"Happy Slapping" - immer widerlicher!

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Re: Happy Slapping Schule!

von sibylle gabriel » 28. Juni 2005 12:13

Genau,
wir müssen sprechen und sprechen, bei mir ist das schon ein Reflex geworden. Ich finde auch immer mehr Leute, die etwas tun möchten, die sehen, dass unsere Politiker nie ans Volk denken, bei denen ist der einzie Gedanke fèrs Volk, der, dass die die Wirtschaft funktionieren muss! Ich habe auch immer Fotpkopien und Gigaherz und a
ARA - Blätter dabei und die wichtigsten Inetrnet-adressn. In Frankreich bewegt sich auch vieles. Nur Zuversicht, wir müssen nur immer weiter dran bleiben und es als Sport sehen. Ich lerne viele interessante Menschen dabei kenne.
Aber ich bin enttäuscht von der Schulbehörte, was das Happy Slappin angeht. Schon dieser Name!!! Glückliche Ohrfeige, oder Schlag, und Achtung: Wenn man die beiden Wörter umdreht: Slaphappy, dann heisst dies = relax, sorglos!
Die wollen nichts unternehmen bis im Herbst. Das ist das Dümmste, was man machen kann, dann haben die, es sich schon zur Gewohnheit gemacht.

Sibylle

Re: Happy Slapping Schule!

von gesuana » 26. Juni 2005 11:45

Liebe Sybille,
ich glaube auch, es wird sich langsam etwas bewegen. Ich spreche
auch jeden, der mir über den Weg läuft darauf an, auf die Gefahr hin,
dass ich abgewiesen werde. Die meisten Reaktionen waren im letzten
halben Jahr noch:"WAS? Warum liest und hört man denn nie was da-
zu? Ist das nicht einfach wieder so eine kleine Gruppe von `Wider-
ständigen`gegen etwas Neues, wie sich anfangs immer bildet? "
In letzter Zeit hatte ich jedoch das Gefühl , die Leute beginnen die
Sache ernster zu betrachten.
Wir müssen reden, reden , schreiben, informieren, Zusammenhänge
vermuten und beweisen, es muss ins Bewusstsein der Mehrheit rein,
dann soll jeder selbst entscheiden, ob er "Komfort" und Krankheit will,
oder.... die Sache in vernünftigere Bahnen lenken! Ich persönlich
glaube an die Schweizer, aufgrund unserer Vergangenheit vor dem
Funkwahnsinn, ich glaube die Bevölkerung ist nur noch nicht auf-
gewacht, was ja kein Wunder ist, bei der bisherigen Informations-
politik.
Also, machen wir weiter! Ich bin sehr zuversichtlich und etwas er-
leichtert, wenn ich eure Artikel lese, und weiss, dass an vielen Orten "gearbeitet" wird, dass Bewusstsein sich verbreitet.
liebe Grüsse Gesuana

Re: Happy Slapping Schule!

von sibylle gabriel » 25. Juni 2005 20:14

Hallo,
ich habe aktiv etwas unternommen heute und mit diesem neuen Skandal wird vielleicht etwas ins Laufen gebracht gegen diese blöde Handysucht! Jedenfalls berichten Zeitungen darüber und die Menschen beginnen, nachzudenken! Wir müssen überall darüber sprechen und informieren.
Jedenfalls habe ich noch nie so viel Echo gehabt wie haute!
Sibylle

Re: Happy Slapping Schule!

von sibylle gabriel » 25. Juni 2005 13:07

Hallo,

nun ist eingetreten, was ich denen hier in Genf schon angesagt habe. Aber niemand will etwas unternehmen, ich habe mit zwei Erziehungsdirektoren (Gnef und Basel) Kontakt aufgenommen.
Hier in Genf hat man mich an den Media-Chef des Schuldepartementes weitergeleitet, den ich aber bis heute nie erreichen konnte!!: Man muss starke Nerven haben!
Dieses Thema "Happy Slapping!!!" (Jemandem muss die Pervertierung der Geselssschaft nutzen bringen) muss nun unbedingt in der Öffentlichkeit debattiert werden, denn Kinder lassen sich sehr leicht mitreissen, sie haben wenig Halt in einer Gesellschaft, in der sie eigentlich keinen Platz haben, ausgenützt werden und in einzelnen Familien wie Konsumgut behandelt werden! Wir müssen sie schützen!
Ich rufe alle Kollegen und Kolleginnen auf, sofort schriftlich einen Antrag an ihre Schulbehörden zu stellen, dass :
1. die Handys in der Schule zu verbieten sind
2. die Kinder über die Gefahr, durch solche Aktionen sich strafbar zu machen, informiert werden müssen
3. die Strafen sehr hoch sein müssen, da die Opfer psychischen und physischen Schden davon tragen
Liebe Grüsse aus Genf
SIbylle

Re: Happy Slapping

von Silvie » 23. Juni 2005 19:42

Ja, aber umgekehrt ist auch gefahren. Die Täter verüben solche Sachen ja neuerdings deshalb, damit sie was zum Filmen und dann zum Herumzeigen haben. Wenn die das Ganze ins Internet stellen, fühlen sie sich grossartig, wissen aber, dass man sie kaum erwischen kann.

Wenn es um das Quälen von Menschen geht oder um das Verbreiten von Pornographie, so kommen sie sich grossartig vor, weil sie dazu die Macht haben, ohne selbst was riskieren zu müssen.

Dass es der Polizei, so sie ein Handy mit diesen Bildern erwischt, dann und wann gelingt, Täter zu überführen, wird aber leider nicht die Regel sein.

Silvie

Re: Happy Slapping

von Fritz » 23. Juni 2005 16:25

Dank dem Handy haben sie die brandstifter erwischt.
Siehe Text.


Solothurn: Brandursache und Täter ermittelt 23.06.05

Die Brandursache der Lagerhalle beim Bahnhof Solothurn vom 13. Juni ist geklärt. Es konnte eine Brandstiftung an einem ausgedienten Auto, welches auf einem Anhänger im offenen östlichen Teil abgestellt war, ermittelt werden. Die Polizei hat die mutmasslichen Täter ermittelt und befragt.


Es handelt sich um eine Gruppe junger Burschen zwischen 17 und 18 Jahren.

Das im Auto ohne ersichtlichen Grund, jedoch vorsätzlich entfachte Feuer geriet ausser Kontrolle und griff in der Folge auf das aus Holz bestehende Gebäude über. Einem der Täter wurde unter anderem zum Verhängnis, dass er den Brand in der Anfangsphase mit seinem Handy fotografiert hatte.

Trotz raschen Eingreifens der Stützpunktfeuerwehr Solothurn konnte ein Totalschaden der Lagerhalle und der dort eingelagerten Waren nicht verhindert werden. Jedoch konnte das angebaute Cargo-Gebäude von einem Brandübergriff verschont werden. Der Sachschaden kann zur Stunde noch nicht genau beziffert werden. Nach ersten Schätzungen dürfte sich die Schadensumme von Gebäude und Waren auf ca. 1.5 Millionen Franken belaufen.

Gegen die Täterschaft wird beim zuständigen Untersuchungsrichteramt / bei der Jugendanwaltschaft Strafanzeige eingereicht.

Gruss Fritz

Re: Happy Slapping

von Elisabeth Buchs » 23. Juni 2005 13:40

Hallo "Guxduhier"

Es ist schon noch ein entscheidender Unterschied zwischen Sachbeschädigung (am Handy) und Menschenschädigung. Im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg kam das auf, dass (von beiden Parteien) Menschen vor laufender Kamera gedemütigt, gequält oder sogar umgebracht wurden.

Wenn kein Ersatz und Gewalt wegfallen würden, was bliebe dann von vielen Fernseh-, Videofilmen, Games und Teilen vom Internet übrig. Solches kann sich auf Jugendliche aus ungünstigen Verhältnissen und wegen beruflich trostlosen Perspektiven negativ auswirken.

Verbieten besonders brutaler Filme, vermehrt Arbeitsmöglichkeiten schaffen, aber auch Polizeipräsenz und hartes Bestrafen der Täter könnten gegen solche Verbrechen wie Happy Slapping helfen. Leider gehört die Bosheit zum Menschen, bevor man daran verzweifelt oder sich niederdrücken lässt, begegnen einem aber auch immer wieder ganz erstaunlich gute Menschen.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re:

von Evi » 23. Juni 2005 07:22

Dumm, dass sie zu den Vorgängen, die hieb- und stichfest bewiesen sind, nichts Intelligentes hinzufügen können. Also weichen sie nach bewährter Manier auf ein Nebengeleise aus.... Aber die Brutalitäten, die derzeit Jugendliche mit dem Handy anstellen, schleckt keine Geiss weg. Wir warten nur drauf, ob und wie die Politik darauf reagieren wird.Totschweigen wird auf die Dauer nicht helfen.

Evi

Re:

von Guxduhier » 23. Juni 2005 00:28

> Jetzt wäre es interessant zu erfahren, was die notorischen
> Handyfreaks dazu zu sagen haben

Nichts allzu fantasievolles...:
http://f27.parsimony.net/forum67168/messages/10326.htm

"Happy Slapping" - immer widerlicher!

von Evi » 22. Juni 2005 14:17

Happy Slapping – immer widerlicher

titelt der „Blick" v. 22.6.05. In London wurde ein 11jähriges Mädchen von einem 14Jährigen im Kreise von anderen Schulkameraden vergewaltigt, während ein Dritter die Szene mit der Handykamera filmte. Die Aufnahmen machten am folgenden Tag bei Hunderten von Schülern die Runde, ehe die Polizei eingriff.

Ein anderer Fall: Einem 17jährigen Mädchen wurde ins Bein geschossen und ihr Schmerz mit der Kamera festgehalten.

In der Schweiz gibt es bereits 5 Fälle in Winterthur und Basel. Während man in England das Handy in einigen Schulen bereits verboten hat, ist diese Massnahme gemäss W. Zemp, seines Zeichens Präsident des Dachverbandes der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, kein Thema. Begründung: Diese Übergriffe passieren auf der Strasse, nicht in der Schule. Wichtiger sei die Aufklärung.

So diese was nützt. Bisher stehen Lehrer der Handysiererei der Schüler und Eltern jener ihrer Sprösslinge offensichtlich machtlos gegenüber, waren sogar bisher noch ziemlich ahnungslos, welche Lawine hier losgetreten wurde.

Jetzt wäre es interessant zu erfahren, was die notorischen Handyfreaks, die Kritiker stets als Deppen und Fundamentalisten abqualifizieren, dazu zu sagen haben oder ob sie am Ende gar brauchbare Vorschläge haben. Dürfte schwierig werden.

Evi

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