von The Future's Black » 4. April 2005 12:42
© Solothurner Zeitung / MLZ; 31.03.2005
LeBuWa Zeitung
Ruf nach einem Moratorium
Langendorf Neue Mobilfunkantennen sind für die SP zurzeit ein rotes Tuch
Die Langendörfer SP will vorläufig Baugesuche für Mobilfunkantennen neuster Technologie sistieren lassen. Am Montag entscheidet der Gemeinderat darüber.
Marco zwahlen
Gesuche für UMTS-Mobilfunkantennen sowie für so genannt gemischte Anlagen in Kombination mit UMTS sind bis zum Abschluss der ETH-Studie zu sistieren», lautet der Antrag der SP im Gemeinderat. Auslöser für diesen Vorstoss ist die am 24. Februar an der Grünernstrasse ausgeschriebene Mobilfunkantenne mit UMTS-Technologie. Diese erlaubt unter anderem die Übertragung von bewegten Bildern. Seit einer holländischen Studie ist diese neuste Mobilfunktechnologie jedoch umstritten, da die gepulsten Wellen auch bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte Auswirkungen auf den Menschen haben können. Die ETH überprüft dies nun und will kommenden September ihre Studie auf den Tisch legen. Aus denselben Gründen hat der Gemeinderat der Stadt Langenthal im Februar ein Moratorium für Mobilfunkantennen beschlossen (wir berichteten). Ein Entscheid, der landesweit für Aufsehen gesorgt hatte.
Wort halten
Die Langendörfer SP ruft in ihrem Vorstoss eine Motion an der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2003 in Erinnerung. Aufgrund dieser Motion habe der Gemeinderat im August 2003 beschlossen, «auf zukünftige Baugesuche von Mobilfunkantennen zu reagieren.» Ebenso habe damals der Baukommissions-Präsident auf Probleme in Bezug auf das Bewilligungsverfahren, die Einsprachenflut und die undankbare Rolle der Baukommission in dieser Sache hingewiesen.
Das Moratorium steht am Montag im Gemeinderat zur Diskussion. Nicht überraschend ist, dass der Antrag seitens der SP-Fraktion kommt. Gemeindepräsident Hans Peter Berger (SP) etwa ist kein Freund von Mobilfunkantennen. Für ein Moratorium ist die Linke auf Stimmen aus dem bürgerlichen Lager angewiesen.
© Solothurner Zeitung / MLZ; 31.03.2005
LeBuWa Zeitung
Ruf nach einem Moratorium
Langendorf Neue Mobilfunkantennen sind für die SP zurzeit ein rotes Tuch
Die Langendörfer SP will vorläufig Baugesuche für Mobilfunkantennen neuster Technologie sistieren lassen. Am Montag entscheidet der Gemeinderat darüber.
Marco zwahlen
Gesuche für UMTS-Mobilfunkantennen sowie für so genannt gemischte Anlagen in Kombination mit UMTS sind bis zum Abschluss der ETH-Studie zu sistieren», lautet der Antrag der SP im Gemeinderat. Auslöser für diesen Vorstoss ist die am 24. Februar an der Grünernstrasse ausgeschriebene Mobilfunkantenne mit UMTS-Technologie. Diese erlaubt unter anderem die Übertragung von bewegten Bildern. Seit einer holländischen Studie ist diese neuste Mobilfunktechnologie jedoch umstritten, da die gepulsten Wellen auch bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte Auswirkungen auf den Menschen haben können. Die ETH überprüft dies nun und will kommenden September ihre Studie auf den Tisch legen. Aus denselben Gründen hat der Gemeinderat der Stadt Langenthal im Februar ein Moratorium für Mobilfunkantennen beschlossen (wir berichteten). Ein Entscheid, der landesweit für Aufsehen gesorgt hatte.
Wort halten
Die Langendörfer SP ruft in ihrem Vorstoss eine Motion an der Gemeindeversammlung vom 16. Juni 2003 in Erinnerung. Aufgrund dieser Motion habe der Gemeinderat im August 2003 beschlossen, «auf zukünftige Baugesuche von Mobilfunkantennen zu reagieren.» Ebenso habe damals der Baukommissions-Präsident auf Probleme in Bezug auf das Bewilligungsverfahren, die Einsprachenflut und die undankbare Rolle der Baukommission in dieser Sache hingewiesen.
Das Moratorium steht am Montag im Gemeinderat zur Diskussion. Nicht überraschend ist, dass der Antrag seitens der SP-Fraktion kommt. Gemeindepräsident Hans Peter Berger (SP) etwa ist kein Freund von Mobilfunkantennen. Für ein Moratorium ist die Linke auf Stimmen aus dem bürgerlichen Lager angewiesen.