Presseschau 26.04.05: Ärzte und Apotheker gegen UMTS-Antenne

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Presseschau 26.04.05: Ärzte und Apotheker gegen UMTS-Antenne

von The Future's Black » 26. April 2005 12:55

© Mittelland Zeitung; 26.04.2005

Tabloid Wynental Suhrental

Ärzte und Apotheker gegen UMTS-Antenne

menziken Die Interessengemeinschaft (IG) Lebensqualität hat lokale Vertreter von Gesundheitsberufen für ihr Anliegen gewonnen.

thomas röthlin

Aufgrund einer Sammeleinsprache ist die geplante Mobilfunkantenne beim Menziker Schützenhaus in der Schwebe. Mit einem Flugblatt will die IG Lebensqualität den Gemeinderat unter Druck setzen: Die Behörde soll die neusten Forschungsergebnisse abwarten.

Jüngster Streich der in der IG Lebensqualität organisierten Gegner der geplanten UMTS-Antenne von Sunrise beim Schützenhaus Murweid: Auf einem Flyer in die Menziker Haushaltungen outen sich diverse Ärzte, Apotheker und ein Physiotherapeut ebenfalls als Opponenten: «Menziken braucht keine gesundheitsschädigenden Mobilfunkantennen.» Die IG will laut Präsident Urs Bolliger damit den Gemeinderat unter Druck setzen: «Er soll mit seinem Entscheid bis im Herbst warten, wenn die neusten Forschungsergebnisse vorliegen.»

Die schweizerische Forschungsstiftung Mobilkommunikation repliziert zurzeit eine holländische Studie, die eine Verminderung des Wohlbefindens von Versuchspersonen nachwies, die einem UMTS-Signal ausgesetzt waren. Das Projekt soll Ende August abgeschlossen sein. Der Bundesrat hat zudem ein nationales Forschungsprogramm über das gesundheitliche Gefährdungspotenzial von Elektrosmog beschlossen. Grund: Es könne «weiterhin nicht abschliessend beurteilt» werden, ob die geltenden Strahlungsgrenzwerte «vor langfristig gesundheitsschädlichen Auswirkungen genügend schützen».

Die Angst vor Elektrosmog greift nicht nur in Menziken um sich. In Suhr verlangte letzten November sogar die Gemeindeversammlung ein Moratorium. Dort zeigte sich der Gemeinderat allerdings ausserstande, ein Baugesuch bis zur verlangten Regulierung von Mobilfunkantennen in der Bauordnung zu sistieren. Dies hätten Abklärungen beim Baudepartement ergeben. Seit Oktober 2002 benötigen Baugesuche für Mobilfunkantennen die Zustimmung der kantonalen Abteilung für Umwelt. Diese vollzieht die Bestimmungen in der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung. Sprich: Sie gibt grünes Licht, wenn die geplante Antenne die Grenzwerte einhält.

«unterstützung unverständlich»

In Menziken steht die Antwort noch aus. «Wir wissen, dass sich der Gemeinderat an die Gesetze halten muss», räumt Bolliger ein, «aber er versteckt sich hinter dieser Verordnung und entzieht sich der Verantwortung.» Die IG erwarte, dass sich der Gemeinderat hinter die Einsprecher stelle. «Die Unterstützung der Mobilfunkbetreiber ist völlig unverständlich und entspricht nicht seiner Aufgabe», kritisiert Bolliger.

«Wenn das Bauvorhaben den Bedingungen entspricht und die Bauherrschaft daran festhält, ist für die Gegner eine Gesetzesänderung der einzige Weg mit Erfolgsaussicht», ist Gemeindeschreiber Heinz Gloor überzeugt. Will sagen, die Bedingungen müssten durch einen politischen Entscheid verschärft werden. Die Senkung der Grenzwerte ist neben der Verhinderung der UMTS-Antenne in der Murweid das zentrale Anliegen der IG Lebensqualität. «Indem der Gemeinderat das Baugesuch ablehnt, setzt er ein Zeichen und erhöht den Druck auf die Politiker», ist Urs Bolliger überzeugt. Darum lohne sich ein Nein zum Sunrise-Gesuch auch dann, wenn allenfalls ein Gericht den gemeinderätlichen Entscheid später korrigieren sollte. Das Beispiel Gontenschwil zeige zudem, dass es gar nicht so weit kommen müsse, wenn der Gemeinderat hinter seinen Bürgern stehe: Dort hat die Swisscom ihr Antennengesuch nach einer Sammeleinsprache zurückgezogen.

