umts-antenne 40m vor dem büro

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Re: umts-antenne 40m vor dem büro

von Elisabeth Buchs » 9. Juli 2005 21:02

Hallo Herr Ammann

Als Information könnten Sie z.B. unser Flugblatt

Gefahr Mobilfunk! oder: der Tanz ums Goldene Kalb
(www.gigaherz.ch/Download/Flugblatt_Mobilfunk_und _DECT_Telefone.pdf) verwenden.

oder unsere Broschüre "Problemfall Mobilfunk Schweiz"
kann von der Gigaherz-Seite runtergeladen werden oder wenn Sie mir privat schreiben, werde ich Ihnen ein Exemplar schicken.

Nebst den gesundheitlichen Beschwerden ist dieses häufige Unverständnis von Nicht Betroffenen, die "eine dicke Haut haben" und nur an sich denken gegenüber den Elektrosensiblen besonders bitter. Dies wird noch gefördert durch Befürworter-Kreise, die uns als eingebildete Kranke hinstellen.

Bei der Elektrosensibilität könnte es sich um eine genetische Veranlagung handeln, dies sollte sich wissenschaftlich feststellen lassen, weshalb wurde dies nicht gemacht bei einer der 31 beim WHO-Workshop erwähnten Studien, die nichts gefunden haben sollen.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: umts-antenne 40m vor dem büro

von Markus » 9. Juli 2005 19:20

Herr Ammann, haben Sie gewusst, dass die Fa. Hafner eine Partnerfirma der ORANGE ist? Sich dort zu melden, zu beschweren oder Abhilfe verlangen, wäre genauso, als würde man sich in einer Tabakfirma für einen Raucher-Entwöhnungskurs anmelden. Vielleicht sagen Sie das dem Arbeitgeber einmal.

Markus

Re: umts-antenne 40m vor dem büro

von ammann fred » 9. Juli 2005 11:59

vielen dank für die reaktionen. vor etwa 2 jahren wurde ein dect-sender 2 m über meinem kopf montiert. alles war anders wie vorher. grauenhafte kopfschmerzen, sehstörungen etc. ,ist bekannt. 8 wochen kampf bis der sender wieder entfernt wurde. elektro hafner eine partnerfirma von ibes nahm dann messungen vor ort vor. das resultat war niederschmetternd. ein fernseh-/radiosender vom fürstenland strahlt voll rein. unsere umts-antenne auf dem dach (damals noch nicht umts), die verstärkte dect-anlage und diverse niederfrequente stromwellen machen alles zu einem brei, dem man nicht ausweichen kann, nur fliehen. aber als 55-jähriger junggreis ist das kein thema mehr.
eine bescheidene abschirmung wurde darauf installiert. (karbonnetz geerdet und abgeschirmte stromkabel montiert) die geschäftsleitung war ob solcher aktivitäten nicht besonders erbaut, war doch auch der zur verfügung stehende bericht (elektrosmog-analyse firma hafner) für laien schwer verständlich. die aktion, weitere arbeitsplätze zu entstören, wurde abgemurkst. eine firmenweite sanierung, vorgeschlagen von elektro hafner wurde als absurd und unnötig bezeichnet.
bei mir zeigte die abschirmung allmählich erfolg. extremzustände, wie zum davonlaufen schlecht und schmerzen traten nur noch bei wetterwechsel auf. 1 - 2 std. nach feierabend war der spuk dann jeweils sowieso vorbei und ich fühlte mich dann gut.
dann wurden 2 neue 380 volt-leitungen eingezogen ins büro/labor. dann wars wieder vorbei. ein bürowechsel wurde mir bewilligt. dort wars auszuhalten. dicke mauern zwischen natelantenne und büro, weiter weg vom betrieb.
und jetzt wurde das büro abgebrochen und verlegt in den 1. stock über der produktion 30-40 meter vom kamin mit der umts-antenne entfernt. alle beschwerden zum fastnichtmehrauszuhalten sind wieder da.

jetzt müsste ich wieder rennen. nach den ersten erfahrungen in der firma etwas entmutigt. die mitarbeiter im büro haben alle schon mal was davon gehört, ja antenne, natel, ja soll nicht gerade so gesund sein...
ja wenn du so kopfweh hast, müsste man da was unternehmen....etc.

wie fang ichs diesmal an ? INFORMATION wäre vielleicht angesagt. Information über elektrosmog und seine auswirkung. elektrosmog und die gesundheit. ich hab alles schon gelesen. gebe internetseiten weiter. alle sind erstaunt. begreifen aber nicht, dass sie im selben boot sitzen.
man müsste eine gutverständliche, sachliche information für alle betroffenen geben. doch wer kann das ? und wieviel kostet das ?

Re: umts-antenne 40m vor dem büro

von muriel » 7. Juli 2005 09:54

Hallo Herr Ammann

Die Stellen, die sich mit der Gesundheit am Arbeitsplatz befassen sind die SUVA, das Kantonale Arbeitsinspektorat und das Seco - Staatssekretariat für Wirtschaft. Ich weiss durch eine private Beziehung, dass man sich beim seco immer mehr mit solchen Problemen befasst.

