von Helmut Breunig » 2. Juli 2005 13:26
Klar, bleibe ich dran!
MEINEN Moralischen habe ich bekommen.
[Zitat:]
(Frage:)Kann man also sorglos mit seinem Handy telefonieren? Und muss man sich nicht ängstigen, wenn man in der Nähe einer solchen Mobilfunkstation wohnt?
(Antwort:)So ist es, ganz klare Aussage. Panikmache geht fehl und auch ernste Besorgnis, die moralisch immer gut klingt, weil man ja nur das Beste zur Sicherheit des Menschen will, ist unangebracht.
Selbst so genannte Vorsorgemaßnahmen nach der gut gemeinten Leitlinie "Man kann ja nie wissen, ob nicht doch noch reale Risiken unterhalb der Grenzwerte nachgewiesen werden" werden derzeit extrem kontrovers diskutiert – übrigens auch im entsprechenden Expertenkreis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Thema.
[Anm.: Hat man ja gesehen, wie Sie Frau Brundtland psychiatrisiert und hinausgedrängt haben]
Unangemessene Vorsichtsempfehlungen führen nämlich unter anderem auch dazu, dass sich Menschen real ängstigen. Deshalb müssen sich die Gegner der Mobilfunksysteme ebenfalls ihrer Verantwortung stellen – Panikmache kann Menschen krank machen.
Montag, 27.06.2005
[Zitat Ende]
Herr Prof. Dr. Enders hat wirklich nur Redundanz geliefert.
Aber die Tatsache, dass diese nun schon solange andauert, müsste doch nach biologischem Ermessen ein Zeichen sein, dass das bald mal nachlassen sollte.
Solche Konstanz der unveränderten Wiederholung ist in der Natur wirklich selten.
Selbst im Mineralischen finden Variationen statt.
Sogar bei den Elementen gibt es Zerfallserscheinungen.
Nur nicht bei der Mobilfunklobby?
Aussergewöhnlich! Geradezu aussernatürlich!
Steigt doch in der Natur die Wahrscheinlichkeit, das sich da etwas ändern wird, mit jeder Wiederholung des Gleichen an.
Also muss man – sagt sich der Techniker - etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann.
Nun, was liegt da nahe?
Vom technischen ins moralische Reich ist eben ein kürzerer Weg als wir gedacht hätten. Sogar Physiker, die Mitglied in der Deutschen Strahlenschutzkommission sind, die das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Minister Herr Trittin, GRÜNE, berät (das war für Frau Buchs), haben inzwischen einengewissen Zusammenhang von Moral und Technik erkannt, auf eine besonders charakteristische und damit unverwechselbare, weil unwandelbar immer konstante Weise, auf die man sich eben verlassen kann, auch wenn sie in anderer Umgebung erscheint.
So finden wir altbekannte Muster wieder und entdecken damit hier eine unmittelbare Übertragung aus der Atomenergie-Diskussion in die Mobilfunkd-Diskussion.
Beispiel Enders: Er spricht vom "Restrisiko", ein Begriff, der in dieser Auseinandersetzung zur politischen Bedeutung gekommen ist.
„Restrisiko“ wurde von der Atomlobby benutzt, um die angeblich naturgegebene Unumgänglichkeit einer Risiko-Akzeptanz in uns hineinzuhypnotisieren.
Befindet sich Herr Enders in Bezug auf Mobilfunk schon in einer entsprechenden Phase?
Nicht nur das Kapital hat seien Weg aus den steuerfreien Risikozurückstellungen der Atomindustrie in die Mobilfunktechnik gefunden. Die Denkfabriken haben sich von Kernforschungszentren in Forschungszentren verwandelt. Und – von wegen Konstanz, praktisch hat man da schon immer gedacht - die Moral ist gleich mitgekommen!
[Zitat:]
Aber Tenor [anschwellender Bocksgesang] aller [wo sind die anderen geblieben?] Epidemiologen und anderer [ach hier sind sie!] Fachleute [er meint wohl doch nur sich selbst] ist: Wenn es ein Restrisiko gibt, was übrigens nie [!, d.h., damit haben wir es immer zu tun, nichts ist hier ungewöhnlich] definitiv ausgeschlossen werden kann [wir können einfach nichts dagegen machen], dann muss [was anderes kommt nicht in Frage] es sehr, sehr klein sein. Sonst hätten wir [!] es schon lange bemerkt.
[Zitat Ende]
Wie soll man also unter dem Gesichtspunkt der hier waltenden Moral den von Herrn Dr. Enders angeführten Begriff eines "Restrisikos" auffassen?
Vorschlag, die Bedeutung des Begriffes je nach der Quelle seines Gebrauchs zu bestimmen.
Hier also die Summe aller Summen zur Bestimmung des Begriffes „Restrisiko mentis Enderis“:
Es handelt sich um ein Risiko, das, sollten wir es nicht bald überwunden haben, ab einer gewissen Phase seiner Entfaltung eine Dynamik entwickeln wird, die uns - dann unabwendbar - den Rest geben wird; es war einfach zu klein, um es rechtzeitig bemerkt haben zu können.
Wissen Sie, welches Risiko ich meine?
Hoffe, Sie ängstigen sich jetzt nicht zu sehr!
Aber keine Bange. In der Natur bleibt das nicht allzu lange konstant.
