von Elisabeth Buchs » 5. Juli 2005 16:34
Vielen Dank an Future is black für das regelmässige Sammeln interessanter Pressetexte.
Zum WHO-Workshop in Genf vom 15./16. Juni findet man nähere Angaben unter:
http://www.who.int/peh-emf/meetings/bas ... index.html und weitere dort angegebene Links
z.B. Base stations and electromagnetic hypersensitivity symptoms
Interessant wer dort als Referent anwesend war: z.B. Mike Repacholi, Niels Kuster, Youri Grigoriev, Jürg Baumann, Norbert Leitgeb, Eva Marsalek. Auch die auf 200 begrenzten Zuhörer und die Gespräche „hinter den Kulissen) wären sicher aufschlussreich gewesen.
Anwesend war auch Prof. Berz, seine Sicht der Dinge (auf Deutsch) findet man unter
www.handywellen.de/who_genf.htm.
Es ist erstaunlich, was für eine Maschinerie in Gang gesetzt wird wegen den Elektrosensiblen. Sie werden teilweise mit einer unverhältnismässigen Vehemenz, geradezu hasserfüllt als eingebildete Kranke abgeleugnet oder höchstens als bedauernswerte Einzelfälle hingestellt. Was wenn diese Sensiblen nur die Spitze des Eisberges wären... Das würde dann die Reaktion auf sie schon eher erklären.
Mike Repacholi sagte: „Gegenwärtig sehen wir absolut keinen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzfeldern unterhalb der Grenzwerte und den im Zusammenhang mit EHS berichteten Symptomen. Mehr als 31 Studien haben gezeigt, dass kein Zusammenhang besteht.“
(Den Versuchsaufbau dieser 31 Studien möchte ich sehen, zwei dieser Studien kenne ich jedenfalls, den Wittener-Versuch und den BAuA-Versuch, beides Kurzzeitversuche. Mit 10 Min. ein, 10 Min. aus usw. spüren Sie, wann das Feld eingeschaltet ist, wird man dem Problem der Elektrosensibilität nicht gerecht werden können. Z.B. mein Kollege kann nicht sagen, ob ein Feld da ist oder nicht, er wird einfach langsam aber sicher schleichend zunehmend kränker und müder. Ich selber benötige auf jeden Fall genügend Zeit, um z.B. festzustellen, ob ein DECT da wäre.)
„Insbesondere sind die elektromagnetischen Felder der Basistationen so gering, als dass man sich irgend eine Wirkung vorstellen könnte. Alles deutet darauf hin, dass es sich dabei um Angst und Befürchtungen einzelner Individuen handelt, wie dies bei jeder neuen Technologie beobachtet werden kann.“
(Weder meine eine Kollegin, die selber ein Handy hatte und dem Antennenmonteur noch aufs Dach geholfen hat, um eine Antenne neben ihrem Büro aufzustellen noch meine andere Kollegin, die nicht einmal wusste, wie so eine Antenne aussah und trotzdem davon krank wurde, hatten Aengste und Befürchtungen).
Prof. Leitgeb konnte in einem Versuch mit 50 Hz-Feldern nachweisen, dass es Menschen mit empfindlicherer Wahrnehmungsschwelle hatte. (Da kommt mir in den Sinn, wie mir Herr Rose einen Stab in die Hand gab und zuerst 1 Hz, 50 Hz, dann 217 Hz testete, bei 1 Hz reagierte ich nicht, 50 Hz spürte ich schwach, während es mich bei 217 Hz wie gleichzeitig elektrisierte und brannte). Der Versuch von Prof. Leitgeb sollte eigentlich ausgebaut werden, er würde auf eine Veranlagung zu Elektrosensibiliät hinweisen. Man könnte sich als elektrosensibel angebende Personen testen, ob sie bei diesem Versuch auch so reagieren und ob sich der Test auf Hochfrequenz-Empfindlichkeit übertragen lässt, je nach Resultat wäre es dann nicht mehr haltbar von "subjektiver" Elektrosensibilität zu sprechen, bzw. es würde "objektiviert".
Im Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk wird nun sogar die von mir am 17.4.05 im Gigaherz-Forum erwähnte und mir plausibel erscheinende Theorie "Elektrosensibilität - ein Stress-Syndrom" von Frau Dr. Stöcker, Selbsthilfeverein für Elektrosensible e.V. München vorgestellt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Vielen Dank an Future is black für das regelmässige Sammeln interessanter Pressetexte.
