Prof. Dr. med. W. Mosgöller - Stand der Untersuchungs-Ergeb

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Das ist ja hochinteressant...

von herbert g. » 9. November 2010 10:31

vor allem fällt dabei auf, dass man davon in der Presse oder seitens staatlicher Institutionen so rein gar nichts hört!
Wenn selbst dem Lobbyverein INCIRP, der kritische Stimmen bisher vollständig ausgeblendet hat, so langsam mulmig wird, dann sollte das doch wirklich Grund genug sein von staatlicher Seite aus zu intervenieren!
Es kann doch nicht sein, dass man wartet bis auch der allerletzte Restzweifel an der Schädlichkeit ausgeräumt ist und solange auf Risiko spielt. Insbesondere gegenüber der jungen Generation ist das unverantwortlich!
Aber in den USA und Kanada tut sich ja langsam etwas. Bleibt zu hoffen, dass möglcihst bald auch hier zumindest Schulen und Kindergärten besser geschützt werden und eine SAR-Kennzeichnungspflicht für Handys eingeführt wird.

Prof. Dr. med. W. Mosgöller - Stand der Untersuchungs-Ergeb

von Forumleser » 4. November 2010 12:28

Auszug aus einer Infomail.

Stand der Untersuchungs-Ergebnisse von zellulären Veränderungen durch HF-EMF-Befeldung bei Einhaltung der gültigen ICNIRP-Grenzwerte
Kurzfassung eines Beitrages von Prof. Dr. med. W. Mosgöller:

„Vorsorge aufgrund wiederholter Feststellung sogenannter a-thermischer Wirkungen von HF-EMF“
mit den wissenschaftlich Zitaten und englischsprachigen Abstracts der zitierten Arbeiten.)

Befeldungsbedingte DNA-Brüche werden als Risikoindikator für Krebserkrankungen gewertet!
Es kann Jahrzehnte dauern, bis alle Hintergründe umfassend erforscht und klar sind.
Wie soll man sich zwischenzeitlich verhalten?

In sensiblen Zellen zieht die HF-EMF-Befeldung DNA-Brüche und Proteinveränderungen nach sich. Eine minutenweise unterbrochene Befeldung (5 min „an“, 10 min „aus“) wirkt stärker als eine kontinuierliche Belastung. Dieser Sachverhalt ist ein starker Hinweis, dass nicht nur „lineare Dosis-Wirkungs-Abhängigkeiten“ bei Untersuchungen auf der Molekularebene zu erwarten sind (linear: „je länger/je intensiver/je näher..., desto stärker die Effekte“).
Auch die Modulation der Befeldungssignale steigert die Effekte.

Diese Ergebnisse (expositionsbedingte DNA-Brüche) sind vielfach international bestätigt. Sie wurden sowohl „in vitro“ (Zelluntersuchungen im Labor außerhalb des Körpers) als auch „in vivo“ (Untersuchungen am lebenden Tier) nachgewiesen.

Bisher diskutierte Widersprüche lösen sich als scheinbar auf. Wenn die Befeldungen z. B. unter 2 Stunden blieben, zeigte sich kaum eine Reaktion. Wurden die Befeldungszeiten jedoch verlängert, so wurden die DNA-Brüche gefunden. Dass Publikatonen mit kürzerer Exposition weniger Effekte beschreiben als solche mit längerer Exposition, ist kein Widerspruch in den publizierten Daten, sondern erklärt sich aus der Existenz einer Zeitschwelle.

Der Beitrag löst einen weiteren „Widerspruch“ als scheinbar auf. DNA-Brüche traten nur an bestimmten Zelltypen auf. Lymphozyten zeigten sich widerspruchsfrei als eher robust. Die Robustheit einer Zell-Type hebt aber die Empfindlichkeit einer anderen nicht auf. Als „sensibel“ wurden Zelltypen wie Fibroplasten, Neuronen, Trophoblasten, CHL-Zellen, lymphoblastoide Zellen gefunden. Sie zeigten DNA-Brüche bei niedrig dosierter Exposition.

Zum weiterlesen Link anklicken >>> http://www.elektrosmognews.de/news/20101103_231201.html

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