Weidezäune werden zur "tierischen" Qual!

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von Ajani als Gast » 26. Oktober 2010 06:21

Hier mal etwas Herrliches zu etwas Dämlichem :lol:

Dies ist ein Leserbrief aus dem Bremer Weser-Kurier, der mir zukam, vom 24. Oktober. Leider konnte ich den Ursprungstext, auf den sich der Leserbrief bezieht, nicht bekommen. Aber ich nehme mal an, dass es um Weidezäune & Co. ging.

Zum Artikel "Die Gefahr lauert auf dem Land"
Immer schön vorsichtig!

Meine Güte, in welcher Welt leben wir denn eigentlich? Und die nächste Frage, die sich aufdrängt, wie haben wir bis vor 20 Jahren und vor allen Dingen, wie haben unsere Altvordern denn überhaupt überlebt?
In einer Welt, die nur aus einem einzigen alles beherrschenden Funkloch bestand, das zudem auch noch von gefährlichen Pferden und von noch gefährlicheren Rindern bevölkert wurde. Es ist erstaunlich, dass die Menschheit es überhaupt geschafft hat, ihren Bestand trotz all dieser Gefahren doch recht drastisch zu erhöhen.
Auch das Fällen eines Baumes zur Herstellung von Brennholz etc. sollte in Zukunft nur nach Prüfung des Funknetzes erfolgen, auch das Bereitlegen des Verbandskastens und die selbstverständlich satellitengestützte Überwachung des gesamten Abholzungsbereichs muss lückenlos gewährleistet sein.
Sollte dies nicht möglich sein, so wird eben nicht gesägt! Punkt! Frei nach dem Motto: "Wer im Funkloch lebt, kriegt eben kalte Füße und muss hungern (weil kein Feuerholz!)".
Dass Rinder und Pferde schwere Tiere sind und allein durch ihr Gewicht einen Menschen verletzen können, wurde mir schon in der Kindheit von meinen Eltern beigebracht. Die Sinne für diese Gefahr sollten grundsätzlich bei allen Menschen geschärft sein, die diesen Tieren gelegentlich begegnen.
Ich gebe zu, dieser Bericht hat mich sehr erstaunt. Ich fürchte, dass wir bei all unserer Gefahrenverhinderung in Zukunft bald nicht mehr zum vernünftigen Arbeiten kommen werden, da wir uns alle vor lauter Vorsicht auf den Füßen oder im Weg stehen werden. In diesem Sinne! Vorsicht beim Lesen! Könnte die Augen schädigen! Ruhepausen einlegen!
D. B. W.

Weidezaun......

von Total verstrahlt » 13. Oktober 2010 23:10

So nachdem ich den Weidezaun abgeschaltet hatte und der Zaun an einer Stelle zerbrach, sind nun nach einigen Tagen fast alle Rinder geflohen. Eins meinte zu mir, es laufe runter in den Ort und trinke dort 1-2 Biere...:shock:
Allerdings blieben die Tiere alle 50 Meter stehen, zum Fressen...

Der Bauer kam dann nachdem er von einem Nachbarn verständigt wurde, in der Zwischenzeit habe ich den Weidezaun wieder eingeschaltet, damit er nichts merkt. Da er eh ziemlich merkbefreit ist. Alle Kühe wurden wieder zurück getrieben und dann auf eine andere Weide gebracht, da eh fast alles abgefressen war, in wenigen Tagen auf ca. 1ha!

Also ist erst mal Ruhe bis zum Frühjahr, dann will der Bauer den Draht ersetzen, vielleicht wird es dann besser, wenn nicht weiß ich ja wie man Abhilfe erreicht. ;-)

Weidezäune können zu Längswellen-Antennen werden.

von NetWarrior » 12. Oktober 2010 23:46

Durch die geometrische Anordnung von Weidezäunen besteht die Möglichkeit,
dass ein Längswellensender entsteht, der vom Hochspannungs-Puls angeregt wird.
Solche Längswellensender werden in den Armeen benutzt.
Sobald die abgestrahlte Frequenz von z.B. 8Hz im menschlichen Körper eine
Resonanz auslösen kann, bricht der betroffene Organismus zusammen.
Die gesunde Funktion der Nervensignale wird blockiert .
Der Viehhüter-Zaun macht als Nebeneffekt das, was
"Electromagnetic Non-Lethal Weapons" :twisted:
planmässig in den Armeen tun.