Zum WHO-Workshop in Genf vom 15./16. Juni findet man nähere Angaben unter:
http://www.who.int/peh-emf/meetings/base_stations_june05/en/index.html und weitere dort angegebene Links
z.B. Base stations and electromagnetic hypersensitivity symptoms
Interessant wer dort als Referent anwesend war: z.B. Mike Repacholi, Niels Kuster, Youri Grigoriev, Jürg Baumann, Norbert Leitgeb, Eva Marsalek. Auch die auf 200 begrenzten Zuhörer und die Gespräche „hinter den Kulissen) wären sicher aufschlussreich gewesen.
Anwesend war auch Prof. Berz, seine Sicht der Dinge (auf Deutsch) findet man unter www.handywellen.de/who_genf.htm.
Es ist erstaunlich, was für eine Maschinerie in Gang gesetzt wird wegen den Elektrosensiblen. Sie werden teilweise mit einer unverhältnismässigen Vehemenz, geradezu hasserfüllt als eingebildete Kranke abgeleugnet oder höchstens als bedauernswerte Einzelfälle hingestellt. Was wenn diese Sensiblen nur die Spitze des Eisberges wären... Das würde dann die Reaktion auf sie schon eher erklären.
Mike Repacholi sagte: „Gegenwärtig sehen wir absolut keinen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzfeldern unterhalb der Grenzwerte und den im Zusammenhang mit EHS berichteten Symptomen. Mehr als 31 Studien haben gezeigt, dass kein Zusammenhang besteht.“
(Den Versuchsaufbau dieser 31 Studien möchte ich sehen, zwei dieser Studien kenne ich jedenfalls, den Wittener-Versuch und den BAuA-Versuch, beides Kurzzeitversuche. Mit 10 Min. ein, 10 Min. aus usw. spüren Sie, wann das Feld eingeschaltet ist, wird man dem Problem der Elektrosensibilität nicht gerecht werden können. Z.B. mein Kollege kann nicht sagen, ob ein Feld da ist oder nicht, er wird einfach langsam aber sicher schleichend zunehmend kränker und müder. Ich selber benötige auf jeden Fall genügend Zeit, um z.B. festzustellen, ob ein DECT da wäre.)
„Insbesondere sind die elektromagnetischen Felder der Basistationen so gering, als dass man sich irgend eine Wirkung vorstellen könnte. Alles deutet darauf hin, dass es sich dabei um Angst und Befürchtungen einzelner Individuen handelt, wie dies bei jeder neuen Technologie beobachtet werden kann.“
(Weder meine eine Kollegin, die selber ein Handy hatte und dem Antennenmonteur noch aufs Dach geholfen hat, um eine Antenne neben ihrem Büro aufzustellen noch meine andere Kollegin, die nicht einmal wusste, wie so eine Antenne aussah und trotzdem davon krank wurde, hatten Aengste und Befürchtungen).
Prof. Leitgeb konnte in einem Versuch mit 50 Hz-Feldern nachweisen, dass es Menschen mit empfindlicherer Wahrnehmungsschwelle hatte. (Da kommt mir in den Sinn, wie mir Herr Rose einen Stab in die Hand gab und zuerst 1 Hz, 50 Hz, dann 217 Hz testete, bei 1 Hz reagierte ich nicht, 50 Hz spürte ich schwach, während es mich bei 217 Hz wie gleichzeitig elektrisierte und brannte). Der Versuch von Prof. Leitgeb sollte eigentlich ausgebaut werden, er würde auf eine Veranlagung zu Elektrosensibiliät hinweisen. Man könnte sich als elektrosensibel angebende Personen testen, ob sie bei diesem Versuch auch so reagieren und ob sich der Test auf Hochfrequenz-Empfindlichkeit übertragen lässt, je nach Resultat wäre es dann nicht mehr haltbar von "subjektiver" Elektrosensibilität zu sprechen, bzw. es würde "objektiviert".
Im Newsletter der Forschungsgemeinschaft Funk wird nun sogar die von mir am 17.4.05 im Gigaherz-Forum erwähnte und mir plausibel erscheinende Theorie "Elektrosensibilität - ein Stress-Syndrom" von Frau Dr. Stöcker, Selbsthilfeverein für Elektrosensible e.V. München vorgestellt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs