von Eva Weber » 14. Mai 2011 22:33
"Elektrosensibilität soll als Krankheit anerkannt werden".
Ich stelle mir nun tatsächlich die Frage, was man im Endeffekt davon hätte, abgesehen bei Rentenanträgen. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass mir das irgendwie hilft. Ändert sich etwas an der Verstrahlung von Mensch und Natur? Wird irgend jemand dadurch weniger Strahlung ausgesetzt? Diese wird sich im Gegenteil bis ins Uferlose verstärken. Da gibt es halt ein paar Kranke, die vertragen das halt nicht.
Ich sehe jedoch Wesentliches. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie unter Strahlung leiden. Sie haben zwar Symptome wie Kopfschmerz, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, ständige innere Unruhe, hohen Blutdruck, Schwindel, können ihre Arbeit nicht mehr im geforderten Tempo verrichten, büßen Ihre Lebensqualität ein und fragen sich, warum das so ist. Manche sagen sogar, ich weiß nicht, warum ich mich so überfordert fühle, warum ich in angemessener Zeit nichts mehr schaffe. Es stürzt alles über mir zusammen. Ich fühle mich ausgebrannt. Ausgebranntsein, Kaputtsein, Schäden unter den "wärmenden" Grenzwerten.
Strahlung ausgesetzt sein bedeutet unaufhörlichen Stress. Mit äußerster Energie arbeitet schließlich der Mensch dagegen, denn er will seine Arbeit machen, das kann doch alles nicht so sein wie es ist. Er will doch auch noch etwas Lebensqualität. Warum es ihm so schlecht geht, weiß er nicht. Er liebt diese Technik, er kann keine Stunde "ohne" leben. Er ist eigentlich süchtig.
Am Erfolgreichsten und am Schnellsten geschieht dies bei Kindern und Jugendlichen. Handys werden sogar vom Bundesamt für Strahlenschutz zur Stoffvermittlung in der Schule befürwortet. Strahlung bewirkt nichts es sei denn evtl. unmittelbar am Ohr. Man beginnt also früh, ganz abgesehen von den Dauerstrahlern Masten, etc., dem sich nun wirklich niemand entziehen kann.
Folgen von Strahlendauerstress sind m.E. mit Sicherheit die rasant ansteigenden Depressionen. In neun Jahren soll es bereits 20% der Bevölkerung lt. WHO treffen. Eine WHO, die in Ihrem Fact Sheet 296 die Symptome genau aufzählt über die Patienten klagen, die unter EMF leiden, die Regierungen anweist, Ärzten gegenüber stets zu betonen, dass man keinen Wirkmechanismus kennt und Ärzte explizit anweist, nur die Symptome zu behandeln, nicht die Strahlung zu verringern weder am Arbeitsplatz noch im häuslichen Umfeld. Diese Anweisung passt nicht nur für diejenigen die über Strahlung klagen sondern auch für diejenigen, die die Ursache ihrer Beschwerden nicht kennen. Strahlung auf keinen Fall verringern. Der Slogan vom BfS, Strahlung möglichst gering halten, hat gegenüber der WHO nicht den geringsten Bestand. Es wird ja auch nicht danach verfahren, was der rasante Ausbau dieser Technik beweist.
Depressionen kosten bereits heute lt. einer Studie der Allianz und des Rheinisch-Westfälischen Instituts zufolge der Volkswirtschaft schon bis zu 22 Milliarden Euro jährlich. Manchmal denke ich, dass man solange weitermachen wird, bis die fehlenden Arbeitskräfte, entgehende Steuern und Sozialabgaben nicht mehr zu verkraften sind.
Anzeichen für biologische Auswirkungen von EMF werden so lange
als unbedeutend gelten, so lange dies irgendwie aufrecht zu erhalten ist.
Ein Zeichen hierfür ist mir auch die konsequente Ausblendung von EMF bei der Ursachenforschung bzgl. Depressionen.
Ich persönlich sehe in der Anerkennung von EHS als Erkrankung keinen Vorteil. Was sollte sich an unserer Lage ändern? Könnte ich wie früher ungestört in meinem Haus leben? Könnte ich wie ehedem wöchentlich in meine Stadt fahren und am Leben teilnehmen? Könnte ich wie ehedem stundenlang Klavier spielen oder einfach mit dem Zug irgend wohin fahren. Hätte ich etwas davon, wenn die Leute sagen, schau die ist krank?
Dass man für verrückt gehalten wird, daran gewöhnt man sich mehr oder weniger.
Das Einzige, was ich für wichtig ansehe, ist eben evtl. Erleichterung bei Verrentung. Alles andere ändert sich nicht. Ich weiß, ich stehe wahrscheinlich hier entgegen der Herkömmlichen Ansicht, aber ich habe auch den Begriff EHS schon äußerst ungern.
