von Karl » 8. Juni 2005 08:11
Liebe Leser,
die zuverlässige Funktion eines ad-hoc-Netzwerkes hängt unter anderem davon ab, dass die Maschen des Netzes zu jeder Zeit und an jedem Ort eng genug sind. Ob das NUR mit Mobilgeräten zu erreichen ist, darf bezweifelt werden. Wenn man einen solchen Lösungsansatz weiterverfolgt darf man sicherlich nicht die Extremlösung (den vollkommenen Verzicht auf Basisstationen) als Ziel ansehen, denn dann wäre die Netzabdeckung nicht mehr vorhersagbar.
Als weiterer Effekt eines ad-hoc-Netzes steigt die Belastung des Einzelnen, da sein Mobilgerät auch dann sendet, wenn es "nur" als Relaisstation für die weiterzureichenden Gespräche dient. Je nach Entfernung der Teilnehmer werden umso mehr Relaisstationen benötigt und umso mehr "unbeteiligte" unmittelbar befeldet. Die Belastung des Einzelnen durch Basisstationen kann im Vergleich dazu (i. d. R. mehre Zehnerpotenzen geringer) vernachlässigt werden. Unter dem Gesichtspunkt der Belastung durch EM-Felder ist der Ansatz ohne Zweifel ein Rückschritt.
Je nach Gesprächsdichte (Verkehrsdichte) in dem ad-hoc-Netz wird natürlich auch die Akkulaufzeit mit unter drastisch kürzer, denn das Gerät ist wie gesagt öfter in Betrieb, als das der Fall wäre, wenn nur der Besitzer telefoniert.
Es stellt sich die Frage, welche Vorteile am Ende herauskommen?
Karl
Liebe Leser,
die zuverlässige Funktion eines ad-hoc-Netzwerkes hängt unter anderem davon ab, dass die Maschen des Netzes zu jeder Zeit und an jedem Ort eng genug sind. Ob das NUR mit Mobilgeräten zu erreichen ist, darf bezweifelt werden. Wenn man einen solchen Lösungsansatz weiterverfolgt darf man sicherlich nicht die Extremlösung (den vollkommenen Verzicht auf Basisstationen) als Ziel ansehen, denn dann wäre die Netzabdeckung nicht mehr vorhersagbar.
Als weiterer Effekt eines ad-hoc-Netzes steigt die Belastung des Einzelnen, da sein Mobilgerät auch dann sendet, wenn es "nur" als Relaisstation für die weiterzureichenden Gespräche dient. Je nach Entfernung der Teilnehmer werden umso mehr Relaisstationen benötigt und umso mehr "unbeteiligte" unmittelbar befeldet. Die Belastung des Einzelnen durch Basisstationen kann im Vergleich dazu (i. d. R. mehre Zehnerpotenzen geringer) vernachlässigt werden. Unter dem Gesichtspunkt der Belastung durch EM-Felder ist der Ansatz ohne Zweifel ein Rückschritt.
Je nach Gesprächsdichte (Verkehrsdichte) in dem ad-hoc-Netz wird natürlich auch die Akkulaufzeit mit unter drastisch kürzer, denn das Gerät ist wie gesagt öfter in Betrieb, als das der Fall wäre, wenn nur der Besitzer telefoniert.
Es stellt sich die Frage, welche Vorteile am Ende herauskommen?
Karl