Ratten verblöden bei Handystrahlung

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Ratten verblöden bei Handystrahlung

von Eva Weber » 4. November 2011 19:43

Gast Sie schrieben:

"Und genau das stimmt eben nicht. Heute weiss man nicht nichts, sondern sehr viel. Nur leider nehmen Sie es nicht zur Kenntnis."

Und genau aus diesem Grunde, weil man nämlich so viel weiß, sorgt man sich um den guten Ruf der IARC und befürchtet sogar, dass sie diesen verliert, weil sie nichtionisierende Strahlung, insbesondere Handystrahlung, in die Gruppe 2b "möglicherweise krebserregend", aufgenommen hat. Also ein sanfter Einstieg ein wenig auf die Schattenseiten dieser Technik hinzuweisen. Bin gespannt, wann eine Berichtigung erfolgt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

Dass man aber durch sogenannte "Befindlichkeitsstörungen" - kleine Kinder haben schon Kopfweh - Menschen meiner Erfahrung nach systematisch krank macht, ihrer Arbeitskraft und Lebensfreude beraubt, diese Erkenntnis wird man wohl mit Hilfe verharmlosender Fortbildung niedergelassener Ärzte im Dienste der Mobilfunk-Industrie (IZMF) noch geraume Zeit vor sich herschieben.

Eva Weber

Re: Risiko der Verödung

von gast » 4. November 2011 13:03

Eva Weber hat geschrieben:Ja damals vor 30/40 Jahren hat man da noch gar nichts gewusst.
Und genau das stimmt eben nicht. Heute weiss man nicht nichts, sondern sehr viel. Nur leider nehmen Sie es nicht zur Kenntnis.

Risiko der Verödung

von Eva Weber » 2. November 2011 21:15

Ach, Federlin, ich bin mir ziemlich sicher, dass keine Verödung der "Szene", wie Sie es in Aussicht stellen, eintreten wird, denn das träfe in erster Linie Sie und Ihr Forum gravierend, wo Sie doch nun m.E. soweit sind, überall hin, sozusagen in alle Welt, Ihre Fühler ausstrecken zu können. Wenn ich an alles denke, was da schon gelaufen ist, ganz abgesehen von Punkten wie oben genannt, es sei nur auf die Sektor3-Geschichten hingewiesen, dann werden Sie mMn nie im Stich gelassen. Herr Prof. Lerchl müsste nur nicht immer von Zeit zu Zeit betonen, dass er als Privatperson unterwegs ist und dass er deswegen als solche nicht unbedingt die Meinung des Gremiums, in dem er vertreten ist, haben muss. Das wäre wohl der einzige Unterschied und ich hätte den Vorteil, nicht immer so langatmig schreiben zu müssen "Leiter der Strahlenschutzkommission, Nichtionisierende Strahlung" hier auftretend als Privatperson.

Nein, Herr Prof. Lerchl wird m.E. mit oder ohne SSK/NIS-Leitung
Menschen, die unter Funk leiden oder Bürger, die der Meinung sind, dass diese Funkentwicklung nichts Gutes für die Gesundheit von Mensch und Natur bedeutet, mit größtem Argwohn betrachten und entsprechend über sie schreiben.

In 30-40 Jahren weiß er dann mehr. Das interessiert mich dann weniger, denn ich lebe jetzt und leide jetzt unter dieser Technik. Den heutigen Kindern und den noch Ungeborenen kann man dann erzählen: "Ja damals vor 30/40 Jahren hat man da noch gar nichts gewusst. Es tut uns so leid, dass es euch nicht gut geht, aber die Experten damals hatten keine Ahnung und die, die zu jener Zeit sagten, sie litten unter dieser Technik, glaubt uns, die waren wirklich alle verrückt."

Eva Weber

Ausscheiden von Prof. Lerchl aus der SSK wahrscheinlich

von Ferderlin » 2. November 2011 18:31

Eva Weber hat geschrieben:Nein, nein, XYZ, von Ertragen des Prof. Lerchl als oberster deutscher Strahlenschützer kann eigentlich keine Rede sein. Er wurde doch schon zum zweiten Male "erwählt". So wie ich das sehe, wird das im kommenden Winter zum dritten Male sein.
Aber wie sollte das gehen?

Aus der Satzung der SSK:

(2) Das Bundesministerium beruft die Mitglieder der Strahlenschutzkommission in der Regel für die Dauer von drei Kalenderjahren. Eine Wiederberufung in unmittelbarer Folge soll grundsätzlich nur bis zu einer Gesamtberufungsdauer von sechs Jahren erfolgen, sofern nicht im Einzelfall aus Gründen der Kontinuität eine Verlängerung erforderlich ist.

Sie können, müssen oder dürfen also damit rechnen, dass Prof. Lerchl nach der, wie Sie sagen zweiten "Erwählung", satzungsgemäß nicht mehr in die SSK berufen wird. Die Szene sollte dies jedoch unbedingt verhindern, denn ohne Prof. Lerchl steigt das Risiko einer Verödung wahrscheinlich stark an.

von Eva Weber » 2. November 2011 15:35

Nein, nein, XYZ, von Ertragen des Prof. Lerchl als oberster deutscher Strahlenschützer kann eigentlich keine Rede sein. Er wurde doch schon zum zweiten Male "erwählt". So wie ich das sehe, wird das im kommenden Winter zum dritten Male sein.