Helmut Breunig
Klar, bleibe ich dran!
MEINEN Moralischen habe ich bekommen.
[Zitat:]
(Frage:)Kann man also sorglos mit seinem Handy telefonieren? Und muss man sich nicht ängstigen, wenn man in der Nähe einer solchen Mobilfunkstation wohnt?
(Antwort:)So ist es, ganz klare Aussage. Panikmache geht fehl und auch ernste Besorgnis, die moralisch immer gut klingt, weil man ja nur das Beste zur Sicherheit des Menschen will, ist unangebracht.
Selbst so genannte Vorsorgemaßnahmen nach der gut gemeinten Leitlinie "Man kann ja nie wissen, ob nicht doch noch reale Risiken unterhalb der Grenzwerte nachgewiesen werden" werden derzeit extrem kontrovers diskutiert – übrigens auch im entsprechenden Expertenkreis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Thema.
[Anm.: Hat man ja gesehen, wie Sie Frau Brundtland psychiatrisiert und hinausgedrängt haben]
Unangemessene Vorsichtsempfehlungen führen nämlich unter anderem auch dazu, dass sich Menschen real ängstigen. Deshalb müssen sich die Gegner der Mobilfunksysteme ebenfalls ihrer Verantwortung stellen – Panikmache kann Menschen krank machen.
Montag, 27.06.2005
[Zitat Ende]
Herr Prof. Dr. Enders hat wirklich nur Redundanz geliefert.
Aber die Tatsache, dass diese nun schon solange andauert, müsste doch nach biologischem Ermessen ein Zeichen sein, dass das bald mal nachlassen sollte.
Solche Konstanz der unveränderten Wiederholung ist in der Natur wirklich selten.
Selbst im Mineralischen finden Variationen statt.
Sogar bei den Elementen gibt es Zerfallserscheinungen.
Nur nicht bei der Mobilfunklobby?
Aussergewöhnlich! Geradezu aussernatürlich!
Steigt doch in der Natur die Wahrscheinlichkeit, das sich da etwas ändern wird, mit jeder Wiederholung des Gleichen an.
Also muss man – sagt sich der Techniker - etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann.
Nun, was liegt da nahe?
Vom technischen ins moralische Reich ist eben ein kürzerer Weg als wir gedacht hätten. Sogar Physiker, die Mitglied in der Deutschen Strahlenschutzkommission sind, die das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Minister Herr Trittin, GRÜNE, berät (das war für Frau Buchs), haben inzwischen einengewissen Zusammenhang von Moral und Technik erkannt, auf eine besonders charakteristische und damit unverwechselbare, weil unwandelbar immer konstante Weise, auf die man sich eben verlassen kann, auch wenn sie in anderer Umgebung erscheint.
So finden wir altbekannte Muster wieder und entdecken damit hier eine unmittelbare Übertragung aus der Atomenergie-Diskussion in die Mobilfunkd-Diskussion.
Beispiel Enders: Er spricht vom "Restrisiko", ein Begriff, der in dieser Auseinandersetzung zur politischen Bedeutung gekommen ist.
„Restrisiko“ wurde von der Atomlobby benutzt, um die angeblich naturgegebene Unumgänglichkeit einer Risiko-Akzeptanz in uns hineinzuhypnotisieren.
Befindet sich Herr Enders in Bezug auf Mobilfunk schon in einer entsprechenden Phase?
Nicht nur das Kapital hat seien Weg aus den steuerfreien Risikozurückstellungen der Atomindustrie in die Mobilfunktechnik gefunden. Die Denkfabriken haben sich von Kernforschungszentren in Forschungszentren verwandelt. Und – von wegen Konstanz, praktisch hat man da schon immer gedacht - die Moral ist gleich mitgekommen!
[Zitat:]
Aber Tenor [anschwellender Bocksgesang] aller [wo sind die anderen geblieben?] Epidemiologen und anderer [ach hier sind sie!] Fachleute [er meint wohl doch nur sich selbst] ist: Wenn es ein Restrisiko gibt, was übrigens nie [!, d.h., damit haben wir es immer zu tun, nichts ist hier ungewöhnlich] definitiv ausgeschlossen werden kann [wir können einfach nichts dagegen machen], dann muss [was anderes kommt nicht in Frage] es sehr, sehr klein sein. Sonst hätten wir [!] es schon lange bemerkt.
[Zitat Ende]
Wie soll man also unter dem Gesichtspunkt der hier waltenden Moral den von Herrn Dr. Enders angeführten Begriff eines "Restrisikos" auffassen?
Vorschlag, die Bedeutung des Begriffes je nach der Quelle seines Gebrauchs zu bestimmen.
Hier also die Summe aller Summen zur Bestimmung des Begriffes „Restrisiko mentis Enderis“:
Es handelt sich um ein Risiko, das, sollten wir es nicht bald überwunden haben, ab einer gewissen Phase seiner Entfaltung eine Dynamik entwickeln wird, die uns - dann unabwendbar - den Rest geben wird; es war einfach zu klein, um es rechtzeitig bemerkt haben zu können.
Wissen Sie, welches Risiko ich meine?
Hoffe, Sie ängstigen sich jetzt nicht zu sehr!
Aber keine Bange. In der Natur bleibt das nicht allzu lange konstant.
Helmut Breunig