Ich bin der Meinung, dass man diese Stellen auf jeden Fall einbeziehen MUSS. Da werden Bestandesaufnahmen/Rapporte erstellt. Je mehr diese Stellen mit elektrosmogbedingten Problemen konfrontiert werden, desto eher könnte endlich auf Behördenebene der Stein ins rollen kommen.

Es gibt Aerzte, die diese Probleme ernst nehmen. Sofern Sie daran interessiert sind, wenden Sie sich an das Gigaherz, ich werde da eine Adresse hinterlegen.

Super, dass Sie diese Sache anpacken wollen. Das hilft uns allen.
Gruss Muriel

Re: umts-antenne 40m vor dem büro

von Elisabeth Buchs » 6. Juli 2005 22:13

Hallo Herr Ammann

Nicht aufgeben und jetzt erst recht anfangen und die erwähnten Massnahmen, dass sehe ich genau so wie Evi.

Wenn kein Publikumsverkehr vorhanden ist, könnten Sie als erste Hilfsmassnahme Ihren Arbeitsplatz unter einen Abschirmbaldachin verlagern, dies würde auch helfen gegen die DECT-Anlage. Meine Kollegin hat jahrelang so gearbeitet.

Vielleicht liesse sich eine Gesamtabschirmung durchführen, wobei natürlich auch die DECT-Anlage verschwinden sollte.

Ein Kollege ist durch Mobilfunk-Antennen und noch nicht einmal UMTS in der Nähe seines Arbeitsplatzes und zusätzliche Elektrosmog-Belastung zuhause arbeitsunfähig geworden und versucht nun, in einem belastungsarmen Bergdorf wieder gesund zu werden, wobei es unwahrscheinlich ist, dass er wieder z.B. an einen städtischen Arbeitsplatz wird zurückkehren können.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: umts-antenne 40m vor dem büro

von Evi » 6. Juli 2005 21:32

Hallo, Herr Ammann

Nicht aufgeben, sondern jetzt erst recht anfangen!

Habt Ihr keinen Betriebsrat, dh. Leute, die sich um Dinge kümmern, die auch die andere Arbeit betreffen? Wenn ja, sofort mobilisieren, wenn nein, dann die Leute zusammentrommeln, um Kriegsrat zu halten, also zu einer Lagebesprechung (Eventuell sogar schriftlich, denn das kann man sich in Ruhe mehrmals durchlesen.)

Einen Fragebogen erstellen, den alle, die sich betroffen fühlen, ausfüllen.

Es gibt Stellen, die sich um die Ergonomie am Arbeitsplatz kümmern. Ich werde mich umsehen, wer da in Frage kommt. Vielleicht kann jemand aus dem Forum schon mit einer Adresse aushelfen.

Was auch noch wichtig sein wird, ist bestimmt eine Messung. Aber da kann Hans-U. Jakob sicher Auskunft geben.

Das Schlechteste, was Sie tun können, ist still dulden und vor sich hin leiden. Ich weiss schon, dass sich das leichter sagt, als es getan ist, besonders dann, wenn die Leute schon angeschlagen sind. Aber wenn Sie sich - zusammen mit den anderen Mitarbeitern - nicht auf die Hinterbeine stellen, wird sich das Problem eines Tages ganz anders lösen, nämlich dann, wenn die Leute reihenweise krank und arbeitsunfähig werden. Das kann auch dem Arbeitgeber nicht egal sein. Also müsste auch dort ein Gespräch stattfinden.

Viel Glück

Evi

umts-antenne 40m vor dem büro

von ammann fred » 6. Juli 2005 20:40

Die Vorgeschichte ist relativ lang und die möcht ich der einfachheithalber nicht breitwalzen.
die situation : verlegung arbeitsplatz in neubau, dachgeschoss.
vor etwa 4 wochen.
kamin mit umts-antenne befindet sich in sichtweite auf dem dach
der produktion. abstand zu den sendeklötzchen ca. 30 bis 40 meter.
büro umhüllt mit metallmantel. nichts abgeschirmt. fensterfront.
wie nicht anders erwartet, extremes kopfweh links an unfallwunde.
dauernde müdigkeit. schwindel. sehstörungen. konzentrationsschwierigkeiten.
mitarbeiter klagen auch bereits schon über verspanntheit, müdigkeit.
frage : an wen kann man sich wenden?
frage : ist die belastung messbar (9 stunden vor ort!!)
da wird willkürlich bestimmt, dass zig menschen einfach dieser strahlung
in umittelbarer nähe zum arbeitsplatz ausgesetzt sind. viele klagen über
kopfweh und schlappheit, sowie sehschwierigkeiten. niemand bringt das
in verbindung mit der antenne.
es ist ja nicht nur die antenne. die interne dect-anlage kommt noch
dazu. viel elektrosmog von diversen produktionsmaschinen etc.
ein kuchen der elektrosmog in vollendeter form bietet.
frage : muss man das hinnehmen, schweigend, weil alle dies tun?
frage : wie vorgehen?
die leiden können nicht bewiesen werden... kein arzt nimmt das ernst.

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