Die Projektbeschreibung zur TNO-Anschlussstudie findet man auf www.mobile_research.ethz.ch/var/TNO_abstract_D.pdf
In mehreren Schweizer Gemeinden wurden Moratorien für die Bewilligung oder Inbetriebsetzung von neuen UMTS-Mobilfunkbasisstationen beantragt oder beschlossen. Die Moratorien sollen in Kraft bleiben, bis die Resultate der TNO-Replikationsstudie zur UMTS-Technik im Herbst vorlägen und mögliche Auswirkungen auf den Menschen geklärt seien.
Nun hat das Studienkonsortium darauf mit einer Stellungnahme reagiert, zu lesen unter
http://www.mobile-research.ethz.ch/var/ ... ultate.pdf.
Darin folgt eine bereits im Wissenschaftscafé durch Frau Mirjana Moser ähnlich gehörte Aussage:
Fragen zur Wirkung einer langfristigen Exposition und allfällige längerfristige nachteilige Gesundheitsfolgen durch UMTS-Strahlung können mit der TNO-Anschlussstudie nicht beantwortet werden. Kurzfristige, subtile Effekte auf das Wohlbefinden und kognitive Funktionen bedingen nicht zwingend ein längerfristiges Gesundheitsrisiko, und umgekehrt, ist die Abwesenheit von kurzfristigen Effekten kein Beweis für die längerfristige Unschädlichkeit von UMTS-Strahlung. Aus diesen Gründen wäre es nicht sinnvoll, Grenzwerte aus nur dieser einen Studie abzuleiten.
Kommentar: Es deutet sich so bereits an dass dies eine weitere Studie werden könnte, aus der sich keine Veränderung der immer belastender werdenden Antennen-Situation ergibt. Wie lange kann unsere von der Industrie zunehmend bestimmte Regierung, unser Bundesgericht und die Bundesämter noch an den Bedürfnissen weiter Bevölkerungskreise vorbeibestimmen und die Volksgesundheit riskieren? Der Sinn von "als Ergänzung" zu GSM aufzustellenden UMTS-Antennen wird von vielen nicht mehr eingesehen. Heute bin ich an einem Antennenprofil vorbeigefahren, an dem ein Plastiktotenkopf befestigt war.
Elisabeth Buchs
Die Projektbeschreibung zur TNO-Anschlussstudie findet man auf www.mobile_research.ethz.ch/var/TNO_abstract_D.pdf
In mehreren Schweizer Gemeinden wurden Moratorien für die Bewilligung oder Inbetriebsetzung von neuen UMTS-Mobilfunkbasisstationen beantragt oder beschlossen. Die Moratorien sollen in Kraft bleiben, bis die Resultate der TNO-Replikationsstudie zur UMTS-Technik im Herbst vorlägen und mögliche Auswirkungen auf den Menschen geklärt seien.
Nun hat das Studienkonsortium darauf mit einer Stellungnahme reagiert, zu lesen unter http://www.mobile-research.ethz.ch/var/TNO_Stellungnahme_resultate.pdf.
Darin folgt eine bereits im Wissenschaftscafé durch Frau Mirjana Moser ähnlich gehörte Aussage:
Fragen zur Wirkung einer langfristigen Exposition und allfällige längerfristige nachteilige Gesundheitsfolgen durch UMTS-Strahlung können mit der TNO-Anschlussstudie nicht beantwortet werden. Kurzfristige, subtile Effekte auf das Wohlbefinden und kognitive Funktionen bedingen nicht zwingend ein längerfristiges Gesundheitsrisiko, und umgekehrt, ist die Abwesenheit von kurzfristigen Effekten kein Beweis für die längerfristige Unschädlichkeit von UMTS-Strahlung. Aus diesen Gründen wäre es nicht sinnvoll, Grenzwerte aus nur dieser einen Studie abzuleiten.
Kommentar: Es deutet sich so bereits an dass dies eine weitere Studie werden könnte, aus der sich keine Veränderung der immer belastender werdenden Antennen-Situation ergibt. Wie lange kann unsere von der Industrie zunehmend bestimmte Regierung, unser Bundesgericht und die Bundesämter noch an den Bedürfnissen weiter Bevölkerungskreise vorbeibestimmen und die Volksgesundheit riskieren? Der Sinn von "als Ergänzung" zu GSM aufzustellenden UMTS-Antennen wird von vielen nicht mehr eingesehen. Heute bin ich an einem Antennenprofil vorbeigefahren, an dem ein Plastiktotenkopf befestigt war.
Elisabeth Buchs