Blitze stören die Winterruhe: Mit diesem Flugblatt wehrt sich die IG Lebens-qualität gegen die geplante Mobilfunkantenne. zvg

Leitsätze von «Xunds Schöftle»

Schöftland Arbeitsgruppe will sensibilisieren, informieren und vermitteln

Der Gemeinderat hat im zustimmenden Sinne von den Leitsätzen der Arbeitsgruppe «Xunds Schöftle» im Zusammenhang mit ihren künftigen Aktivitäten Kenntnis genommen. Der Leitsatz 1 lautet: Wir sensibilisieren die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Tätigkeiten in diesem Bereich umfassen Vorträge und Veranstaltungen, Hinschauen und Handeln (Missstände aktiv bekämpfen, Probleme ansprechen), Verantwortung aufzeigen. Der zweite Leitsatz der Arbeitsgruppe lautet: Wir sind die Anlaufstelle im Dorf bezüglich Information, Beratung, Vernetzung. Öffentlichkeitsarbeit, In-ternetauftritt forcieren, Broschüren, Publikationen verfassen, Plattformen einrichten und bestehende Angebote bekannt machen gehören zu den Tätigkeiten. Der dritte Leitsatz heisst: Wir vermitteln und unterstützen gesundheitsfördernde Projekte. Dabei stehen folgende Aktivitäten im Vordergrund: «Saftbar» weiterführen, Gesundheitswoche planen und durchführen, Unterstützung von Projekten, Schulung, Beratung, Vermittlung, Finanzen. Auch will man bei Grossanlässen aktiv werden. (RM/az)
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© Der Bund; 26.04.2005; Seite 23

Stadt-Region

Der Bund

Kein Hosenlupf mit Swisscom

Bremgarten geht trotz Unmut über eine Antenne nicht auf Konfrontationskurs zum Mobilfunkbetreiber

Renzo Ruf
Die Gemeindeversammlung von Bremgarten erhält kein Mitspracherecht bei Mobilfunkantennen auf gemeindeeigenem Land. Mit 53 zu 26 Stimmen hat die Gemeindeversammlung gestern Abend die entsprechende Änderung der Bremgartner Verfassung abgelehnt. Damit sind die Stimmberechtigten dem Antrag der Dorfregierung gefolgt, die sich grundsätzlich gegen die Änderung stemmte.

Die ganze Geschichte brachte im Sommer 2004 der parteilose Bürger Werner Meile ins Rollen. Er verlangte, dass künftig das Volk bei der Errichtung neuer sowie der Erweiterung und Verstärkung bestehender Mobilfunkantennen auf gemeindeeigenen Gebäuden und bei Rechtsgeschäften im Zusammenhang mit solchen Antennen ein Mitspracherecht haben solle. Mit seinem Vorstoss, gab Meile gestern zu Protokoll, habe er vor allem die Swisscom im Visier. Diese betreibt seit über zehn Jahren in der Nähe von Schule und Altersheim - also mitten im Dorf - eine Natel-Antenne. Die Gemeinde hatte ihr 1993 mittels eines unbefristeten und deshalb unkündbaren Baurechtsvertrags eine Parzelle für die 21 Meter hohe Antenne zur Verfügung gestellt. Seither, sagte Meile, habe die Swisscom die Leistung dieser Antenne mehr als verdoppelt. Nun gelte es ein Zeichen zu setzen. «Es kann doch nicht sein, dass die Gemeinde nichts macht.» Ein Sprecher der SP doppelte nach und sagte, der Gemeinderat sei unsensibel und sorglos.

Gemeindepräsident Bernhard Lauterburg (fdp) wies diese Vorwürfe zurück. Er sagte, die Gemeinde habe sehr wohl mit der Swisscom verhandelt. Diese aber berufe sich auf den gültigen Vertrag, der zugegebenermassen für die Gemeinde nicht gerade vorteilhaft sei. «Wir können ihn aber nicht einseitig künden.» Neue Natel-Antennen aber, versprach er, werde es auf Gemeindeland nicht geben.

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To be more persuasive, anti-mast campaigners must give up mobiles

http://www.hamhigh.co.uk/content/camden ... story.aspx?

editorial@hamhigh.co.uk

22 April 2005
PARENTS are right to be worried over mobile masts. There is enough evidence and advice against the safety of mobile masts which have been made public for all to be extremely concerned.

However, campaigners are misguided in using the "not in my own backyard" argument as a valid reason for fighting planning permission for the masts. Surly if the masts are a hazard, and sensible residents have reason to believe they are, then they ought not to be erected at all anywhere near households, schools or workplaces of any kind.

There is only one protest which would really work. Walk your talk. Give up your own mobile phones. Under no circumstances allow your children to use them.

Then, and only then, will protesters be persuasive in their argument.

My partner and I are so concerned about the danger of mobile phones and masts that we staunchly refuse to own a mobile phone and have succeeded in discouraging other family members from using them. We will join any protest in the fight against mobile masts but only alongside those who have refused or forsaken mobiles.

CELINE LA FRENIERE

Talacre Road, NW5

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