Keine Hirntumore??

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Neue Untersuchung über Handys und Kinder

von Klaus » 4. August 2011 19:29

Siehe auch kritische Diskussion hier>> http://www.hese-project.org/Forum/allg/ ... hp?id=2308

von Hans-U. Jakob » 4. August 2011 09:40

Eva Weber hat geschrieben: Über so viel Gewissenlosigkeit, eine Studie, die keinerlei Aussagekraft hat, so zu verbreiten, kann man nur noch staunen! Kinder sind angeblich unser höchstes Gut, heißt es doch immer, oder sollte es besser heißen: "Kinder sind der Mobilfunkindustrie höchstes Gut, denn früh übt sich wer ein Meister werden will. Je früher Sucht erzeugt wird, umso sicherer sind die Einnahmen!"

Ich bemühe mich stets um einen gemäßigten Ton. Aber dazu kann ich nichts anderes mehr sagen als: "Es bleibt einem die Spucke weg! Es ist schlichtweg zum Kotzen!"

Eva Weber
Neue Enthüllungen zu dieser Skandal-Studie unter:
www.gigaherz.ch/1736
www.gigaherz.ch/1735
Fortsetzung folgt.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

übrigens: "Gemässigt ist für die Mobilfunker eine Fremdsprache, welche sie nicht verstehen.

von Eva Weber » 3. August 2011 10:18

Medien in der Hand der Mobilfunkindustrie und des Strahlenschutzes

Den Bericht auf der Titelseite des MÜNCHNER MERKUR vom 3. Aug. 2011 möchte ich den Schweizern nicht vorenthalten:

Abschrift:

"DIE GUTE NACHRICHT " (Alles noch dazu eingerahmt! Anm. von mir)

"Entwarnung"

"Kinder und Jugendliche erkranken nicht häufiger als andere an einem Hirntumor, wenn sie mit dem Handy telefonieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Untersuchung der Uni Basel. Jugendliche Telefonierer hatten danach auch fünf Jahre nach der ersten Handynutzung kein erhöhtes Tumorrisiko. Insgesamt nahmen 352 Kinder und Jugendliche an der Erhebung teil."


Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zumindest: "Unter 6 Jahren möglichst kein Handy." Warum eigentlich? Die neu gewonnenen Erkenntnisse bestätigen doch wieder einmal Harmlosigkeit der Strahlung. Den Kindern stets das Beste. Nichts täten sie lieber als Telefonieren von Kindesbeinen an. Es soll ja tatsächlich noch so vorsintflutliche Eltern geben, die sich an die Empfehlung des Bundesamts für Strahlenschutz halten und auch noch später ihre Kinder nicht so gerne mit dem Handy sehen. Dem muss entgegengewirkt werden mit einer Studie über die man sich nur wundern kann.

Vielleicht schafft man es doch noch, nichtionisierende Strahlung, insbesondere Handystrahlung (Bezug Gliome) wieder aus Gruppe 2b, "möglicherweise krebserregend (WHO)" , herauszukriegen.

Über so viel Gewissenlosigkeit, eine Studie, die keinerlei Aussagekraft hat, so zu verbreiten, kann man nur noch staunen! Kinder sind angeblich unser höchstes Gut, heißt es doch immer, oder sollte es besser heißen: "Kinder sind der Mobilfunkindustrie höchstes Gut, denn früh übt sich wer ein Meister werden will. Je früher Sucht erzeugt wird, umso sicherer sind die Einnahmen!"

Ich bemühe mich stets um einen gemäßigten Ton. Aber dazu kann ich nichts anderes mehr sagen als: "Es bleibt einem die Spucke weg! Es ist schlichtweg zum Kotzen!"

Eva Weber

Keine Hirntumore??

von Hans-U. Jakob » 1. August 2011 11:11

Nach 20 mal Handytelefonieren keine Hirntumore gefunden

Meeldung in der Tagesschau vom 28.7.2011:

Telefonieren mit dem Handy führt bei Kindern und Jugendlichen nicht zu einem signifikant höheren Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. Dies zeigt eine Studie des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts.
Handys sind nicht nur für Erwachsene ein fester Bestandteil des täglichen Lebens, sondern sind auch für Kinder und Jugendliche nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Umso grösser die Sorge, dass das ans Ohr gehaltene Handy das Risiko eines Hirntumors bei den noch nicht Ausgewachsenen steigern könnte.
Erstmals bei Kindern
Entsprechende Studien bei Erwachsenen zeigen widersprüchliche Resultate. Erstmals haben nun Forscher des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts den Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Hirntumorrisiko bei Kindern und Jugendlichen untersucht.
Die in Zusammenarbeit mit Forschern aus Dänemark, Norwegen und Schweden durchgeführte Untersuchung berücksichtigt 352 Kinder mit Gehirntumor. Sie vergleicht deren Handy-Nutzungsverhalten vor der Diagnose mit dem von 646 zufällig ausgewählten gesunden Kontrollpersonen. Alle Teilnehmer waren zwischen sieben und 19 Jahren alt.
Keine signifikanten Unterschiede

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten ... umorrisiko.


Kommentar Hans-U. Jakob

Röösli vom Tropeninstitut ist hierzulande als Verharmlosungsbeauftragter des Bundesrates (Landesregierung) bekannt und wird für diesen Dauerauftrag auch entsprechend honoriert.
Seine Ausbildung ist Volksschullehrer mit Nachstudium als Statistiker. Kein Wunder dass er sich in seinen Interviews laufend selbst widerspricht.

Zitat Röösli aus dem geschriebenen Text:
"Zudem gaben 75 Prozent der Hirntumor-Patienten an, vor der Diagnose mehr als 20 Mal mit dem Handy telefoniert zu haben, während es bei den Kontrollpersonen 72 Prozent waren."
Frage: Was soll der Unsinn mit "20 mal mit dem Handy telefoniert zu haben"? Davon bekommt NIEMAND einen Hirntumor!! Dafür werden mindestens 5000mal benötigt.

Zitat Röösli aus dem gesprochenen Text von Röösli:
"Wir fanden auch nach 5 Jahren Handygebrauch kein erhöhtes Risiko."

Auch hier kompletter Nonsens: Bei einer Latenzzeit von 5-10 Jahren für Hirntumore muss man nicht in einer Probandengruppe suchen, die weniger als 5 Jahre mit dem Handy telefoniert hat. Es sei denn man müsse, ganz im Sinn seiner Auftraggeber in einer Gruppe suchen, die mit Sicherheit noch kein Ergebnis liefert.

Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

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