Weidezäune, Problem...

von Total verstrahlt » 9. Oktober 2010 08:33

Das Problem scheinen mir die verknoteten Kabel zu sein. Dort sind hin und wieder (Frühjahr/Herbst) für einige Wochen Rinder auf der Wiese, bis Sie eben wieder abgefressen sind.

Bisher gab es auch keine gesundheitlichen Probleme, daher war ich jetzt überrascht feststellen zu müssen, es liegt am Weidezaun. Wenn das Teil läuft hört man die Überschläge sehr deutlich, war auch noch nicht mal besonders stark eingestellt. Da ist so ein Drehrad zum Einstellen der Stärke und es stand nur auf ca. 1/3 der möglichen Stärke. Ein fest montierter Zaun ist dort nicht möglich.

Hoffe die Rinder sind bald verschwunden, mit dem Bauern reden wird nicht ganz einfach, da wir schon mehrfach Ärger mit dem Menschen hatten....;-(

Beobachter: Schlaflos in Hauptwil

von Elisabeth Buchs » 8. Oktober 2010 20:51

Ich habe den Artikel vom Jahr 2006 im Beobachter gefunden http://www.beobachter.ch/leben-gesundhe ... -hauptwil/, den ich "mit Haut und Haar" hier einstelle. Mit der betroffenen Frau habe ich einmal am Telefon gesprochen und sie dann später an einem Gigaherz-Kongress kennengelernt. Ein Forenteilnehmer hat mir eine Aufzeichnung eines gemessenen Spektrums durch einen Mess-Spezialisten gemailt. Es handle sich um unentstörte Schaltungen. Ich frage mich, ob und wie es möglich wäre, diese zu entstören. Herr Peter hat mir daraufhin gesagt, dass er plane, auch ein solches Messgerät anzuschaffen. Denn nicht alle Viehhüter machen mir gleich viel, scheint einerseits von der Spannung und Distanz abhängig zu sein, die älteren Viehhüter scheinen generell weniger zu machen und kürzere Zäune mehr gesundheitliche Probleme, evt. verursachen kürzere Zäune höhere Frequenzen? weiss jemand, ob das so stimmen könnte?

Elektrosmog
Schlaflos in Hauptwil
Text:Bernhard RaosBild:Daniel AmmannAusgabe:21/06Ein eineinhalb Meter hoher Elektrozaun bringt eine fünfköpfige Familie im Thurgau um den Schlaf. Seitdem knistert es zwischen den Beteiligten.



(Bild: Daniel Ammann)

Artikel zum Thema
Elektrosmog: Ständig unter Spannung
(Ausgabe: 25/05)
Rita und Bernhard Engel wohnen mit ihren drei Kindern in einem geräumigen Einfamilienhaus am Dorfrand von Hauptwil TG - tagsüber. Abends zügeln sie in einen gut eineinhalb Kilometer entfernten Wohnwagen. «Zu Hause können wir nicht mehr schlafen und gefährden unsere Gesundheit», sagt Bernhard Engel. Seine Frau Rita spricht von «Ausnahmezustand» und listet auf, woran Eltern und Kinder leiden: Kopf- und Halsschmerzen, Bluthochdruck, starke Verspannungen und Gleichgewichtsstörungen.

Verantwortlich macht das Ehepaar einen Elektrozaun mit sechs Querdrähten in rund fünf Metern Abstand zum Haus. Bernhard Engel, als Elektroplaner vom Fach, schaltet in der Küche die Stereoanlage an und stellt eine bestimmte Wellenlänge ein, ein Knattern ist zu hören. «Das sind die Stromentladungen im Weidezaun.»



Eher psychische Ursachen?