Einen Besseren, um als Privatperson Diskussionen anzustoßen, was sonst m. E. kein Offizieller übernehmen würde, kann man doch in meinen Augen gar nicht haben, wenn es gilt, Menschen die unter dieser Technik leiden oder solche, die erkannt haben, dass dieser derzeit beschrittene Weg zu Krankheit führt, niederzumachen.

Siehe: AL-Kaida-ES: Ein kurzer Anstoß genügt und das Ganze geht seinen Gang. Die Leute, die das Weitere erledigen, sind vorhanden.

Siehe: Marc T. der einen Hirntumor hat und meint, er hätte ihn von 20 Jahren ständigem Handygebrauch als Journalist. Ein kurzer Anstoß genügt,"Fällt jemandem was auf?" Dann ist für ihn der umfangreiche Thread mit den Worten "ich schmeiß' mich weg" (so lustig ist das) beendet. Den Rest erledigen andere.

Nun geht es halt so weiter und wiederum erledigen den Rest andere! Warum sollte er aufhören? Anscheinend gibt es Zuständige denen das gefällt? Gibt es einen Besseren, der als Privatperson so "herausragend" versteht zu arbeiten?

Prof. Lerchl bestätigte mir schriftlich eine "subjektiv empfundene Notlage".
Für mich wäre es schon interessant zu wissen, in welcher Notlage sich wohl eine so hochrangige Persönlichkeit des Strahlenschutzes befindet, wenn diese als Privatperson meint, solche Dinge vom Stapel lassen zu müssen.

Eva Weber

Nur Ratten???

von xyx » 2. November 2011 10:18

Das ist des Herrn Prof.Lerchls neuster geistiger Erguss im Münchener Müll Forum.
Da fehlen einem echt die Worte...
Ich frage mich, wie lange wollen die Deutschen diese Type noch als ihren obersten Strahlenschützer ertragen.

Der evangelische Pfarrer Werner Thiede ist Theologischer Referent beim Regionalbischof im Kirchenkreis Regensburg und außerplanmäßiger Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg, Fachbereich Theologie. Neulich hat er in der Zeitschrift Kinder- und Jugendarzt (S. 460) einen Artikel mit dem Titel "Kinder vor zuviel Mobilfunk schützen" und dem Untertitel "International nehmen die Warnungen zu" veröffentlicht.

Für Kenner der Szene enthält der Artikel nichts Überraschendes oder Neues - die bekannten Parolen, Alarmmeldungen und Verweise auf schreckliche Entwicklungen der Gesundheit überall auf der Welt.

Nur: was treibt einen Pfarrer, der offenbar so überhaupt nichts mit Naturwissenschaften oder Medizin zu tun hat, an, so ein Traktat zu veröffentlichen? Hat es damit zu tun, dass er mal ein Semester Parapsychologie studiert hat? Oder damit, dass er mit der KOI verbandelt ist?

Ratten verblöden bei Handystrahlung

von Wuff » 21. Juni 2011 10:25

Heute im 20 Minuten online:

http://www.20min.ch/wissen/news/story/R ... g-30496798

Die angewandte Strahlung lag um den Faktor 50 über dem was im menschlichen Hirn beim Telefonieren ankommen soll.

Ob der Vergleich der experimentellen mit der realen Strahlung richtig gemacht wurde, wäre noch zu ermitteln. Wir erinnern nur daran, schlecht und irreführend beispielsweise die entsprechenden Angaben in Lerchls Experiment mit den isolierten Hamster-Zirbeldrüsen erfolgten. Jedenfalls bleibt das EMF-Portal auch hierzu erstaunlich diffus: In http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19278 wird von einem "generischen UMTS-Signal" geschwafelt, mit Verweis auf einen Artikel, der aber nicht frei zugänglich ist.

Ob der Vergleich von Rattenhirnen mit Menschenhirnen so statthaft ist, müsste auch noch kritisch untersucht werden, ich jedenfalls meine, dass im menschlichen Hirn in Bezug auf kognitive Prozesse noch anderes vorgeht als in einem Rattenhirn.

Ganz klar ist, dass es bei den Menschen empfindlichere und weniger empfindliche gibt, so dass der Faktor 50 für die empfindlicheren in keiner Weise aussagekräftig ist. Da wäre interessant, wie es zum Beispiel mit Faktor 10 ausgesehen hätte, bzw. wäre interessant zu wissen, ab welchem Faktor die Lernstörungen beginnen. Dieses könnte Hinweise zu Haltbarkeit der heutigen Grenzwerte geben.

Interessant ist auch, dass der Faktor Stress, auf den wir immer wieder hingewiesen haben, berücksichtigt wird.

Kurzfassung der Uni Bochum: http://www.idw-online.de/pages/de/news428994

Vollfassung in Englisch: http://www.plosone.org/article/info%3Ad ... ne.0019437

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