfen:

Entfernung: 4 km Luftlinie, direkter Sichtkontakt; Höhenunterschied von Aussendehöhe zum Wohnhaus ca. 200 m.

Senderdaten:

Sendeantenne Montagehöhe über Grund (m) Hauptstrahlrichtung (HSR) in ° Sicherheitsabstand in HSR (m) Vertikaler Sicherheitsabstand (m)
Sonstige Funkanlage 25.0 0 1.21 0.42
Mobilfunk 50.6 0 3.28 0.60
Mobilfunk 50.6 120 3.28 0.60
Mobilfunk 50.6 240 3.28 0.60
Sonstige Funkanlage 75.0 ND 0.66 0.29
Sonstige Funkanlage 81.0 0 1.35 0.60
Sonstige Funkanlage 81.0 340 1.35 0.60
Sonstige Funkanlage 81.0 90 0.95 0.17
Sonstige Funkanlage 93.0 ND 2.37 0.43
Sonstige Funkanlage 116.0 ND 4.70 1.65
Sonstige Funkanlage 120.0 ND 1.92 0.33
Sonstige Funkanlage 124.3 ND 8.07 2.83
Sonstige Funkanlage 129.0 60 5.75 3.20
Sonstige Funkanlage 143.0 ND 50.58 4.51
Sonstige Funkanlage 143.0 ND 46.76 2.48
Sonstige Funkanlage 143.0 ND 44.24 5.14

Gemäß Wikipedia haben die drei unteren Hauptsender für DVB-T jeweils 50 kW; ein paar Radiosender haben noch 1 kW bzw. darunter, so dass man gesamt von ca. 155 kW ausgehen kann.

Vor der Umstellung hatten die analogen TV-Sender zusammen 920 kW.

Ich hoffe die eingefügte Tabelle oben von der deutschen Bundesnetzagentur ist einigermaßen leserlich.

Grüße

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