Peter Alther, Tierarzt und Besitzer des umzäunten Grundstücks, sieht die Situation ganz anders: «Ein Weidezaun ist keine Hochspannungsleitung. Ein Magnetfeld lässt sich höchstens noch in einem Meter Abstand nachweisen.» Die gesundheitlichen Beschwerden von Familie Engel hätten wohl andere, psychische Ursachen. Den Strom abstellen will er nicht: «Sonst gehen unsere Hühner, Schafe und Geissen raus, und der Fuchs kommt rein.»

Tatsache ist, dass Menschen unterschiedlich auf elektrische und magnetische Felder reagieren. Je nach Experten schwanken die Schätzungen zur Zahl der Elektrofühligen in der Bevölkerung zwischen fünf und dreissig Prozent. Im Körper bewirken elektrische und magnetische Wechselfelder künstliche Wirbelströme (siehe Artikel zum Thema «Elektrosmog: Ständig unter Spannung»). Am stärksten ist die elektrische Spannung im Bett, wenn kein Körperkontakt zum Boden besteht.

Bernhard Engel lässt sich nicht ins psychische Abseits drängen. Er erinnert sich an das letztjährige Freihalteverbot wegen der Vogelgrippe: «Damals waren auch Althers Hühner im Stall, kein Strom floss, und wir haben gut geschlafen. Kaum war das Verbot aufgehoben, habe ich wieder wach gelegen.» Auch seine Frau und der älteste Sohn hätten so reagiert.

Der Elektrosmog-Spezialist Josef Peter von der Firma MPA Engineering in Effretikon ZH hat für Engels eine elektrobiologische Messung durchgeführt und «störende, nicht zulässige Immissionen» vom Nachbargrundstück festgestellt. Alther hingegen zweifelt die angewendete Methode an: «Diese so genannte Messung sagt gar nichts aus.»

Längst steht nicht nur der Zaun unter Spannung. Engels haben mehrfach bei Althers reklamiert. Auch nachts, was diese gar nicht goutierten. Bernhard Engel, dem der Nachbar das Betreten des Grundstücks schriftlich verboten hat, wandte sich an die Gemeinde und verlangte, dass das Gefahrenpotenzial des Weidezauns und seine Rechtmässigkeit in der Wohn- und Gewerbezone abzuklären seien. Alther konterte mit einer Anzeige wegen Verstosses gegen das Umweltschutzgesetz; es geht dabei um alte Gerätschaften, die auf einem Grundstück Engels lagern.

Die Gemeinde Hauptwil hat nun das Eidgenössische Starkstrominspektorat beauftragt, den Elektrosmog am Zaun zu messen. «Das Resultat liegt uns noch nicht vor», sagt Gemeindeammann Walter Luginbühl. Ferner kläre man ab, ob die Tierhaltung zonenkonform sei. Zurzeit sehe er aber keine Handhabe, sie zu verbieten.

Engels fühlen sich hingehalten und haben Aufsichtsbeschwerde beim Kanton erhoben. Das wiederum brachte Hauptwils Gemeindeobere in Rage. Bernhard Engel, der bisher im Auftragsverhältnis das Stromnetz im Dorf betreut hatte, erhielt die Kündigung.

von Elisabeth Buchs » 8. Oktober 2010 20:33

Das Problem mit den Elektrozäunen kenne ich aus eigener leidvoller Erfahrung.

Z.B. habe ich in einem früheren Beitrag viewtopic.php?t=26550&highlight= darüber geschrieben:

Hallo Hilfesuchender

Das Problem Ihrer elektrosensiblen Bekannten ist mir leider aus eigener Erfahrung nur allzugut bekannt.
In der Zeitschrift Beobachter wurde auch einmal von einer betroffenen Familie Engel berichtet, die ebenfalls mit gesundheitlichen Beschwerden auf einen Elektrozaun eines Nachbarn reagiert.

