von Evi » 2. Mai 2005 10:28
Richtig! Aber bringen Sie einmal die gleichen Ärzte dazu, gemeinsam aufzustehen und laut Alarm zu schlagen. Sie tun es nicht. Dabei kann es doch für keinen Arzt lustig sein, wenn er seinen Patienten nicht helfen kann, wieder gesund zu werden.
Für die merkwürdige Passivität von Ärzten (Ausnahmen bestätigen die Regel) kommen verschiedene Vermutungen in Betracht.
Sie arbeiten den ganzen Tag in ihrer Praxis und finden keine Zeit, sich über den Problemkreis "Mobilfunk und gesundheitliche Störungen" umfassend zu informieren oder sie sind dazu schlicht zu müde.
Sie werden von verantwortungslosen medizinischen Beratern der Mobilfunkindustrie mit Büchern und Schriften, wie das Buch von Dr. Berz und die vom ForumMobil an Ärzte verschickte Broschüre "Frequentia" auf geradezu unverantwortliche Weise eingedeckt und auf die Linie der Betreibergesellschaften eingespurt und nicht auf die in ihrem Berufseid versprochene Hilfe für Kranke.
Von Technik verstehen die Mediziner, weil es ja nicht ihr Fach ist, zu wenig und müssen sich auf das verlassen, was ihnen Techniker vorsetzen. Viele glauben diesen mehr als ihren eigenen Patienten, die nicht nur über gesundheitliche Störungen berichten, sondern diese folgerichtig den Auswirkungen der Antennenstrahlung zuschreiben. Diese sind ja erst seit der Inbetriebnahme der Antennen aufgetreten und verschwinden in der Regel, wenn sich der Patient ausserhalb deren Wirkungsbereich befindet.
Dann darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass ein Mediziner mit eigener Praxis immerhin eine Art von Unternehmer ist, der seinen Patientenstamm, der regelmässig seine Praxis konsultiert, behalten will. Man sollte zwar meinen, dass gerade Ärzte eine hohe Auffassung von Ethik haben, denn es geht immerhin um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Aber auch da tut man gut daran, seine Erwartungen nicht allzuhoch zu schrauben.
Gegen Kopfschmerzen gibt es Schmerzmittel, gegen Schlafstörungen Schlafmittel, gegen zu hohen Blutdruck gibt es blutdrucksenkende Mittel, gegen Depressionen Antidepressiva usw. Und wenn das alles nichts hilft, so wird der Patient häufig in die Kategorie der psychisch Kranken eingeordnet, dem man dann mit Psychopharmaka zu helfen sucht. Nutzniesser dabei ist natürlich auch die pharmazeutische Industrie, die sich ihrerseits bei Medikamten verschreibenden Ärzten wieder erkenntlich zeigt. Sehen wir es doch so, wie es ist!
Das alles treibt die Gesundheitskosten in schwindelnde Höhen, die Krankenkassenprämien steigen jährlich drastisch und zwar auf dem Buckel des ohnehín schon genug geplagten und gestraften Patienten.
Die Politik, die für das ganze Schlamassel die grösste Mitverantwortung trägt, hält sich heraus und startet - quasi als Alibi- eine auf 4 Jahre angelegte Studie, um vier weitere Jahre ihre Ruhe zu haben und nicht handeln zu müssen..
Ärzte, die sich des brennenden Problems und der Leiden ihrer Patienten mit der gebotenen Sorgfalt und dem nötigen Ersnt annehmen, sind bisher leider noch in der Minderzahl. Aber irgendwas muss sich bald einmal ändern. Der Ballon ist völlig aufgeblasen und wird demnächst einmal platzen.
Evi
Richtig! Aber bringen Sie einmal die gleichen Ärzte dazu, gemeinsam aufzustehen und laut Alarm zu schlagen. Sie tun es nicht. Dabei kann es doch für keinen Arzt lustig sein, wenn er seinen Patienten nicht helfen kann, wieder gesund zu werden.
Für die merkwürdige Passivität von Ärzten (Ausnahmen bestätigen die Regel) kommen verschiedene Vermutungen in Betracht.
Sie arbeiten den ganzen Tag in ihrer Praxis und finden keine Zeit, sich über den Problemkreis "Mobilfunk und gesundheitliche Störungen" umfassend zu informieren oder sie sind dazu schlicht zu müde.
Sie werden von verantwortungslosen medizinischen Beratern der Mobilfunkindustrie mit Büchern und Schriften, wie das Buch von Dr. Berz und die vom ForumMobil an Ärzte verschickte Broschüre "Frequentia" auf geradezu unverantwortliche Weise eingedeckt und auf die Linie der Betreibergesellschaften eingespurt und nicht auf die in ihrem Berufseid versprochene Hilfe für Kranke.
Von Technik verstehen die Mediziner, weil es ja nicht ihr Fach ist, zu wenig und müssen sich auf das verlassen, was ihnen Techniker vorsetzen. Viele glauben diesen mehr als ihren eigenen Patienten, die nicht nur über gesundheitliche Störungen berichten, sondern diese folgerichtig den Auswirkungen der Antennenstrahlung zuschreiben. Diese sind ja erst seit der Inbetriebnahme der Antennen aufgetreten und verschwinden in der Regel, wenn sich der Patient ausserhalb deren Wirkungsbereich befindet.
Dann darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass ein Mediziner mit eigener Praxis immerhin eine Art von Unternehmer ist, der seinen Patientenstamm, der regelmässig seine Praxis konsultiert, behalten will. Man sollte zwar meinen, dass gerade Ärzte eine hohe Auffassung von Ethik haben, denn es geht immerhin um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Aber auch da tut man gut daran, seine Erwartungen nicht allzuhoch zu schrauben.
Gegen Kopfschmerzen gibt es Schmerzmittel, gegen Schlafstörungen Schlafmittel, gegen zu hohen Blutdruck gibt es blutdrucksenkende Mittel, gegen Depressionen Antidepressiva usw. Und wenn das alles nichts hilft, so wird der Patient häufig in die Kategorie der psychisch Kranken eingeordnet, dem man dann mit Psychopharmaka zu helfen sucht. Nutzniesser dabei ist natürlich auch die pharmazeutische Industrie, die sich ihrerseits bei Medikamten verschreibenden Ärzten wieder erkenntlich zeigt. Sehen wir es doch so, wie es ist!
Das alles treibt die Gesundheitskosten in schwindelnde Höhen, die Krankenkassenprämien steigen jährlich drastisch und zwar auf dem Buckel des ohnehín schon genug geplagten und gestraften Patienten.
Die Politik, die für das ganze Schlamassel die grösste Mitverantwortung trägt, hält sich heraus und startet - quasi als Alibi- eine auf 4 Jahre angelegte Studie, um vier weitere Jahre ihre Ruhe zu haben und nicht handeln zu müssen..
Ärzte, die sich des brennenden Problems und der Leiden ihrer Patienten mit der gebotenen Sorgfalt und dem nötigen Ersnt annehmen, sind bisher leider noch in der Minderzahl. Aber irgendwas muss sich bald einmal ändern. Der Ballon ist völlig aufgeblasen und wird demnächst einmal platzen.
Evi