Eva Weber
"Elektrosensibilität soll als Krankheit anerkannt werden".
Ich stelle mir nun tatsächlich die Frage, was man im Endeffekt davon hätte, abgesehen bei Rentenanträgen. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass mir das irgendwie hilft. Ändert sich etwas an der Verstrahlung von Mensch und Natur? Wird irgend jemand dadurch weniger Strahlung ausgesetzt? Diese wird sich im Gegenteil bis ins Uferlose verstärken. Da gibt es halt ein paar Kranke, die vertragen das halt nicht.
Ich sehe jedoch Wesentliches. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass sie unter Strahlung leiden. Sie haben zwar Symptome wie Kopfschmerz, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, ständige innere Unruhe, hohen Blutdruck, Schwindel, können ihre Arbeit nicht mehr im geforderten Tempo verrichten, büßen Ihre Lebensqualität ein und fragen sich, warum das so ist. Manche sagen sogar, ich weiß nicht, warum ich mich so überfordert fühle, warum ich in angemessener Zeit nichts mehr schaffe. Es stürzt alles über mir zusammen. Ich fühle mich ausgebrannt. Ausgebranntsein, Kaputtsein, Schäden unter den "wärmenden" Grenzwerten.
Strahlung ausgesetzt sein bedeutet unaufhörlichen Stress. Mit äußerster Energie arbeitet schließlich der Mensch dagegen, denn er will seine Arbeit machen, das kann doch alles nicht so sein wie es ist. Er will doch auch noch etwas Lebensqualität. Warum es ihm so schlecht geht, weiß er nicht. Er liebt diese Technik, er kann keine Stunde "ohne" leben. Er ist eigentlich süchtig.
Am Erfolgreichsten und am Schnellsten geschieht dies bei Kindern und Jugendlichen. Handys werden sogar vom Bundesamt für Strahlenschutz zur Stoffvermittlung in der Schule befürwortet. Strahlung bewirkt nichts es sei denn evtl. unmittelbar am Ohr. Man beginnt also früh, ganz abgesehen von den Dauerstrahlern Masten, etc., dem sich nun wirklich niemand entziehen kann.
Folgen von Strahlendauerstress sind m.E. mit Sicherheit die rasant ansteigenden Depressionen. In neun Jahren soll es bereits 20% der Bevölkerung lt. WHO treffen. Eine WHO, die in Ihrem Fact Sheet 296 die Symptome genau aufzählt über die Patienten klagen, die unter EMF leiden, die Regierungen anweist, Ärzten gegenüber stets zu betonen, dass man keinen Wirkmechanismus kennt und Ärzte explizit anweist, nur die Symptome zu behandeln, nicht die Strahlung zu verringern weder am Arbeitsplatz noch im häuslichen Umfeld. Diese Anweisung passt nicht nur für diejenigen die über Strahlung klagen sondern auch für diejenigen, die die Ursache ihrer Beschwerden nicht kennen. Strahlung auf keinen Fall verringern. Der Slogan vom BfS, Strahlung möglichst gering halten, hat gegenüber der WHO nicht den geringsten Bestand. Es wird ja auch nicht danach verfahren, was der rasante Ausbau dieser Technik beweist.
Depressionen kosten bereits heute lt. einer Studie der Allianz und des Rheinisch-Westfälischen Instituts zufolge der Volkswirtschaft schon bis zu 22 Milliarden Euro jährlich. Manchmal denke ich, dass man solange weitermachen wird, bis die fehlenden Arbeitskräfte, entgehende Steuern und Sozialabgaben nicht mehr zu verkraften sind.
Anzeichen für biologische Auswirkungen von EMF werden so lange
als unbedeutend gelten, so lange dies irgendwie aufrecht zu erhalten ist.
Ein Zeichen hierfür ist mir auch die konsequente Ausblendung von EMF bei der Ursachenforschung bzgl. Depressionen.
Ich persönlich sehe in der Anerkennung von EHS als Erkrankung keinen Vorteil. Was sollte sich an unserer Lage ändern? Könnte ich wie früher ungestört in meinem Haus leben? Könnte ich wie ehedem wöchentlich in meine Stadt fahren und am Leben teilnehmen? Könnte ich wie ehedem stundenlang Klavier spielen oder einfach mit dem Zug irgend wohin fahren. Hätte ich etwas davon, wenn die Leute sagen, schau die ist krank?
Dass man für verrückt gehalten wird, daran gewöhnt man sich mehr oder weniger.
Das Einzige, was ich für wichtig ansehe, ist eben evtl. Erleichterung bei Verrentung. Alles andere ändert sich nicht. Ich weiß, ich stehe wahrscheinlich hier entgegen der Herkömmlichen Ansicht, aber ich habe auch den Begriff EHS schon äußerst ungern.
Eva Weber