Mobilfunkantennen, eine grosse Gefahr, die verharmlost wird

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Mobilfunkantennen, eine grosse Gefahr, die verharmlost wird

von The Future's Black » 7. April 2005 12:53

© Mittelland Zeitung; 07.04.2005

Tabloid Wynental Suhrental

briefe an die az

Mobilfunkantennen, eine grosse Gefahr, die verharmlost wird

AZ vom 29. 3. In letzter Zeit häufen sich Berichte über besorgte Bürger, die sich gegen geplante Mobilfunkanlagen zur Wehr setzen. Die Angst vor gesundheitlichen und materiellen Schäden nimmt zu. Wie kommt es dazu? Wer das Ganze verfolgt und analysiert, stösst auf einige Ungereimtheiten. Die gesetzgebende Behörde verweist allzu gerne auf die bestehende Verordnung über nichtionisierende Strahlung (NISV), welche anscheinend über allem steht. Wer diese Verordnung genauer liest, stösst auf eine groteske Situation. So steht beispielsweise in dieser «heiligen» Verordnung «technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar». So ist das also. Weiter steht in der AZ vom 1. April: «Vermittlung im Antennenstreit»: Christine Egerszegi organisiert ein Seminar und lädt einen Experten sowie die drei Mobilfunkbetreiber dazu ein: Verhältnis 3:1 für die Mobilfunkbetreiber! In der gleichen Zeitung ist zu lesen: «Handystrahlung beeinflusst die Gehirnaktivität.» Das ist auch nicht gerade gesundheitsfördernd. Weiterer Ratschlag: «Die Handystrahlung kann jeder Mensch selber beeinflussen, indem er sein Gerät nicht benutzt oder abschaltet.» Bei der Sendeanlage, welche 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr strahlt, wird dies wohl etwas schwieriger sein! In der Schweiz gibt es diverse Umweltschutzorganisationen. Wieso bleiben diese so still beim Thema Mobilfunk? Diese Organisationen werden angeblich mit finanziellen Spenden unterstützt. Das ist praktisch: eine Steuererleichterung und zugleich ein Problem weniger. Die Liste mit Analysen und Berichten liesse sich fast beliebig verlängern. Das Grundproblem jedoch bleibt: Das Gesetz lässt diese Bestrahlung eben zu. Da fragt man sich: Weshalb? Vielleicht sind dies einige Erklärungen dazu: Der Bund verkauft die Lizenzen für je rund 50 Mio. an die drei Anbieter. Da kann er später schlecht den Betrieb verbieten. Wie bereits erwähnt muss das Ganze auch noch «technisch möglich und wirtschaftlich tragbar sein». Super, das bedeutet ein optimales Preis- Leistungs-Verhältnis für die Mobilfunkbetreiber per Gesetz! «Es werden diverse Studien in Auftrag gegeben, welche die Situation durchleuchten sollen. Dass diese Studien von den Mobilfunkbetreibern mitfinanziert oder gar erstellt werden, wird nur zu gerne verschwiegen. (Aktuell läuft eine Studie bis Ende Jahr, der Finanzierungsanteil der Mobilfunklobby beträgt 40 Prozent! Wer erwartet da negative Resultate?) Deshalb: Politiker, wacht endlich auf! Tut etwas gegen die Willkür und versteckt euch nicht länger hinter dieser ungenügenden NISV- Verordnung!

herbert hediger, menziken

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