Hier mein Erfahrungsbericht:
Elektrosmog hat viele Gesichter
http://gigaherz.ch/pages/posts/Elektros ... ter305.php

Die Viehhüter verursachen einen sehr kurzen, sehr starken Impuls, was sich breitbandig auswirkt, in einem Weltempfänger kann man dies z.B. auf Kurzwelle feststellen. Die neueren elektronischen Viehhüter haben die Tendenz, noch stärker zu sein als die älteren, was auch mit dem noch steileren Impulsanstieg zu tun haben kann, was die gesundheitlichen Probleme verschlimmert. Ausserdem haben manchmal zusätzlich zu den Bauern auch noch Kleintierbesitzer solche Viehhüter und sogar im Winter sind noch elektrische Schafzäune in Betrieb. Ein starker Viehhüter auf einem kleinen Zaun kann sich noch ungünstiger auswirken als auf einem grösseren Zaun, der Spannung wegnimmt.

Das besonders negative bei den Elektrozäunen ist, dass man sie nicht abschirmen kann, bzw. der magnetische Anteil geht durch die dicksten Mauern hindurch, und man auf den Goodwill der Besitzer angewiesen ist, was immer schwierig ist. Wo gibt es schon vor allem in der Schweiz noch Orte ohne nähere Elektrozäune und ohne nähere Antennen.

Man kann versuchen, den Besitzern einen schwächeren Viehhüter zu schenken oder besser noch einen stromlosen Festzaun anbringen zu lassen. Was nun wichtig ist, dass ein verträglicherer Viehhüter nicht nur eine relativ geringe Spannung haben sollte, sondern auch eine relativ geringe Impulsenergie. Auch das auswechseln lassen von allfälligen verknotenden Bändern, die Abrissfunken verursachen, kann helfen. Z.B. im Katalog der Weidezaunfirma Gallagher hat der schwächste Netzviehhüter HobbyMaster M50 eine Leerlaufspannung von 4900 V und eine Impulsenergie von 0,3 Joule.

Ich wünsche Ihnen und vor allem Ihrer Bekannten alle Gute mit dem schwierigen Problem. Sie oder Ihre Bekannte können mir auch privat mailen, per pn oder über meine Mail-Adresse im Erfahrungsbericht.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs
_________________
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

Vielleicht könnten sogar bei dieser Problematik die Elektrozäune mitbeteiligt sein:
Zunahme der Kuh-Attacken auf Menschen
OBERSAXEN - Schweizer Kühe und Stiere greifen Menschen immer öfter an – diese Woche gabs gleich mehrere Fälle.
Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/hetzja ... den-157233

Elisabeth Buchs

Weidezäune werden zur "tierischen" Qual!

von Total verstrahlt » 8. Oktober 2010 19:14

Jetzt wird es immer schlimmer mit der Empfindlichkeit! Wir haben hier seit einigen Tagen Probleme, Kopfschmerzen, Hitzewallungen usw....? Hatte mir erst nichts dabei gedacht, aber nach dem ich eben bei relativ leichter Tätigkeit innerlich gekocht habe und Schweißausbrüche bekam. Holte ich mal das HF59B aus meinem Messkoffer. Nur um mal zu sehen und siehe da ich entdeckte relativ bald, ein mir völlig unbekanntes rhythmisches Tock, Tock, mit der grünen Antenne im Haus wohl gemerkt! Nur wenige µW/m2, aber ärgerlich genug!

Also die Quelle gesucht und siehe da ein Weidezaun neben dem Haus ist die Ursache, da ballern an einer Stelle, die fast durch gescheuert ist, ca. 20000 µW/m2 raus...;-( Habe den Weidezaun erst mal ausgeschaltet, mal sehen wie lange die Rinder brauchen um das zu merken und dann stiften gehen? Er läuft auch erst seit wenigen Tagen, in etwa parallel mit den körperlichen Problemen!

Anscheinend inzwischen egal wie man sich schützt und versteckt, der E-Smog holt einen auch im letzten Winkel ein! Hatte das bisher nicht für möglich gehalten, dass so was möglich ist, nun habe ich den Beweis! Uns geht es auch schon deutlich besser seit Abschaltung. ;-)

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